Rezension: The Weight of Silence

Calli und Petra sind verschwunden. Zwei siebenjährige Mädchen lagen am Morgen nicht in ihren Betten. Was ist passiert?
Abwechselnd aus den Perspektiven verschiedener Menschen aus dem Umfeld der beiden Mädchen wird die Geschichte erzählt. Da wären Ben, Callis großer Bruder, ihre Mutter Antonia, der Deputy Sheriff, Martin, Petras Vater und zu Beginn auch Petra. Diese Personen erzählen aus der Ich-Perspektive. Außer Calli. Denn Calli spricht nicht. Ein Erlebnis aus der Vergangenheit hat sie zum Schweigen gebracht. Ihre beste Freundin Petra ist ihr Sprachrohr. Anfangs versuchte ihre Mutter, Calli mit Dingen wie Eis zum Reden zu zwingen. Auch Griff, Callis Vater, Alkoholiker und arbeitsbedingt oft mehrer Wochen weg, scheiterte bei seinen Versuchen.
Griff ist ein unsympathischer Typ. Er trinkt viel, wird dabei auch gewalttätig. Ausserdem ist er auch ziemlich eifersüchtig. Doch Antonia will ihn nicht verlassen.
Man erfährt, wieso bzw. wohin Calli verschwunden ist. Direkt zu Beginn des Buches wird sie früh morgens wach und muss auf die Toilette. Sie hört ihren Vater im Haus, der mit einem Freund angeln möchte. Da Calli ja nicht spricht, kann sie ihm nicht mitteilen, dass sie auf die Toilette muss, als sie ihrem Vater begegnet. Er hat schon etwas getrunken und versteht sowieso nicht, wieso seine Tochter plötzlich aufgehört hat zu sprechen.
Petra sieht Calli und ihren Vater an diesem Morgen und läuft ihnen hinterher, weil sie neugierig ist. Doch dann verirrt sie sich und was dann passiert, weiß der Leser erstmal gar nicht.
Als Antonia erwacht, findet sie ein leeres Kinderbett vor. Auch Petra ist nicht in ihrem Bett. Schnell wird die Polizei eingeschaltet und die Suche beginnt.
Deputy Sheriff Louis kann Griff eh nicht leiden, da er und Antonia in ihrer Jugend zusammen waren und Antonia Hals über Kopf Griff geheiratet hat. Aber Griff ist auch einfach unsympathisch. Deshalb verdächtigt er ihn, die Mädchen entführt zu haben.
Doch kann es auch der School Counselor gewesen sein? Er betreut Calli in der Schule.
Nur am Rande wird von Lucky erzählt, einem Student von Martin, der ab und zu zu Besuch kam.
Alle suchen die Mädchen. Ben rennt in den Wald, den er und seine Schwester so gut kennen.
Er findet die beiden Mädchen schließlich. Doch noch ist die Geschichte nicht zu Ende. Denn Griff ist bei den Mädchen und Petra ist schwer verletzt.

Mir hat das Buch sehr gefallen. Vor allem, dass die Autorin aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben hat. Jeder geht anders mit dem Verschwinden um. Es wird verdächtigt, Rachepläne werden geschmiedet. Jedesmal, wenn etwas über Griff erzählt wurde, wurde ich sauer. Wieso konnte Antonia ihn einfach nicht verlassen? Nach allem, was er ihr angeht hat.
Überrascht hat mich, als rauskam, wer Petra so zugerichtet hat. Denn eigentlich hielt ich die ganze Zeit Griff für den Täter.
Aber lest selbst. 😉

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