6 Dinge, die mich an Blogs stören

Wenn ich mich so durch die Blogs klicke, fallen mir immer wieder Dinge auf, die mich stören. Deshalb habe ich mal eine Liste zusammen gestellt, um euch zu erklären, was genau mir auffällt. Damit möchte ich aber keinen angreifen. Jeder soll natürlich so bloggen, wie er möchte.

Was mich an manchen Blogs stört

  • Überschriften: Englisch oder ein Mix aus Englisch und Deutsch bei deutschsprachigen Blogs1
  • Auf verschiedenen Blogs gleiche Anleitungen. Stichwort DIY. Ich kann’s bald nicht mehr sehen. DIY Tassenbemalung, DIY Adventskalender, DIY Adventskranz, … Selbst die banalsten Dinge werden erklärt. Jeder wie er will, aber denkt euch doch mal etwas wirklich Tolles aus – etwas, was schon in Vergessenheit geraten ist vielleicht.
  • Der 100. Artikel über eine Jeansmarke oder Shoperöffnung. Auf 100 verschiedenen Blogs versteht sich.
  • Artikel ohne Absätze und Zwischenüberschriften. Dazu muss ich sagen, dass ich darauf früher nie geachtet habe. Bis mein Freund irgendwann mal zu mir sagte, dass meine Texte schwer zu lesen sind, so ohne Absätze. Seitdem mache ich immer Absätze und, sofern möglich, füge Überschriften ein. Schon sieht ein Artikel viel besser aus. Probiert’s mal aus!
  • perfekt inszinierte Fotos. Aufgeräumte Wohnungen. Ich finde, es muss nicht immer alles aussehen, wie im Katalog. Viel schöner ist es doch zu sehen, dass bei den Top-Bloggern die Wohnung ebenfalls nicht so ordentlich aussieht, sondern hier etwas rumliegt oder da. Das wirkt doch direkt viel Authentischer!
  • zu viele Werbebanner in der Sidebar – hier meine ich vor allem die von gefühlten 100 Kooperationspartnern mit Gutscheincodes

 

Ich muss wirklich dringend meinen RSS Reader aufräumen. Das ist aber so eine Arbeit, dass ich mich jedes Mal davor drücke.

Was stört euch bei anderen Blogs?

  1. Okay, das mache ich manchmal auch selber: siehe WIP: Lace Lux Schal

8 Kommentare

  1. Deutsch/Englisch mische ich auch mal, finde ich es aber nicht schlimm. Manches hört sich auf Englisch einfach irgendwie besser an 😀
    Punkt 2 nervt wirklich irgendwie. Ich kann mir durchaus vorstellen, wie man eine Tasse anmalt. Wirklich tolle ausgefallene Sachen gibt es viel zu selten.
    Mit Absätzen und Zwischenüberschriften tu ich mich auch manchmal schwer, aber es sieht wirklich besser aus.
    Was Fotos angeht, finde ich schön und aufgeräumt gut. Wenn im Fotohintergrund was rumliegt, lenkt es irgendwie ab. Ich würde so etwas nicht ins Netz stellen.

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  2. Okay, ich selber blogge ja nicht (mehr) aber lese ab und zu gern bei anderen… Und ich muss sagen, dass ich manches ganz ähnlich sehe.
    Einfache Mittel machen alles lesbarer und somit angenehmer.
    Find es schon schrecklich, wenn Kurznachrichten ohne Punkt und Komma verschickt werden :D.
    Was Werbung angeht, so ist es natürlich verlockend und auch verständlich – wenn man mit seinen Hobby ein Paar Euro nebenbei machen kann, warum nicht. Wenn es aber zu viel wird, dann wirkt es bald als wenn der Blog nur Mittel zum Zweck ist.
    Schau nur auf Youtube – die Videoblogger dort sind zum Teil sehr informativ und auch unterhaltsam. Bei einigen kommt es mir jedoch vor, als wenn sie versuchen ihren Anhängern immer mehr das Geld aus der Tasche zu ziehen. Fanartikel, eigene Produktserien, Bücher… Ist fraglich ob es da am Ende noch glaubhaft bleibt.

    Hier werde ich sicher noch lange lesen ;).

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  3. Da ich meistens über den Reader lese, sehe ich selten die Werbung in den Sidebars. Eigentlich nur, wenn ich zum Kommentieren in den Blog komme. 😀
    Über die anderen Punkte hab ich mir irgendwie noch nie einen Kopf gemacht… 😉
    Schönen Abend wünsch ich dir!

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  4. Hybrid Andante

    Auf verschiedenen Blogs gleiche Anleitungen. Stichwort DIY. Ich kann’s bald nicht mehr sehen. DIY Tassenbemalung, DIY Adventskalender, DIY Adventskranz, … Selbst die banalsten Dinge werden erklärt. Jeder wie er will, aber denkt euch doch mal etwas wirklich Tolles aus – etwas, was schon in Vergessenheit geraten ist vielleicht.

    Definiere [b]wirklich toll[/b], das ist eben äußerst subjektiv und manche finden vielleicht ihre Art der Standardtassenbemalung [b]wirklich toll[/b] 😉 Manchmal ist das ja auch nur ein Ausdruck von Zugehörigkeit, „schau mal, ich mach das auch und zwar so und so, genauso wie duuuuuuuu *lieb guck*“ 😀

    Artikel ohne Absätze und Zwischenüberschriften. Dazu muss ich sagen, dass ich darauf früher nie geachtet habe. Bis mein Freund irgendwann mal zu mir sagte, dass meine Texte schwer zu lesen sind, so ohne Absätze. Seitdem mache ich immer Absätze und, sofern möglich, füge Überschriften ein. Schon sieht ein Artikel viel besser aus. Probiert’s mal aus!

    Ja, Struktur ist etwas angenehmes 🙂 Gefällt mir bei deinem Blog auch sehr gut!

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  5. Was mich insbesondere bei Beautyblogs massiv stört, sind ständig diese ganzen Vorstellereien von irgendwelchen kommenden LEs. Dann muss ich darüber auf x-Blogs lesen, meine ganze Leseliste ist dann voll vom gleichen Beitrag, der letztendlich nur eine dämliche Pressemitteilung wiedergibt.
    Auch nervig: Gleiche Berichte auf mehreren Blogs über gleiche Events. Ich lese gerne über Events, aber ich mag es, wenn dann die Beiträge unterschiedlich geschrieben sind und wirklich individuelle Eindrücke der Blogger wiedergeben … und nicht überall die gleichen Inhalte, die letztendlich nur die Timeline des Events darstellen.

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  6. Achso, was mich auch stört bzw. was ich unhöflich finde und bei mir einen faden Beigeschmack hinterlässt: Wenn andere Blogger meinen Blog nur besuchen, um über MEINE Kommentarfunktion letztendlich eine Antwort auf meinen Kommentar in IHREM Blog zu schreiben. Am besten dann auch noch mit fettem HTML-Link im Kommentar selbst auf ihren Blog…

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  7. Ohja! Das stört mich auch total! Aber es hat nachgelassen, finde ich. Früher war das extremer

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  8. Deutsch und Englisch mixen finde ich auch doof 😀 aber gaaanz selten kommt es mal vor, dass es sich eine Überschrift auf Englisch tatsächlich besser anhört als die deutsche, wenn die absolut unspektakulär klingt.

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