Rezension: The End of Everything

Zwei Mädchen, beste Freunde und Nachbarn: Lizzie und Evie, beide 13, sind unzertrennlich.
Lizzie lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Ted neben den Ververs, Evies Familie. Evie hat eine ältere Schwester, die in allem perfekt scheint. Die Mutter tritt nur selten auf. Wenn, dann nur kurz und meistens schweigend.
Lizzie vergöttert Evies Vater und im Laufe der Geschichte finden viele Gespräche statt.
Von außen betrachtet wirkt die Familie Verver wie eine Bilderbuchfamilie.
Doch als Evie plötzlich verschwindet, bröckelt die Fassade und Lizzie dringt immer tiefer ein in die Familie ihrer besten Freundin, von der sie glaubte, sie in- und auswendig zu kennen.
Schnell kann dank Lizzie herausgefunden werden, wer Evie entführt hat. Aber wo sie ist, weiß keiner.
Erzählt wird aus Lizzies Sicht. Sie bangt um ihre beste Freundin, hat aber keine Angst, selber etwas zu tun, um den Fall aufzudecken. Trotzdem ist The End of Everything natürlich kein Detektivroman, sondern ein Drama. Ein Mädchen verschwindet. Einfach so hat der Versicherungsvertreter ihrer Eltern sie entführt. Was waren seine Beweggründe? Ein Familienvater und Bekannter vieler Bewohner der Stadt.
Und wie gut kennt man die beste Freundin und ihre Familie wirklich? Eine glückliche Familie kann auch nur zum Schein glücklich sein.

Normalerweise lese ich ungern solche Bücher. Ganz einfach, weil sie mich herunterziehen. Doch dennoch war ich neugierig und auch das Cover sprach mich an. Als ich immer weiter und weiter las, steckte ich mittendrin und wollte endlich wissen, was es mit der Entführung auf sich hat.

Trotzdem würde ich dem Buch nur vier von fünf Sternen geben. Zum Teil war es etwas langatmig und dass ständig Fragen, die Lizzie sich stellte, wiederholt wurden, fand ich etwas nervig. Für mich klingt sowas wie „warum ist das und das so? Warum ist das so?“ eher pseudo-nachdenklich.

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