Millionär

Nein, ich bin keine Millionärin geworden und ich habe auch keinen Millionär geheiratet. Es geht um das Buch Millionär von Tommy Jaud. Das Buch habe ich ja zum Geburtstag geschenkt bekommen und letztens habe ich dann mal begonnen, es zu lesen. Einige Leser meines Blogs hatten schon geschrieben, dass das Buch nicht so gut sei. Ich hab ihm doch eine Chance gegeben. Doch enttäuschend musste ich feststellen: die haben Recht!

Teilweise sind dort Grammatikfehler drin. Zum Beispiel ist mir aufgefallen, dass, zumindest einmal, der Genitiv falsch war. Zudem stört mich etwas, die Umgangssprache, bzw dass Nichtdeutsche grammatikalisch falsch sprechen. Generell habe ich da ja nichts gegen, aber in Büchern ist mir sowas vorher noch nie aufgefallen. In besagtem Buch habe ich auf Seite 97 in der Zeile 9 ein Beispiel gefunden. Dort unterhält Simon Peters, die Hauptperson des Buches, sich mit dem Besitzer des ägyptischen Kiosks. Der Besitze sagte in der Zeile 9: „Ich hab frische Falafel auch, (…)“. Okay, vielleicht bin ich auch etwas zu kleinlich. 😉 Aber mich stören Fehler beim Lesen halt. Und nicht nur beim Lesen, auch in der Schule, wenn Mitschüler sprechen und beispielsweise statt einziges einzigstes sagen oder statt sprich sprech.  Seid ihr auch so kleinlich, was die Sprache, insbesondere Grammatik, angeht?

Wobei manches auch doch ganz witzig ist, wenn gesprochen wird. Simon Peters geht in ein asiatisches Restaurant und der Kellner kann nicht so gut deutsch und spricht halt komisch. Das gibt’s ab Seite 59 zu lesen. Ein paar Beispiele: Habesieschongehoollt?, Wunderbah, Siebundsechzig? Daaasdebeste! Oder die Sache mit dem Arzt, der in der dritten Person mit seinen Patienten spricht (ab Seite 79).

Aber nun zurück zum Buch! Manche Stellen sind ja recht witzig, aber allgemein finde ich die Witze nicht witzig. Außerdem geht mir dieser Simon Peters auf die Nerven. Also habe ich das Buch auf Seite 119 zugeklappt und Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gablé aus meinem Regal gezogen. Das Buch ist ganz schön dick und zwar wirklich dick, denn es hat über 1000 Seiten.

Zum Schluss noch ein paar winterliche Fotos von mir. Klauen verboten. Zum Vergrößern einfach das jeweilige Foto anklicken.

und noch zwei Fotos, die heute Nachmittag bei einem Spaziergang entstanden sind. Die Katze ist vor einem Hund auf den Baum geflüchtet. Sie hat sich aber alleine wieder befreien können. Keine Sorge. 🙂

Später gibt’s noch ein kleines Bilderrätsel für euch. 🙂 Hab nämlich heute Mittag ein paar Macrofotos gemacht.

1 Kommentare

  1. Hehe, hab ich doch gesagt, dass das Buch nicht so der Bringer ist. Ich hab sogar die Fortsetzung hier stehen (Hat Mama mir gekauft, als ich im Krankenhaus war (Müsste Resturlaub sein), war auch nicht so))…

    Also Jaud hat mich bis jetzt nicht so überzeugt…

    Chrissys letzter BlogeintragIch bin links abgebogen

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