Montagsfrage #5: Wie gehst du beim Schreiben einer Rezension vor?

Schon die fünfte Montagsfrage?! Wie die Zeit vergeht!
Heute lautet die Frage also, wie ich beim Schreiben einer Rezension vorgehe. Ein wenig mache ich es wie Jessica. Zumindest, was den Aufwand angeht. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, alle Bücher plus meine Meinung dazu in mein Book Journal einzutragen. Nette Idee. Wenn ich mich denn dran halten würde. 😉 Von meinem Vorhaben, mehr Rezensionen zu schreiben ganz zu schweigen… Von wegen Übung macht den Meister und so.
Generell unterstreiche ich interessante Textstellen gerne. Auf dem Kindle braucht man dazu auch keinen Stift mehr. 😉 Der Nachteil ist aber, dass ich keine bunten Post-Its in die digitalen Buchseiten kleben kann. Das mache ich nämlich bei analogen Büchern. So finde ich die markierten Stellen besser. Logisch. 😉 Aber auch auf dem Kindle findet man die markierten Stellen schnell wieder. Dort gibt es das Clipboard, in dem alle jemals markierten Stellen aufgelistet sind. Also, wirklich alle. Nun stellt euch mal vor, ihr markiert viel oder habt schon 100 Bücher gelesen und in jedem fleißig markiert. Da blättert ihr ja ewig im Clipboard und sucht diese eine Stelle. Eine andere Möglichkeit scheint es allerdings nicht zu geben.
Zurück zum ursprünglichen Thema. 😉 Diese markierten Stellen helfen mir beim Schreiben der Rezension nicht sehr weiter. Ich nutze sie nur als Zitate, die ich anschließend mit in die Rezension einbaue oder einbauen kann. Ich verlasse mich dabei eher auf mein Gedächtnis. So wie Jessica es in ihrer Antwort auf die Frage auch schreibt. Wahrscheinlich mache ich sowieso alles falsch, weil ich nie genau weiß, was ich jetzt reinbringen soll in die Rezension und was nicht. Das Ende kann ich ja schlecht verraten. Bis zu welcher Stelle darf ich also das Buch rezensieren? Wie viel darf ich verraten? Ich weiß es nicht! 🙁
Ehrlich gesagt lese ich auf anderen Blogs fast nie die Rezensionen. Auf Amazon überfliege ich sie nur, wenn ich mich für ein Buch interessiere. Vielleicht sollte ich das mal ändern und etwas aufmerksamer Rezensionen lesen. Das bringt mich doch gleich auf die Idee, das Buch, was ich eben beendet habe, zu rezensieren. Denn The Weight of Silence hat mir gefallen. Die Taschenbuchausgabe gibt es hier und wer es lieber auf Deutsch mag: Das Flüstern der Stille lautet die Übersetzung. Der Titel klingt ja auch gut, aber der Originaltitel klingt doch schöner.
Rezensionslisten! Das sollte ich mir merken und eine solche Liste erstellen. Vielleicht hilft mir das weiter, regelmäßiger zu rezensieren und dadurch mehr Übung zu bekommen.

Gute Nacht allerseits! Übrigens, welches Buch soll ich jetzt lesen? Mockingbird vielleicht?

1 Kommentare

  1. Auch hier nochmal vielen Dank für die Verlinkung! 🙂

    Ich glaube nicht, dass es beim Schreiben von Rezensionen ein Richtig oder Falsch gibt. Gerade bei der Wiedergabe des Inhalts hängt doch vieles von den Präferenzen des Lesers ab. Ich finde Spoiler beispielsweise harmlos und störe mich überhaupt nicht daran, wenn man mir das Ende verrät. Mir sind jedoch auch Leute bekannt, die jede Information, die über den Klappentext hinausgeht, verteufeln. Man kann also eigentlich nur verlieren. 😉
    Ich versuche, beim Zusammenfassen immer den Punkt zu erwischen, an dem der Autor die Konflikte zu lösen beginnt. Aber natürlich ist auch das nur eine ausgedachte Wegmarke, die jeder anders bestimmen würde.

    Von daher gilt wohl, dass man sich nicht verrückt machen lassen sollte. Wenn man mal zu weit ausholen sollte, kann man sich immer noch entschuldigen. Letztendlich geht es schließlich nur um ein Buch. 🙂

    P.S: Ja, lies Mockingbird! Mich würde sehr interessieren, was du davon hältst. 😀

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