Rezension: Goldprinz

Drei Bücher lang hat Olivia verzweifelt ihren Traumman gesucht. Viele Abenteuer hat sie dabei erlebt. Im zweiten Buch, Jagdzeit, findet sie ihn endlich. Doch ganz plötzlich verschwindet er und so begibt sich Olivia auf die Suche nach ihm.
Wien ist voll mit Baustellen und Menschen in roten Overalls. Bisher hat Olivia sich darüber keine Gedanken gemacht, doch nach und nach werden ihr die roten Overalls immer unheimlicher.
Sie sind überall. Auch, als sie ihre Suche nach ihrem Traumman beginnt. Dafür bricht sie in sein Büro ein. Dort stellt sie fest, dass er komplett verwüstet und überschwemmt ist. Zufällig findet sie dort einen Hinweis, der sie in ein mysteriöses Lokal führt. Und da beginnt das Abenteuer so richtig.
Nur ein einziger Gast, den sie später in der Geschichte wieder trifft, speist in dem asiatischen Restaurant in der Kleeblattgasse. Während er sie anspricht und von einer japanischen Spezialiät (Fugo) erzählt, bemerkt Olivia Rauch aus der Küche. Niemand scheint dort drin zu sein und so versucht Olivia, die Glückskekse im Ofen zu retten. Dabei wird sie angegriffen und von einer Japanerin in ein Büro geschleppt. Erstaunt sieht sie die Menschen, die, alle gleich bekleidet, vor riesigen Computermonitoren sitzen und irgendwas eintippen. Die Japanerin eröffnet ihr, dass Olivia auserwählt wurde, etwas herauszufinden.
Ausgestattet mit allem Nötigsten von der Japanerin, wird sie herumgeführt, bis es ihr schließlich irgendwie gelingt, zu flüchten. Sie ist der Überzeugung, dass man sie verwechselt. Dennoch macht sie sich auf die Reise, um die Mission zu erfüllen (bzw. nicht zu erfüllen, denn eigentlich hat sie noch vor, den ihr gegebenen Anweisungen zu folgen).
Erste Station der Reise ist Stratford-upon-Avon, der Geburtststadt Shakespears. Auch hier geschehen komische Dinge, die sie sich nicht erklären kann. Außerdem trifft sie auf einen Kater, mit dem sie sich telepathisch unterhalten kann. Von da an ist der Kater, Marley, ihr Gefährte.
Ihre Lieblingsstadt London hat sich verändert, wie Olivia feststellen muss. Auch hier sind nur Baustellen. Was ist nur los?
Das große Abenteuer beginnt und Olivia muss aufpassen, nicht von den roten Overalls, die auch hier überall sind, erwischt zu werden.
In New York geht das Abenteuer weiter. Der abgeriegelte Park, ein Drachen, sprechende Bärenfiguren, eine unterirdische Höhle mit einem seltsamen Bewohner und Hexen. Das und noch einiges mehr erwartet sie dort. Und es ist nicht einfach für Olivia.

Wie bereits eingangs erwähnt: Goldprinz ist das dritte Abenteuer von Olivia Kenning. Shakespear-Fan, Schriftstellerin und verzweifelt auf der Suche nach ihrer Liebe.
Ich muss gestehen, dass ich nach etwa der Hälfte des Buches drauf und dran war, es erstmal ruhen zu lassen. Ich war gelangweilt von dem Buch. Trotzdem habe ich weitergelesen. Schießlich wollte ich wissen, wie es endet und ob Olivia endlich ihren Traummann findet. Aber dennoch ist da etwas, was fehlt. Die Geschichte zog sich zäh dahin.
Nichtsdestotrotz: Claudia Toman ist eine tolle Autorin, die richtig sympathisch rüberkommt. Ihre Schreibstil ist auch immer witzig. Aber mich konnte das Buch nicht komplett überzeugen. So leid es mir auch tut.

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