Wie ist eigentlich „The Hobbit – The Desolation of Smaug“?

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Am 12. Dezember lief der zweite Teil des Hobbits in den Kinos an. Direkt am ersten Tag des Vorverkaufstarts, sicherte ich mir zwei Tickets für die deutsche Fassung, da ich nirgendwo etwas von der Originalfassung fand.

Als ich dann wenige Stunden vor den Kinobesuch zufällig in der Zeitung blätterte, entdeckte ich, dass im Eden um 20:30 der Film im Original laufen sollte. Zunächst ärgerte ich mich darüber, denn die Karten waren ja schon bezahlt. Doch gut, dass es das Internet gibt!

Schnell loggte ich mich bei Cineplex ein, schaute nach freien Sitzplätzen – und es waren tatsächlich noch genug vorhanden! Also kaufte ich zwei Karten für die letzte Reihe auf dem Balkon und stornierte die anderen Tickets. Das nenn ich mal Glück.

Der Film ist mein erster 3D-Film. Wenn man von dem Piratenfilm im Phantasialand absieht. 😉
Ich möchte jetzt nichts über die Geschichte erzählen. Ich denke, die meisten kennen das Buch. Daher gibt es nur ein kurzes Statement meinerseits zum Film.

Meine Meinung zu „The Desolation of Smaug“

Ob 3D wirklich notwendig war, weiß ich nicht. Zumindest hat Peter Jackson nicht mit der Technik übertrieben und rumgespielt. Im Gegensatz zum ersten Teil (ohne 3D) kamen mir die Szenen nicht künstlich vor. Bei dem Film hatte ich nämlich das Gefühl, er sei computeranimiert und nicht mit echten Schauspielern gedreht worden. Irgendwie wirkte er eben… künstlich.

Trauriel, die Quotenfrau: In keinem der Tolkien-Bücher gibt es sie. Tauriel ist nur für den zweiten Kinofilm erschaffen. Nette Idee, eine Frau in der männerbeherrschenden Welt kämpfen zu lassen. Aber ich persönlich bin keine Feministin und meiner Meinung nach ist Tauriel überflüssig. Aber gut.

Was ich bei der Hobbit-Verfilmung vermisse, ist diese wunderschöne Landschaft, die man aus Herr der Ringe kennt. Natürlich werden auch hier schöne Wälder und Gebirge gezeigt. Doch sie wirken nicht mehr echt. Seit „Den Gefährten“ hat sich die Technik stark weiter entwickelt und das ist sicher einer der Gründe, weshalb mir die Landschaft weniger echt vorkommt. Vielleicht täusche ich mich auch nur.
Ich will damit nicht sagen, dass mir die Umsetzung nicht gefällt. Ganz im Gegenteil: Mittelerde ist und bleibt toll. Die Szenen sind schön und ich hatte das Gefühl, dort zu sein.

Smaug, der Drache, schläft unter einem Berg aus Gold. Wahnsinn! Überall funkelt es und dann taucht Smaug langsam auf. Er ist toll gemacht und ich finde ihn, genau wie Gollum, auf eine bestimmte Art niedlich.

Gegen Ende zieht sich der Film sehr in die Länge. Um 23:30 endete der Film und im Abspann lief „I See Fire“ von Ed Sheeran. Zwar gefällt mir das Lied aus dem letzten Soundtrack besser, aber dieses ist auch schön.

Mein Fazit
Etwas langatmig, aber schöne Szenen. Nur die Spinnen mochte ich nicht. 😉 Spannung gab es auch genug (auch in der Spinnen-Szene… Wenn ich daran nur denke!).
Martin Freeman in der Rolle als Bilbo find ich super! Etwas irritiert war ich, als ein paar Tage später „Per Anhalter durch die Galaxis“ auf Sky lief und ich dauernd Bilbo vor Augen hatte! 😀

Habt ihr den zweiten Teil vom Hobbit schon gesehen?

Heute durfte ich mir ein Weihnachtsgeschenk selber aussuchen und ich entschied mich spontan für Tolkiens Reise nach Mittelerde: Ein neuer Blick in die Welten J.R.R. Tolkiens. Als ich es entdeckte, musste ich es haben. In dem Buch erfährt man jede Menge über Tolkien.

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