Bücher und so

Jeden Tag fahre ich mit dem Zug zur Arbeit. Der Weg ist nicht weit, jedoch muss ich morgens am bei der Ankunft noch etwas auf den Bus warten, der mich zur FH bringt. Die Zeit vertrödel ich entweder damit, die Leute auf dem Bahnhofsvorplatz zu beobachten oder einen Kaffee bzw. einen Latte Macchiato zu trinken. Ich habe quasi die „Latten“ getestet, die es im Bahnhof zu kaufen gibt. In der Bäckerei ist der/die/das billiger, schmeckt jedoch nicht so gut, wie im Zeitcafé. Dafür ist es im letzteren teurer. Aber man wird freundlicher bedient, finde ich.  Jeden Morgen kann ich mir nur leider keine Latte vom Zeitcafé leisten und der Kaffeeautomat in der Mensa war zumindest gestern kaputt. Also war ich gestern am anderen Kaffeeautomaten, dort gab es aber keine Latte und da ich weder Kaffee noch Cappuccino (außer dem Cappuccino mit Milka!) mag, habe ich mir für 50 Cent einen Chococcino gegönnt. War aber aber nicht soo lecker.

Aber zurück zum Thema „was ich mache, wenn ich am Bahnhof warte“: manchmal gehe ich auch noch in die Buchhandlung (oder wie man das nennt dort) im Bahnhof. Nachmittags habe ich dafür aber mehr Zeit. Heute ist mir dort ein Buch aufgefallen: Als sie mich fand von Elinor Lipmann. Wie gut, dass ich in meiner Hosentasche noch den Kassenzettel vom Zeitcafé hatte und in meiner Handtasche einen Kuli. So konnte ich mir den Titel notieren (ich hätte ja auch mit dem Handy ein Foto machen können…). Bein Heben, Zettel auf den Oberschenkel legen und versuchen, deutlich zu schreiben. Kann mir jemand was zu dem Buch sagen? Ist es gut? Die eine Meinung auf Amazon klingt nicht so begeistert.

Hab heute ne Karte mit dem Sütterlin-ABC bekommen. Seltsame Schrift. Manche Buchstaben erkennt man doch kaum!

Außerdem durfte ich heute bei der Arbeit eigenständig arbeiten. Katalogisieren ansich, so nach dem Regelwerk und dann auch noch per Hand, ist trocken. Am PC ist das jedoch viel interessanter. Leider wird aber in der Abschlussprüfung die alte Art des Katalogisierens abgefragt. Dioese ganzen Diskriptionszeichenverwirren mich. Wann muss ich Spatium Doppelpunk Spatium schreiben? Oder Bindestrich oder sonstwas? Aber das werde ich auch noch lernen und sooo schlimm ist katalogisieren auch nicht. Zumindest am PC. Und wenn man schöne Designbücher katalogisieren muss. Heute fielen mir dann noch zwei interessante Bücher in die Hände: Das Wörterbuch des Buches aus dem Jahre 1967 (meine ich) und Bildung – alles, was man wissen muss. Außerdem ein Buch, über die verschiedenen Verpackungen von Konsumgüter weltweit. Sehr interessant! Allgemein katalogisiere ich sehr gerne die Bücher für den Studiengang Gestaltung.

Das Buch für alle FaMI’s in einer Bibliothek ist natürlich Katalogisierung nach RAK.

Gerne würd ich mir das Wörterbuch der Bücher ausleihen – oder die neue Ausgabe kaufen. Außerdem habe ich Interesse an Bildung – alles, was man wissen muss. Meine Wunschliste bei Amazon wächst.

6 Kommentare

  1. „Bildung – alles, was man wissen muss“ hab ich zu Hause und immer mal wieder angefangen zu lesen, aber so amüsant es auch ist…merken kann ich mir doch nix davon, weil das wissen doch einfach zu kompakt ist.

    AntwortenAntworten
  2. Spatium Doppelpunkt Spatium – hachja, God save Anlage 4 😉

    Alte Deutsche Schreibschrift lernen hat mir Spaß gemacht, aber ein paar Buchstaben krieg‘ ich heute sicher auch ncht mehr zusammen. Schlimmer waren dann die Texte, die wir in Archiv lesen mussten, da waren schon manchmal ein paar Brocken dabei – Handschrift (Gekrakel) halt.

    AntwortenAntworten
  3. @ Nancy: ich wußte erst gar nicht, was ein Spatium ist! Aber mit etwas Grips hab ichs dann doch herausgefunden. lol
    hast du die alte Schrift etwa freiwillig gelernt? 😀 ich hab mit dem Gedanken gespielt, die Buchstaben abzuschreiben, aber das sieht einfach zu kompliziert aus.

    @ Ani: der ist auch lecker. 🙂 Danke. 🙂

    @ Miss Rosewood: FaMI!!!! 🙂 Also, „als..wie“ könnte natürlich regional bedingt sein, aber dann hat sich das wohl mit der Zeit über ganz Deutschland verteilt. Das sagt „man“ doch irgendwie überall. Und es klingt schrecklich!
    Die Idee mit dem Bücher fotografieren kam mir auch erst, als ichs gemacht hab. 😀 wobei das sicher komisch aussieht, wenn man plötzlich was fotografiert im Laden. Naja, mit nem Handy fällts jetzt nicht so auf, aber ich hab ne Spiegelreflexkamera und wenn ichs damit machen würde.. lol Dann doch lieber notieren. hab letztens ne Frau gesehen, die hat sich auch Buchtitel notiert.

    @ Stadtelch: hmm wieso passt die Haarfarbe denn zu mir?

    @ Moonica: man muss ja nicht viel lesen. ab und zu reicht doch auch, wenn man zeitlich nicht schafft.

    @ Meerkind: wie wäre es mit heißem Kakao und dazu Zwieback? 😀 Das schmeckt sooo gut. 🙂
    man könnt ja mal ne Fotoserie machen mit dem Titel: „Buchwünsche“. 😉

    @ Pasue: danke. 😀 ich werd bestimmt die Fashiondings No. 1 in da Hood. Oder so. 😀

    AntwortenAntworten
  4. Nöö, altdeutsche Schrit hatten wir in Archivkunde und so. Schreiben und Originaltext in lesbare Schrift übertragen sozusagen 😉 Hat mir aber viel Spaß gemacht! Gerade die Texte ausm Archiv, die wir lesen sollten, waren zum Teil schon recht knifflig und ich lass mich doch gern fordern.

    Spatium – man könnte es ja auch Leerzeichen nennen, aber es heißt sicher schon seit der Erfindung von RAK so und mit dem Ändern tun sich Bibliotheken leider eher schwer *lol* – im Allgemeinen, zum Glück nicht immer.

    AntwortenAntworten
  5. @Nancy: Ich möchte auch Archivkunde haben. 😀
    Meine Ausbildungsleiterin sagt auch schonmal statt Leerzeichen dann Leertaste. 😀

    AntwortenAntworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.