„Tschick“ – Gastrezension

Hallo, mein Name ist Christiane und ich stelle hier euch heut wieder ein Buch vor. Wieder eins was unter das Genre „Jugendroman“ fällt, aber deutlich besser abschnitt was das vorherige. Mehr zu mir und so, findet ihr unter sponsili.de

Vier Bücher hatte ich mir bestellt, zwei davon Jugendromane. Der erste war mehr als enttäuschend und deswegen nahm ich mit etwas mulmigen Gefühl, den zweiten in die Hand und begann zu lesen.
„Tschick“ von Wolfgang Herrndorf, für knappe 10 Euro beim Amazon und im Fachhandel erhältlich, umfasst gute 256 Seiten und ist beim rororo Verlag erschienen.

Es geht in diesen Buch um Maik. Maik hat es nicht leicht: Der Vater vergnügt sich auf einer „Geschäftsreise“ mit seiner Assistentin und seine Mutter ist in der Beauty-Klinik, wie die Familie immer sagt, dabei handelt es sich aber um eine Entzugsklinik. Maik selbst ist nicht gerade der, den man als beliebt betrachten würde.

Hatte er in der Schule einmal einen Aufsatz verfasst, in dem er seine Mutter bloß stellte, zwar ungewollt, aber heftigt. Woraufhin er unter den Mitschülern nur noch als „Psycho“ gerufen wurde. Was er gut kann, ist malen und hochspringen. Aber er ist sich dessen bewusst, dass dies ihn nicht Glanz und Glory bringen wird.

Es ändert sich alles ein bisschen als ein neuer Mitschüler in die Klasse kommt. Tschick. Tschick ist Russe und hat so seine eigenen kleinen Probleme. Und er weiß wie man Autos knackt und mit diesen fährt, obwohl er noch bei weitem keinen 18 ist.

In den Sommerferien kommen die beiden irgendwie zusammen und gehen auf eine abenteuerliche Reise mit einen geklauten Lada, die damit endet, wo das Buch anfängt: Auf der Polizeistation, weil ihre Reise mit den Zusammenprall mit einen Schweine-LKW endete.

Die Geschichte ist zwar absurd von der Idee her, aber sehr liebevoll und doch irgendwie sehr nachvollziehbar geschrieben. Sie fesselt einen mit ihren Wendungen und den lustigen Unterhaltungen zwischen Maik und Tschick. Dieses Buch liest sich wirklich sehr schön und flüssig. Man kann sich gut in ihn vertiefen, ob auf den Balkon, Terrasse oder am Strand.
Eine leichte Lektüre, die es wirklich verdient hat beim Spiegel als „Bestseller“ aufgelistet zu werden. „Tschick“ ist für die Leute zu empfehlen, die einfach mal entspannt in Ruhe ein Buch lesen wollen und dabei nicht von schweren Satzbau, absurden Wortkreationen und Co. abgelenkt werden wollen. Perfekt für einen Tag der Entspannung mit leichter Strapazierung der Lachmuskeln.

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