Rezension: Butterfly Summer

Diese Rezension bin ich euch ja auch noch schuldig. Ich mag Schmetterlinge, weshalb das ein Grund war, wieso mich das Buch interessiert hat. Mal wieder ist es ein hm naja, ich sag mal „Familiendrama“. Eine Mutter zieht mit ihrer Teenager-Tochter in den Ort ihrer Kindheit, Jugend. Den genauen Grund weiß Becky nicht. Zufällig findet sie aber eine Schachtel unter dem Bett ihrer Mutter. Natürlich öffnet sie diese und findet dort das Foto einer frischgebackenen Mutter in einem Krankenhausbett. Im Arm hält sie stolz ein Baby. Außer dem Foto liegt noch ein Tüchlein mit einer Stickerei in der Schachtel. I LOVE YOU ist auf dem Tuch zu lesen.

Die Neugierde ist nun geweckt. Denn bei dem Baby kann es sich auf keinen Fall um Becky handeln. Sie kam nämlich zu Hause auf die Welt. Zudem besagt das Datum auf der Rückseite des Fotos, dass es 12 Jahre vor ihrer Geburt entstanden ist. Dass ihre Mutter etwas verheimlicht, ist Becky schon länger klar. Fragen zum Vater weicht die Mutter immer aus.
Dann trudelt auch noch eine anonyme Nachricht ins Haus. Jemand erwartet sie im „Butterfly Garden“. Wer kann das sein? Beckys Vater, der endlich seine Tochter kennenlernen möchte? Der Sohn einer alten Freundin ihrer Mutter?
Doch während sie in diesem Garten wartet, taucht ein Mädchen auf. Rosa May ist ebenfalls 12 und mit ihr verbringt Becky den Sommer im Garten. Doch irgendwas ist merkwürdig an dem Mädchen. Sie schwimmt total gerne im See, der direkt im Butterfly Garden liegt. Becky hat Angst vor Wasser. Ihre Mutter hat ihr, aus welchen Gründen auch immer, das Schwimmen verboten. Rosa May taucht fast minutenlang. Sie ist nahezu besessen davor und will auch Becky dazubringen. Doch Becky bleibt hartnäckig.
Beckys Mutter hat ihren neuen Job gerade erst angetreten, als sie ihn wieder kündigt. Seitdem scheint sie in ein Loch zu fallen. Es gibt immer häufiger Streit und Becky spürt umso mehr, dass ihre Mutter ihr etwas Wichtiges verschweigt. Wieso darf sie nicht schwimmen? Was ist mit ihrem Vater? Was ist das für ein Baby auf dem Foto? Ist es Beckys Schwester? Wo ist sie jetzt? Becky hat tausend Fragen, die ihre Mutter ihr nicht beanworten will.
Die Situation eskaliert und ihre Mutter bricht zusammen. Doch Becky ist fest entschlossen, Antworten auf all ihre Fragen zu finden.
Die Geschichte ist ansich traurig. Zumindest, wenn Becky die Antwort auf ihre Fragen erhält. Trotzdem ist Butterfly Summer (Kindle-Edition)schön erzählt. Teilweise hatte ich das Gefühl, ich befände mich mit den beiden Mädchen in diesem Garten, diesem Idyll mit all den Schmetterlingen. Vor allem habe ich das Buch nicht als vorhersehbar gesehen. Aber vielleicht ist das bei anderen ja anders. Am besten findet ihr das selber raus.

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