Über den eigenen Schatten springen

Es gibt Dinge, die traut man sich nicht zu machen. Ich zum Beispiel schiebe Treffen mit fremden Menschen immer vor mich her. Sie machen mich nervös. Wenn ich nervös bin, rede ich ohne nachzudenken. Dann sage ich vielleicht auch mal dummes Zeug.

Letzte Woche wurde ich zum Beispiel von zwei Twitterern/Bloggern aus Aachen gefragt, ob ich auch zum Twittwoch komme. Zwar kannte ich den Begriff, aber bisher habe ich mich nie getraut, zu einem solchen Treffen zu gehen.

Am Ende habe ich es aber nicht bereut, denn ich kannte fast jeden der Anwesenden. Entweder nur von Twitter oder anderen Treffen, die via Twitter zustande gekommen sind. So lernte ich @rundengeherin persönlich kennen. @tanzmarie von BaBäm war ebenfalls dort und @stilv0ll (fashionattitude) kannte ich bereits persönlich. Marie und Juli hielten Vorträge über ihre Blogs und wie sie entstanden sind sowie welche Möglichkeiten sich daraus ergeben haben.
Außerdem stellte @martinknorr das Projekt Down to Mars vor.

Thema des TwittwochAC war Fashion, Stil und Lifestyle, wobei besonders das Augenmerk auf Blogs lag und wie bzw. das man, wie gesagt, erfolgreich damit werden kann.

Gestern bin ich dann spontan zum Schreibtreffen Aachen gegangen. Dieses Treffen entstand durch den NaNoWriMo und findet jeden Dienstag ab 17 Uhr im Café Kittel in der Pontstrasse statt.
Dabei lernte ich ein paar sehr nette Studenten kennen, die das Hobby Schreiben mit mir teilen. Leider konnte ich nur eine Stunde bleiben, denn gerne hätte ich noch ein Weilchen dort verbracht. Außerdem habe ich kein bisschen geschrieben, aber allein das Austauschen mit anderen fand ich inspirierend.

Zu guter Letzt musste ich heute eine für mich unangenehme Situation meistern. Das Auto fahren gehört nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung und alleine fahren mag ich gar nicht. Davor habe ich Angst.
Leider streikt heute und morgen die Aseag, was bedeutet, dass ich ohne Auto nicht zur Schule komme. Also musste ich mir das Auto meiner Eltern ausleihen. Das Gute ist aber, dass ich auf dem Weg direkt noch ein paar Mitschüler einsammeln und mitnehmen kann. Also fahre ich nur etwa 10 Minuten alleine. Für jemanden wie mich ist das aber keine leichte Aufgabe.

Übrigens habe ich den Artikel am Abend zuvor geschrieben ;).

1 Kommentare

  1. Ich finde solche kleinen Erfolge werden viel zu selten gewertschätzt. Gut gemacht & weiter so 🙂

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