Rezension: The Second Chance Café

Kaylie kauft das Haus, in dem sie 8 Jahre lebte. Eine Pflegefamilie hatte sie als 10jährige aufgenommen. Zusammen mit anderen Pflegekindern verbrachte Kaylie dort 8 Jahre und fühlte sich endlich Zuhause.
Nun hat Kaylie die Chance, an den Ort zurückzukehren, der ihr am meisten bedeutet hat. Sie möchte ein Café eröffnen und außerdem ihre Eltern suchen.
Als fünfjährige nahm man sie ihrer Mutter weg. Ihr Vater war weg, die kleine Kaylie wusste nicht, wo er war. Sie verstand das alles sowieso überhaupt nicht. Was hatte ihre Mutter gemacht, dass sie blutüberströmt auf dem Küchenboden lag?
Albträume verfolgen Kaylie bis heute. Sie braucht endlich Antworten auf ihre Fragen.

Sie kauft also das renovierungsbedürftige Haus und lässt es von einem erfahrenen Handwerker renovieren. Natürlich verliebt sie sich in ihn, kann die Gefühle jedoch nicht einordnen. Sie hat bisher kaum jemanden an sich heran gelassen. Die meiste Zeit war sie ein Einzelgänger. Ihr einziger Freund ist ihr Hund Magoo.

Schnell findet sie in der kleinen Stadt Anschluss und auch eine sehr gute Freundin. Doch Luna hat ein Geheimnis, was sie Kaylie anvertrauen sollte. Nicht nur Luna hat Geimnisse, auch Ten, der nette Handwerker.
The Second Chance Café ist ein Buch voller Gefühle: Angst, Liebe,… eben wirr in jeder Liebesgeschichte. Bis etwa zur Hälfte habe ich mich gefragt, wann Kaylie endlich ihre Eltern findet, sie Luna ihr endlich mal sagt, was sie weiß und Kaylie endlich mehr über ihre Eltern herausfindet. Ja, ich fand es sogar etwas langweilig. Aber ich wollte gerne das Ende wissen und ich hab’s auch nicht bereut, weitergelesen zu haben. Auch, wenn es doch etwas schnulzig wurde.
Trotzdem: schön und leicht zu lesen ist es. Wieder ein angenehmer Schmöker für diesen Sommer.
Wer noch mehr über Luna und ihre Vergangenheit wissen möchte, muss sich bis März 2014 gedulden: dann kommt Beneath the Patchwork Moon raus.

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