Angst #1: Auftakt zu einer neuen Artikelreihe

Viel zu wenig wird über das Thema gesprochen. Lange Zeit waren psychische Krankheiten ein Tabu. Irgendwann wurden sie bekannter. Allein schon durch diverse Schauspieler sind die Krankheiten in die Medien gekommen.
Aber was ist mit den anderen psychischen Erkrankungen? Wie oft liest man etwas über Panikattacken, Ängste, soziale Phobie?
Ein wenig googlen und ich gelangte zu einem Artikel der Welt, in dem es um die Statistik geht. Demnach ist die Angststörung die häufigste psychische Erkrankung. Erst danach folgen die Depressionen, laut Artikel die bekannteste Erkrankung. Huch? Hättet ihr das gewusst?
Eigentlich ist Angst etwas ganz Normales. Sie soll uns vor Dingen warnen. Sonst würden wir wahrscheinlich vor ein fahrendes Auto über die Straße rennen. Allerdings kann die Angst auch krankhaft werden. Nämlich dann, wenn sie zu unserem täglichen Begleiter wird und uns in unserem Leben einschränkt. Schwer vorzustellen, oder? Mit dieser neuen Artikelreihe möchte ich euch das Thema etwas näher bringen. Jeden Dienstag wird es einen neuen Artikel zum Thema geben. Über meine eigenen Erfahrungen, was mir geholfen hat, welches Medikament ich nehme, Buchvorstellungen etc.
Ihr könnt mir auch Fragen stellen, per Mail oder hier als Kommentar. Vielleicht hat der eine oder andere Leser ja selber etwas zum Thema zu sagen. Niemand sollte sich deshalb schämen.

6 Kommentare

  1. Tolle Idee, Verena. Ich freue mich wirklich sehr auf diese Reihe 🙂

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  2. Ich bin sehr gespannt, was du zu dem Thema zu sagen hast, und finde es toll, dass du es hier aufgreifst. Man kann angesichts der nach wie vor weit verbreiteten Vorurteile gar nicht genug darüber informieren. 🙁

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  3. „Niemand sollte sich schämen.“ Gute Aussage, da es in der heutigen Gesellschaft ja immer noch als Randproblem angesehen wird. Ich bin gespannt. Den Erfahrungen mit krankhafter Angst – so denke ich – viele, trauen sich aber nicht darüber zu sprechen. Mich übrigens eingeschlossen. Daher danke für deinen mutigen Schritt. Werde mich beteiligen.

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  4. Stadtelch

    Angst… Ein Gefühl welches jeder kennt aber kaum jemand zugibt… Daher alle Achtung dass du diesen Schritt wählst…

    Meine hauptsächliche Angst besteht darin dass meinen nahestehendsten Personen was passieren könnte.
    Klingt in erster Linie nicht so dramatisch, nimmt aber für mich persönlich schon harte Formen an…
    Wenn mein Schatz zum Beispiel allein unterwegs ist und ich nur noch Angst hab dass sie irgendwelchen Idioten begegnet, welche es auf Handy, Geld oder gar anderem abgesehen haben… Da baut sich schon ne ganz schöne Anspannung auf… Vergangenes Wochenende gab es sogar richtig Streit deswegen… 🙁

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  5. Das Angststörungen häufiger sind als Depressionen hätte ich jetzt nicht gedacht. Aber im Prinzip ist das ja alles schwer zu unterscheiden bzw. gehen diese ganzen Krankheiten ja irgendwie Hand in Hand.

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  6. Ja, genau. Ich finde, Angst und Depressionen hängen schon irgendwie zusammen. Durch die Angst geht man weniger aus dem Haus etc. und das führt sicher auch irgendwie zu Depressionen. Man ist frustriert, dass man so ein Leben führt und so isoliert ist.

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