Rezension: Meet me at the Cupcake Café

Issy wächst bei ihrem Großvater, einem Bäcker, auf. So lernt sie schon früh, wie man backt und entwickelt dadurch eine richtige Liebe zum Backen. Doch beruflich schlägt ist sie in einem ganz anderen Bereich unterwegs, das Backen ist nur ihr Hobby. Ihr Großvater, mittlerweile im Heim lebend und ohne eigene Bäckerei mehr, schickt ihr regelmäßig Rezepte für Cupcakes und anderes Kleingebäck.
Nachdem ihr Freund und gleichzeitig ihr Chef, sie im Regen an der Bushaltestelle wartend aufgabelt und, um die Beziehung „geheim“ zu halten, sie kurz vor dem Büro wieder rauslässt, erfährt Issy von Reduzierungen des Personals in der Firma. Graeme, ihr Freund, hätte sie ja mal darüber informieren können. Denn auch Issy ist betroffen und steht schon bald ohne Job und Freund da.
Die Beziehung erschien mir sowieso sehr seltsam. Und so ergeht es wohl auch Helena, Issys bester Freundin und Mitbewohnerin. Doch das alles will Issy nicht wahrhaben und ist erst einmal geknickt. Doch dann kommt ihr eine Idee, die ihr ganzes Leben verändern wird. Warum nicht aus dem Hobby einen Beruf machen und ein eigenes Café eröffnen? Das ganze ist natürlich nicht so einfach. Zumindest eine passende Räumlichkeit ist gefunden. Nun folgen noch die ganzen Formalitäten: Bank (sehr netter Bankberater. Merkt euch Austin), Mietvertrag etc.
Schon bald laufen die Arbeiten auf Hochtouren und mit einer anfänglichen Flaute wird das kleine Café ein beliebter Treffpunkt. Natürlich erfährt auch Graeme davon, doch der hat andere Pläne mit dem Café und den umliegenden Gebäuden. Aber zunächst muss er Issys Vertrauen zurück gewinnen. Issy wäre nicht Issy, wenn sie nicht schwach werden würde. Und dann ist da ja noch Austin, ihr Bankberater.

Chicklit ist nicht für jeden etwas, aber ich finde, zum Abschalten eignet sich diese Art von Büchern hervorragend. Meet me at the Cupcake Café spielt in London und ist gespickt mit vielen lecker klingenden Rezepten. Issy möchte man manchmal einfach nur schütteln wegen Graeme. Ihn selber könnte man aber auch mal kräftig schütteln, damit er aufwacht und merkt, wie arrogant er ist. Am liebsten möchte ich in dem Café sitzen und den Charakteren zusehen. Dazu einen Cupcake essen und die Seele baumeln lassen.
Inhaltlich ist das Buch kein Meisterstück und nicht anspruchsvoll. Die Story ist vorhersehbar, dennoch habe ich die Daumen gedrückt. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut in die Geschichte hineinversetzen, so, als wäre ich mittendrin. Ein schöner Schmöker also!

Autorin: Jenny Colgan (Website)
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