Ich lese im Moment…

Das zweite Königreich von Rebecca Gablé.

An dem Buch lese ich nun schon seit einigen Wochen, da es echt ziemlich dick ist. Aber ich lese das Buch gerne. Rebecca Gablé wird glaube ich noch zu meiner Lieblingsautorin.

Das Buch spielt im 11. Jahrhundert und handelt von der Eroberung Englands durch Frankreich. Was mich immer in den Büchern, die in der Zeit spielen, wundert, ist, dass dort selbst Kinder Alkohol (Bier) trinken und der Alkohol (besonders das Bier) getrunken wird, wie heute Wasser.

In den Büchern wird Bier getrunken, wenn ein Reisender von einer langen Reise kommt oder heißer Wein, wenn eine Person krank ist. Aber auch sonst.

Mal sehen, was mein Bruder, der Geschichte studiert hat, dazu sagt.

Er meint, dass Bier nahrhaft ist, insofern kann er sich vorstellen, dass ein Reisender Bier als Erfrischung trinkt (was ja auch heute teilweise so ist), aber er kann sich nicht vorstellen, dass die Leute damals Bier wie Wasser getrunken haben.

Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass Bier reiner war als Wasser. Wenn man bedenkt, wie schmutzig es in den Städten damals war, war das Wasser sicher nicht ganz sauber.

Aha, ein Blick in das Lexikon des Mittelalters sagt mir, dass Wein und Bier zu den Hauptnahrungsmitteln gehörten. Damit wäre das geklärt.

Welches Buch lest ihr denn gerade? Vielleicht befinden sich unter den LeserInnen ja auch Fans von historischen Romanen.

P.S.: Das Layout bleibt erstmal so.

6 Kommentare

  1. Mit ’normalen‘ historischen Romanen ist das bei mir so eine Sache, oft hab ich da das Gefühl der Autor will nur zeigen wie viel er über die Zeit weiß, in der das Buch spielt, und manche Absätze lesen sich einfach wie Lexikoneinträge. Natürlich gibts Ausnahmen, aber die sind rar. Was ich aber gerne mag sind gemischte Genre, wie historische Krimis oder auch z.B. Kai Meyer, der historische Romanemit Fantasy-Elementen schreibt.
    Momentan lese ich gerade einen historischen Krimi, der in England, ende des 12. Jahrhunderts spiel *lach*: Alys Clare – Verstummen sollen alle Lügner, das ist eine Reihe in der die Äbtissin eines Klosters und ein Ritter zusammen ermitteln, das ist jetzt der 5. den ich von ihr lese, zwei davon waren Klasse, zwei hatten Schwächen und der sieht jetzt soaus, als würde er wieder wirklich gut werden.

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  2. Neee ich lese keine historischen Romane, aber ich lese grade „Fucking Berlin“.
    Sehr trendig, lustig, traurig und viel Wahrheit drin.
    Zu empfehlen!

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  3. Das mitn Bier liegt glaub ich daran, dass es früher „Grundnahrungsmittel“ war. Es hatte damals eine andere Bedeutung als heute. Mönche tranken Bier während der Fastenzeit. Aber damals wars auch nicht so stark (vom Alk her).

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  4. Ja ich glaube auch dass das Wasser früher ungenießbar war und sie stattdessen zu Bier oder Wein gegriffen haben. Aber dann müssten die meisten ja dauerbesoffen sein !?

    Ich lese auch keine historische Romane, allerdings lese ich gern Jane Austen und ihre Geschichten spielen sich im 18. Jahrundert in England ab.

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  5. @ Mark: klingt interessant das Buch, aber sowas lese ich dann nicht so gerne. 😉

    @ Chrissy: ja, so muss es gewesen sein. Man kannte damals ja sicher auch noch nicht die Gefahren des Alkohols, aber da wird wohl, denke ich auch, weniger Alkohol drin gewesen sein im Bier, als heute.

    @ Karen: hehe dauerbesoffen, das glaub ich auch. Denn wenn man dauernd Bier trinkt, dann muss man ja irgendwann mal besoffen werde… 😉

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