10 Dinge, die ich gerne tun würde, aber mich nicht traue

  1. Eine völlig neue Frisur.
  2. Ein Tattoo stechen lassen.
  3. Oder ein Tragus (oder ein anderes im Ohr).
  4. Nach Australien fliegen.
  5. Menschen fotografieren.

 

3 Kommentare

  1. Trau Dich!
    Trau dich, eine neue Frisur zu wagen, Haare wachsen nach und Farben lassen sich ändern 🙂
    Trau dich, dir ein Tattoo stechen zu lassen, wenn du das für dich richtige Motiv gefunden hast!
    Trau dich, dir ein Piercing im Ohr machen zu lassen, denn rausnehmen kannst dus immernoch, fotografier Menschen, und buch im nächsten Urlaub (oder in der Heimat) einen Tauchkurs.
    Melde dich bei -ihr-, schreib ihr eine Postkarte oder einen Brief, einfach so (ich tat selbiges vor einigen Tagen bei einer alten Freundin), denn zu verlieren gibt es nichts, ausser dass du keine Antwort bekommst.
    Schnapp dir eine Freundin oder eine Bekannte und tanz, tanz den ganzen Abend lang, es macht soviel Spaß 🙂

    Du lebst jetzt, zögere nicht, bis du bereuen kannst dies und jenes nie getan zu haben 🙂

    Ganz liebe Grüße

    AntwortenAntworten
  2. Poppies Kommentar kann ich mich nur anschließen – einmal tief einatmen und dann sagen: „Das mach ich jetzt!“ Und los. Das wirkt Wunder.

    Ich habe bei mir festgestellt, dass ich einige Dinge lange Zeit nie gemacht habe, weil ich mir seit Jahren immer wieder selber gesagt habe, dass ich mich nicht traue, das nicht geht, nicht in Frage kommt. So lange, bis ich es gar nicht mehr hinterfragt habe.
    Schwimmen gehen zum Beispiel. Bis zur 9. Klasse musste ich mit der Schule ins Schwimmbad, wenn das auf dem Lehrplan auftauchte. Danach habe ich mir Atteste besorgt und es kategorisch ausgeschlossen, mich jemals wieder dieser Fleischbeschau preiszugeben. Auch wenn ich mich manchmal daran erinnert habe, was für ein tolles Gefühl es eigentlich ist, durchs Wasser zu gleiten… die Angst und die Scham für den Körper waren größer.
    Tja. Irgendwann habe ich mich zusammengerissen und bin zusammen mit meinem Freund ins Schwimmbad gefahren. Ich war so nervös, dass ich mich auf dem Weg von der Umkleide zu den Duschen verlaufen habe. 😀 Aber siehe da… es ist gar nicht schlimm. Komplett anders, als mit einer Horde 15jähriger Mitschüler. Die Szenen von damals, vor denen ich all die Jahre so Angst hatte, passieren so gar nicht mehr. Die anderen Leute beachten einen nicht weiter, und da die anderen ja auch alle nur einen Badeanzug oder Bikini tragen, ist mir klargeworden, dass ich eindeutig nicht der Freak mit den Narben inmitten von lauter Traumkörpern bin. 😉 Mittlerweile gehe ich regelmäßig schwimmen und genieße es, mir diese Freiheit zurückerobert zu haben, dass mich dieses „Ja, aber…“ der Angst nicht mehr einschränkt.

    Trau dich, Verena. Ich wünsche es dir so sehr. <3

    AntwortenAntworten
  3. Ich schließe mich dem allgemeinen Ton an und füge hinzu: Das Tragus tut nur eine Sekunde weh 🙂 Das überstehst du 🙂

    AntwortenAntworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.