die Suche nach dem Glück

Man denkt, es wäre alles wieder in Ordung. Man ist glücklich, weil man etwas gefunden hat, was einem Spaß macht. Den Traumberuf. Aber wie das so ist mit den Träumen, wacht man irgendwann auf und merkt, dass alles eben nur ein Traum war. Der Traum ist zerplatzt und man ist am Boden zerstört. Man muss sich erstmal aufrappeln. Die vergangenen Monate Revue passieren lassen. Was ist schief gelaufen? Es kam alles so plötzlich. Erst konnte man das Glück kaum fassen und dann entgleitet es einem. Wie ein Luftballon, den man aus Versehen loslässt. Man wird hinabgezogen in ein Loch. Die schützenden Mauern stürzen ein. Man fühlt sich wie ein Versager.
Die erste Zeit ist schwer. Man muss vielleicht nochmal dorthin, wo man das Glück gefunden hat. Weil man etwas abgeben muss. Das wird schwer. Der Gang dorthin. Doch langsam lässt der Schmerz nach und irgendwann kann man das Gebäude betreten, ohne Tränen in den Augen. Auch, wenn man diesem Glück immer noch hinterher trauert.
Man sucht weiter nach dem Glück. Man darf die Suche nach seinem Glück nicht aufgeben. Sonst gibt man sich selber auf.
Man wird das Glück finden!

4 Kommentare

  1. Manche Dinge muss man suchen oder herausvordern.
    Auf andere Dinge muss man warten 🙂

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  2. Ach Rena, davon kann ich ein Lied singen. Jobmäßig hatte ich mir bei meinem letzten Mal wesentlich mehr erhofft, das ist voll in die Hose gegangen. Doch kurze Zeit später kam unverhofft nach kurzer Suche etwas Neues, Spannendes. Heute hatte ich meinen ersten Tag und bin noch vollkommen verwirrt, denke aber, dass das toll wird.

    Drück‘ mir die Dauemn, dass es sich bewahrheitet…

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  3. Stadtelch

    Tut mir leid für dich…
    Auch uns hat es Ende 2009 erwischt. Nach 23 Jahren in der gleichen Firma Ende, aus, Schluß damit. Grund dafür: unser neuer amerikanischer Besitzer hat das ganze Kapital rausgesaugt und Insolvenz angemeldet. Übrigens nicht die einzige Firma in Deutschland, welche von denen so zerstört wurden.
    Besonders hart sind nicht nur die persönlichen Schicksale die damit verbunden sind, auch unser Staat verliert Millionen, da er die Folgekosten zahlt. Der Besitzer zieht sich lachend mit vollen Taschen zurück und kauft die nächste Firma für die Insolvenz.

    Jetzt wurde die Firma teilweise aufgekauft und einige Mitarbeiter durften wieder zurück (auch ich) – leider nur für ein Jahr, dann wird in Deutschland alles platt gemacht.

    Zuletzt will ich dir schreiben: du bist nicht alleine in deiner Situation. Egal wie gut man ist, jeden kann es im Moment erwischen. Du bist noch jung und findest sicher bald wieder was neues *däumchendrück*

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  4. @Chrissy: ja, ledier (oder zum Glück, je nach Sichtweise ;)).

    @Martin: ich hatte gar nicht mitbekommen, dass das mit deinem neuen Job nicht weiter geklappt hatte. Nur, dass du wieder einen neuen hast! Aber Glückwunsch dazu! 🙂 Übrigens habe ich auch einen neuen – also, eine neue Ausbildungsstelle. 🙂

    @Stadtelch: ach Mensch, sowas ist ganz blöd. :/ Aber heutzutage geht es ja vielen so, dass die Firma pleite geht und sie dadurch den Job verlieren. Das ist supermies. Gut, dass du, auch wenns nur für ein Jahr ist, weiter dort arbeiten kannst. Besser, als arbeitslos zu sein.

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