Apple und ich

Gerade lese ich ein paar Rezensionen auf Amazon durch. Zum Beispiel zum iPhone 3G. Sind ein paar lustige Sachen bei. 😉 Da kam mir die Idee, einfach mal darüber zu bloggen, wie der angebissene Apfel und ich Freunde wurden. Denn anfangs konnte ich mit dem ganzen Apple-Gedöns nix anfangen. Einfach deshalb, weil ich keinen Kontakt zu den Produkten hatte. Als ich mein erstes „Date“ mit meinem damals noch nicht Freund letztes Jahr im Juli hatte, schnappte ich mir sein iPhone 3Gs und war ganz angetan. Unterwegs twittern! <3 Bislang dachte ich Apple sei nur etwas für Angeber und Poser. Aber mittlerweile hat ja fast jeder ein iPhone. Besonders in Zürich war das auffällig. Irgendwas muss also dran sein an dem Teil. Mein Freund hat mir aber bewiesen, dass ein iPhone kein Angeber-Handy ist. Und es ist auch nicht (nur) für Business-Menschen.
Ein paar Wochen später kramte er dann sein altes 2G hervor und ließ es freischalten. Ich freute mich wie ein Honigkuchenpferd.
Das Freischalten erfolgte über T-Mobile. Von dort aus geht irgendwie ein Antrag an Apple weiter. Irgendwo haben wir von jemandem gelesen, der drei Monate darauf gewartet hat, dass das iPhone endlich freigeschaltet ist. Ich bekam schon Panik… Aber es dauerte nur 2 Wochen und ich konnte meine o2 Prepaid SIM-Karte einlegen. Zunächst hatte ich keine Internetflatrate. Beim 2G kann man nicht einstellen, dass man nicht mit dem Internet verbunden werden möchte. Also musste das iPhone gejailbreakt werden (omg, was für ein Wort!). Damit konnte ich dann die Datenverbindung verbieten. Etwas später buchte ich dann die Internetflatrate dazu und seit Januar hab ich den Kostenairbag von o2.

So wurde ich also zur Besitzerin des ersten iPhones. Dass ich manche Apps nicht nutzen konnte, fand ich schon schade, allerdings wollte ich auch nicht so viel Geld ausgeben, um ein neues zu kaufen. Bisher hatte ich fast immer gebrauchte Handys. Außerdem ist das 2G auch toll. Klar hat es vieles nicht, was das 3Gs hat oder gar das 4er. Aber für richtige Fotos hab ich meine 60D. GPS – naja, beim Joggen ist das ganz nützlich, aber bisher hat mein Freund immer nur sein 3Gs mitgenommen. Schnelleres Internet, okay. Wäre ganz nett gewesen. Man kann aber auch nicht alles haben.
Was die Qualität angeht, kann ich sagen: das iPhone 2G ist stabil! Und ich spreche aus eigener Erfahrung! Oft genug ist mir das Handy auf den Boden gefallen (auf Pflasterstein zum Beispiel oder nach einem dummen Sturz, weil ich auf Amazon was in meine Wunschliste eingetragen hab und dann war plötzlich diese Bordsteinkante da…). Das Display hat am unteren Rand durch zuletzt genannten Sturz kleine Kratzer. Aber es ist nicht kaputt. Das einzige, was nach dem Fallen öfters passierte ist, dass die Vibration nicht mehr bzw. kaum funktionierte. Aber wenn ich’s danach nochmal fallen ließ (aus Versehen :P), ging sie wieder.

Aber irgendwann wurde es Zeit, das Teil wieder seinem alten Besitzer zurückzugeben. Das geschah dann letzten Freitag. Pünktlich auf den Tag hat mein Freund das 4s erhalten. Übrigens ein schönes Teil mit einer super Kamera und das Display – huiuiui. Fallenlassen möchte ich das aber nicht… Das 3Gs war auch freigeschaltet. Diesmal haben wir etwa eine Woche gewartet. SIM-Karte rein, einschalten. Ready! Über iCloud wurde dann alles wichtige synchronisiert und ich hab fleißig Apps runtergeladen. Instagram zum Beispiel kann ich nun endlich richtig nutzen. Auf dem 2G hat sich nach den Updates nämlich nichts mehr getan. Ich hatte also noch die alten Filter. Da ich nun auch GPS habe, kann ich beim Joggen Runtastic laufen lassen. Was uns aber Sonntag auffiel: das GPS auf dem 4s ist viel genauer. Bisher dachte ich, dass wir 3km joggen. Laut dem 4s sind es aber mehr. Aber ich will mich gar nicht beschweren. Immerhin hab ich jetzt GPS. Dann kann ich vielleicht auch meine Fotos mit den Koordinaten versehen.

Nun will ich mal auflisten, was am 3Gs besser ist, als am 2G:
+ schnelleres Internet (3G halt ;))
+ multitasking
+ iOS 5
+ wie gesagt: GPS
+ Vibration ist viel deutlicher zu spüren. Außerdem ist die Lautstärke besser. Das Klingeln beim 2G konnte man ja fast gar nicht hören…
+ man kann das Internet ausschalten
+ Hintergründe lassen sich ohne Jailbreak ändern

Ich befürchte allerdings, dass das iPhone nicht mehr ganz so stabil ist. Hoffentlich fällt es mir nicht hin…

Vor 1 1/2 Jahren noch hätte ich gesagt: iPhone?! Was will ich denn damit? Ist doch viel zu teuer! Aber: das stimmt nicht. Solange man das iPhone gebraucht bekommt und zum Beispiel die Internetflatrate von o2 hat, ist das wirklich billig.
Da ich durch meinen Freund auch in den Genuss eines MacBook Pros kam, spielte ich vor ein paar Monaten mit dem Gedanken, mir auch eins zu holen. Ich überlegte also: MacBook Pro oder iMac?
Ich entschied mich schließlich im Sommer für den iMac. Einen Laptop habe ich und da ich den eh nur mit zu meinem Freund nehme und sonst nie schleppe, brauche ich auch kein MBP. Zur Bildbearbeitung brauche ich einen leistungsstarken PC. Deshalb kam das Air auch nicht in Frage. Meinen Laptop (eeePC) benutze ich auch nicht dafür.
iMac 21,5″ oder 27″ ? Diese Frage erübrigte sich bei mir. An meinem PC hatte ich einen 22″-Bildschirm. Warum sollte ich dann den kleinen iMac nehmen? Ich war mir nur nicht sicher, ob 27″ zwischen Schreibtisch und Regal passen (passt aber!). Zweimal ging ich zu Aixxess und überlegte. Beim zweiten Mal beschloss ich, ihn mitzunehmen. Aber natürlich hatten die gerade alle verkauft. Also musste er für den nächsten Tag bestellt werden. 😉 Mein Freund und ich holten ihn ab. Da wir beide kein Auto haben und mein Vater arbeiten war, blieb uns nur eins übrig: öffentliche Verlehrsmittel. 😀 Zur Bushaltestelle ist es vom Laden aus zum Glück nicht weit. Also schleppte mein armer Freund den riesen Karton runter zum Bus. Anschließend mussten wir noch eine halbe Stunde am Bahnhof warte und dann die eigentlich nur 5 Minuten vom Zielbahnhof zu mir nach Hause mit dem iMac irgendwie bewerkstelligen. Wir haben es aber trotzdem geschafft!

Das ging ja schnell! Die Installation – wow. Nicht so wie bei Windows. Ich startete den iMac, richtete alles ein, fertig. Was soll ich sagen? Hübsches Teil. Zwei Apple-Sticker gab’s auch dazu. 😀 Tolles Display. Sound ist auch toll. Die Umstellung von Win7 auf Lion war echt besser als gedacht. An das Scrollen habe ich mich gewöhnt. Auf der Arbeit passiert es mir desöfteren, dass ich in die falsche Richtung scrollen will. 😉 Die Bedienung ist einfach und das Installieren von Apps ebenfalls. Und mein Desktop ist jetzt endlich nicht mehr zugemüllt! 😀

Fazit? Ich bin sehr zufrieden mit meinem „neuen“ iPhone und auch noch von seinem Vorgänger. Besonders gefällt mir, dass alles so selbsterklärend und übersichtlich ist. Von dem iMac bin ich auch begeistert. Die Handhabung ist wirklich nicht schwer. Ich habe die Magic Mouse und die kabellose Tastatur. Bisher habe ich noch nicht die Batterien wechseln müssen. Zwar meldet mir der iMac, dass die von der Mouse schwach sind (aktuell 6%), aber sie läuft immer noch. Ich vermisse nur etwas den Numblock auf der Tastatur. Was ich außerdem noch gerne hätte, ist ein USB Stick zum Fernsehen. In meinem Zimmer habe ich nämlich keinen TV, da ich seit Jahren im PC eine TV-Karte hatte.
Das Schöne an einem iMac ist ja auch, dass man nicht mehr so viele Kabel hat und keinen Tower mehr. Das weniger Gute ist allerdings, dass man die Hardware nicht komplett umtauschen kann. Zumindest RAM und Festplatte lassen sich tauschen. Was den Rest angeht, keine Ahnung.
Ich habe den iMac übrigens mit 4GB RAM. Reicht aus, aber mein Freund gibt mir bald seine RAM-Riegel, da er sich neue für sein MBP bestellt hat und er keine Steckplätze mehr frei hat.

Trotz meiner Apple-Produkte würde ich mich nicht als Fan-Boy (ähm Fan-Girl) oder Apple-Jünger bezeichnen. Ich bin mit Windows aufgewachsen, habe unter DOS gespielt und habe 13 Jahre lang einen eigenen Windows-PC gehabt. Dass manche Programme nicht unter Mac laufen finde ich schade (zum Beispiel Paint Shop Pro X3), aber dafür habe ich jetzt Aperture. Im App Store kostet das 63€. Statt Microsoft Office habe ich jetzt Libre Office.
Ich bin zufrieden!

So. Und wenn ihr bis hierhin gelesen habt, bekommt ihr nen virtuellen Keks von mir!

3 Kommentare

  1. Meine einzige Sorge wäre Photoshop. Also, dass es das gibt weiß ich schon, aber ich kann’s mir nicht (auch noch) leisten 😀 Mit was arbeitest du?

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  2. @Sabine: PS geht aber vom Preis her. Als Student bekommt man das doch günstiger! Guck mal bei unimall.de oder Amazon.
    Ich hab momentan nur ne Trialversion von PS drauf (CS5), aber hab die jetzt länger nicht mehr benutzt. Ansonsten benutz ich nur Aperture.

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  3. Danke für den Keks 😉

    Bei mir hat es mit nem IPOD 20GB angefangen (U2-Edition) – ständiger Begleiter wo immer ich Musik hören wollte. Irgendwann hab ich mir dann ein iPhone 3G gegönnt, später jetzt das 4G. Zwischendurch kam da mal ein MacBook pro 17″ daher und innerhalb der Familie noch der eine oder andere IPod.
    Das Zeug macht süchtig – hat aber auch seine Begründung.

    Viel Spaß mit euren Geräten!!!

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