Das Moleskine City Notebook Amsterdam

Moleskine City Notebook

Spontan kaufte ich vor unserer Fahrt nach Amsterdam das passende Moleskine City Notebook. Ich liebe Moleskine! Egal ob Kalender oder Notizbuch – ihr schlichtes und zeitloses Design spricht mich einfach an.

Es gibt natürlich genug günstigere Alternativen, die ähnlich aussehen. Und ein einfaches Notizbuch hätte auch gereicht. Aber keins hat eine solche Anziehungskraft auf mich.

Also suchte ich zwei Tage vo der Fahrt die Buchhandlung ab. Bei den Notizbüchern fand ich es nicht. Reiseliteratur. Da vielleicht? Ich nahm die Treppe und ging in die dritte Etage. Dort erwarteten mich eine ganze Menge Reiseführer. Ich erspähte ein Travel Journal, aber wo versteckten sie die City Notebooks?

Zum Glück entdeckte ich eine Buchhändlerin, die schnell in ihrem Computer den Namen des Notizbuchs eingab und fündig wurde. Das Regal über die Niederlande hatte ich übersehen und dort wartete ein letztes Exemplar auf mich.

Was hat es?

  • Übersichtskarten (Stadt/Umgebung, Bus/Bahn)
  • einzelne Straßenkarten, Straßenverzeichnis
  • viel Platz für Notizen
  • drei Lesezeichen
  • Register für Adressen und andere wichtige Sachen (Restaurant, Übernachten, Einkaufen, Informationen)
  • Blanko-Register zum Selberbekleben (Aufkleber liegen bei – z. B. „To Avoid“, „Kids“, „Musts“ sowie leere Etiketten)
  • kleine Notizzettelchen zum Heraustrennen (wofür auch immer die sind)
  • durchsichtige Folien, die man auf die Karten kleben kann, um etwas markieren zu können (gute Sache, denn so kritzelt man sich nicht die Karten voll, sondern nur die abziehbare Folie)
  • Einsteckfach
  • Kontaktinformationen (Flughafen, Zug, Boote, Taxi, Fahrradausleihe)
  • Übersicht Metrostationen
  • Tabelle zur Reiseplanung
  • das Übliche: Maßeinheiten, Temperatur, Geschwindigkeit etc.
  • auf Englisch – wie alle Kalender und Notizbücher von Moleskine

Falls der Benutzer unterwegs Fehler entdeckt oder Verbesserungsvorschläge hat, kann er sich dazu auf den extra beiliegenden losen Blättern Notizen dazu machen und diese gesammelten Infos an die angegebene E-Mail-Adresse senden.

Moleskine City Notebook im Schnelldurchlauf from Verena Grouls on Vimeo.

Benutzung vor der Reise

Voller Vorfreude suchte ich im Internet nach Sehenswürdigkeiten und Plätzen, die ich unbedingt besuchen wollte. Zum Beispiel das Fotografiemuseum, der Königspalast, verschiedene Märkte und so weiter. Auch notierte ich Eintrittspreise und die Adressen.

Doch als wir schließlich in Amsterdam ankamen, gingen wir ohne Plan los.

Benutzung unterwegs

So ganz sinnlos war die Anschaffung trotzdem nicht, denn obwohl wir beide unsere iPhone dabei hatten, ohne Internet nützten uns die wenig. Wenigstens GPS funktionierte. Einmal haben wir dann aber die Karte im Notizbuch benutzt. „Wie oldschool!“, war Saschas Kommentar dazu. Dank der Smartphones sind analoge Karten ganz in Vergessenheit geraten, zumindest bei uns. Ich sah dennoch viele Leute mit Stadtplänen, denn die gab es zur Amsterdam Citycard dazu. Auf die Karte hatten wir aber wohlwissend verzichtet, denn obwohl wir einige Eintritte umsonst gehabt hätten, lohnte sie sich nicht. Warum sollten wir bei diesem tollen Wetter auch in ein Museum?

Also: Die Straßenkarte haben wir benutzt, meine Notizen eher weniger. Immerhin notierte ich, wo wir Essen gegangen waren und wie der Park hieß, den wir besucht hatten.

Und zu Hause?

Die Notizen habe ich etwas erweitert und so weiß ich beim nächsten Mal, wo wir am besten essen gehen können (und ich mein Kirschbier bestellt habe), wo es Snacks für unterwegs gibt (Albert Heijn to go – gibt’s auch in Deutschland, zum Beispiel in Aachen) und dass das Hard Rock Café zu teuer war (ach?!).

Fazit

Teures Notizbuch. Immerhin hab ich „offline“ 15€ gezahlt. Da ich aber keine Zeit mehr hatte, konnte ich es nicht online bestellen.

Für Reisende, die nach einem Plan eine Stadt besichtigen wollen, ist das Buch sicher nützlich. Auch die Karten sind hilfreich. Alle wichtigen Punkte sind angeben, sodass man sich gut zurechtfinden kann.

Durch sein Pocket-Format passt es in jede Handtasche, ohne viel Platz wegzunehmen oder ein zusätzliches Gewicht zu sein.

4 Kommentare

  1. Hallo,

    toller Beitrag. Mir gings genauso.
    Ich hatte dieses Jahr eines für unseren Kopenhagen Urlaub gekauft und fand das Notizbuch eher enttäuschend. Die Karte kann man in dem Format doch gar nicht gebrauchen. Da ist man doch ständig an einem Blättern. Mit dem Register kam ich auch überhaupt nicht zu recht.
    Mein erstes und letztes Moleskine

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  2. Stadtelch

    Was ich jetzt an dem Buch gut (schön) finde ist, dass man halt seine Reise dort wie in einem Reisetagebuch zur Erinnerung notieren kann. Die eigentlichen Karten usw scheinen der richtigen Orientierung wohl weniger geeignet und daher mehr der Markierung wo man was gemacht hat. Schade eigentlich…

    Was den Preis angeht, so ist die Amsterdamversion doch noch günstig. Ich hab mir online mal die Hamburgversion angeschaut (sind dort öfters wegen Musical usw) und bin fast umgefallen. Bei Amazon ist dieses Büchlein für gut 45€ zu haben…

    Aber ich finde es toll, dass du/ihr auf jeden Fall einen schönen Tag dort hattet…

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  3. Eigentlich ne schöne Idee… aber ich hätte mir wohl nen allgemeines Reisejournal gekauft… wobei so viel Reisen tu ich jetzt auch nicht -.-

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  4. Ich liebe Moleskine auch total. Eigentlich bin ich gar nicht so ein Markenschwein und viele preiswertere Notizbücher würden es auch tun, aber mein Jahreskalender ist letztendlich dann doch immer wieder von Moleskine.

    Diese City-Notebooks waren bislang noch gar kein Begriff. Weiß aber auch gar nicht, ob sich das bei mir so richtig lohnt, da ich sowieso ein Reisetagebuch habe, in dem ich alle meine Trip vereine. Und letztendlich bleibe ich bei Städetrips nie lang genug da, als dass ich dafür ein ganzes Notizbuch im Regal benötigen würde. Aber wenn ich mal eine länge Reise machen sollte, werde ich darüber nachdenken. Danke für’s Vorstellen! 🙂

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