Das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg #42

Was ich gelernt habe

  • Wie Mädchen in Indien behandelt werden; Child Labour (Englisch LK)
  • dass die Bibel kein naturwissenschaftlicher Bericht ist (Religion GK)
  • Rechte der Bauern nach dem Oktober-Edikt 1807 (Geschichte GK)
  • Wie man die Geschwindigkeit ausrechnet (Physik GK)
  • Was Klassen, Attribute und Objekte sind; BlueJ, Objektdiagramme (Informatik GK)
  • was das „magische Viereck“ ist (VWL GK)
  • Teilungsartikel, neue Vokabeln (Französisch)

Ein Test nach dem anderen

Unser Englischlehrer scheint im Moment gerne Tests zu schreiben. In beiden habe ich eine 2 geschrieben. Das geht aber auch besser! Die nächste Chance wartet am Montag auf mich.

Gestern haben wir auch in Französisch einen Test geschrieben. Früher mochte ich die Sprache ja nie und fand sie so schwer. Mittlerweile sehe ich das aber etwas anders. Mir fällt es sogar leicht, dafür zu lernen.

Im VWL-Test habe ich leider nur eine 3.

Mit Organisation zum Abi

Von den anderen höre ich immer „Wir haben so viel auf. Wann soll ich das denn machen? Ich muss auch noch X machen, in Y schreiben wir einen Test. Ich muss auch noch arbeiten. Ich hab auch noch ein Leben.“

Dazu fällt mir nur eins ein: freiwillig – wir sind alle freiwillig auf der Schule. Wir haben uns dort angemeldet mit dem Ziel, das Abitur nachzuholen. Wenn man sich zu einem solchen Schritt entschließt, sollte man sich vorher ein paar Gedanken machen:

1. Wie viel Arbeit ist mit der Schule verbunden?
2. Wie sieht es finanziell aus? Muss ich nebenbei wirklich so viel arbeiten? Reicht das Bafög?
3. Wie sehr will ich das? Was ist mir wichtiger?
4. Welches Ziel verfolge ich?
5. Wie alt bin ich noch mal? Achja, ich bin ja erwachsen.

Das Abitur zu machen ist kein Zuckerschlecken. Weder auf dem Gymnasium noch auf dem Weiterbildungskolleg. Nach dem Abi möchten die meisten natürlich studieren. Dass man in der Uni den Stoff nicht hinterher getragen bekommt und am Ende sein Zeugnis geschenkt bekommt, sollte jedem klar sein. Hinter dem Lernen steckt immer harte Arbeit. Dazu gehören Hausaufgaben, Tests, Klausuren. Überall.

Ich behaupte mal, schon mit etwas Organisation, schafft man es, Freizeit und Schule unter einen Hut zu bekommen. Auch sollte man die Hausaufgaben zeitnah erledigen: direkt nach der Schule zum Beispiel.

Meine Tipps für Hausaufgaben:

  1. Hausaufgaben in einem gesonderten Buch/Heft (am besten Kalender) eintragen.
  2. Ordnerführung: Nach Fächern sortieren. Das erleichtert das Suchen ungemein.
  3. Nach der Schule eine kleine Pause gönnen und dann die Hausaufgaben machen. Im Hausaufgabenheft abhaken.
  4. Im Unterricht mitschreiben. Vielleicht ist da ja etwas Brauchbares für die Hausaufgaben gesagt worden?

Ich wünsche euch einen schönen Abend!

4 Kommentare

  1. Ich finde die Idee zum Abitur auf dem zweiten Bildungsweg super und die Entscheidung natürlich auch. Es ist nie zu spät. Und du scheinst sehr motiviert zu sein! Das begeistert mich, da ich schon viele getroffe habe, die es trotzdem nur halbherzig angehen. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
    Liebst,Hailey

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  2. Arbeiten viele neben dem Abi? Da ihr ja ganz „normal“ fünf mal vormittags-mittags Unterricht habt, ist das ja sicher nicht so wirklich einfach – mal abgesehen von Selbstständigkeit, Videothek oder Restaurant (fiel mir nun grad so spontan ein). Ich hab in der Oberstufe auch gejobbt, aber da blieb nur Fr/Sa/So. Ich hab allerdings zuhause gewohnt und zumindest dafür nix gezahlt, aber das Autochen, das wollte versichert sein und so…

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  3. @Alice: Einige arbeiten nebenbei. So, wie ich das mitbekomme, auch nicht wenig. Da wir alle natürlich schon älter sind, wohnen fast alle nicht bei bei den Eltern und müssen sich noch die Wohnung finanzieren. Wir bekommen zwar Bafög, aber mit Miete, Strom etc ist das auch fast wieder weg. Ich wohne bei meinem Freund, muss aber keine Miete zahlen. Das ist schon ganz gut, so muss ich nebenbei nicht arbeiten. 😉 Ganz davon abgesehen: Zeitlich würde ich das gar nicht schaffen. Zumindest nicht, wenn die Schule oberste Priorität hat.

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