Ich habe mir da einen Comic gekauft

Zugegeben: Comics fand ich bisher eher kindisch oder „Jungssache“. Dabei stimmt das gar nicht, denn ich kenne viele weibliche Comicleser, die zudem über 20 sind.
Außerdem gibt es nicht nur Comics für Kinder. Doctor Who ist da ein gutes Beispiel. Empfohlen werden die Comics zur gleichnamigen BBC-Serie zwar ab 12, aber die oben genannten Comicleserinnen besitzen auch diese Hefte.

Also habe ich mich mal schlau gemacht und die Titan Comics gesucht. Amazon hat sie zwar, aber für etwa 15€ (als Beispiel: „Doctor Who: The Tenth Doctor Vol.2„*) und die, die ich gerne hätte, sind nur vorbestellbar. Und die Kindle Version* für 1,99€ zu kaufen , war auch keine Option für mich, weil ich den Comic gerne gedruckt haben wollte.  Auch der Aachener Comicladen kann genau den ersten nicht bekommen.
Zum Glück fand ich den Onlineshop einer Bonner Comichandlung. Den von mir gewünschten Comic gibt es dort für 4,50€. Allerdings komme ich nicht so oft nach Bonn und meinen Bruder wollte ich auch nicht fragen, ob er ihn mir kaufen kann. Denn ich hätte so oder so warten müssen. Also bestellte ich ihn selber. Lieferzeit: bis zu 10 Tagen. Okay, dachte ich mir. Etwa eine Stunde später dann die Versandbestätigung. Das ging fix!

Ich war ganz erstaunt, als ich am nächsten Tag den Briefkasten öffnete und da tatsächlich schon der Comic auf mich wartete. Das ging wirklich sehr schnell!

Und wie ist der Comic?

Früher, mit etwa 20, habe ich mal Manga gelesen. Schuld daran war mein damaliger Freund. Aber diese japanischen Comics sind wirklich nicht mein Ding und so habe ich die paar Manga, die im Regal standen, verschenkt. Seitdem habe ich keinen Comic mehr gelesen. Wie eingangs erwähnt, dachte ich, sie wären eher etwas für Kinder. Aber dem ist nicht so, wie ich beim Schreibtreffen festgestellt habe.

Zunächst: Ich bin froh, dass ich mir den Comic nicht bei Amazon für 15€ vorbestellt habe! Für knapp 22 Seiten ist das etwas zu viel, oder?

Wie gesagt, ich lese eigentlich keine Comics, deshalb war es auch schwer für mich, ihn zu lesen. Denn ich weiß nie, wie man sie liest. In welcher Reihenfolge muss man die Sprechblasen lesen? Ganz so verwirrend wie bei Manga ist es zum Glück nicht. Was ich auch nicht wusste ist, dass es ein Fortsetzungs-Comic ist. Aber das ist ja eigentlich logisch, denn auf den wenigen Seiten kann der Doctor kaum das Universum retten. Man ist also gezwungen, den nächsten Teil auch zu kaufen, weil man ja wissen möchte, wie es weiter geht. Für den Preis ist das okay.

Worum geht es?

Zeitlich befinden wir uns zwischen Donna und dem nächsten Companion (wer folgt nach ihr überhaupt? Martha, oder?). Der Doctor reist alleine in Zeit und Raum und landet schließlich in New York. Man begegnet einer Mexikanischen Familie, die ein Restaurant betreibt und der Tochter sowie ihrer Freundin. Im Waschsalon passiert plötzlich etwas Merkwürdiges und die Oma sieht ihren verstorbenen Mann. Sie spürt, dass etwas Schreckliches bevorsteht. Und tatsächlich taucht auf einmal ein Monster auf.

Auch während die Tochter in der U-Bahn von einer Vorlesung nach Hause kommt, erscheint ein Monster. Und mit ihm natürlich der Doctor. Hier endet der Comic, den den Namen „Revolutions of Terror“ trägt.

Fazit: Wieder kaufen oder nicht?

Sagen wir mal so: Für den Preis, den ich jetzt bezahlt habe, warum nicht? Wenn ich das nächste Mal in Bonn bin, werde ich den Laden mal suchen. Und wieso nicht mal etwas anderes als Bücher oder E-Books lesen? Außerdem bin ich ja jetzt schon neugierig. Aber so wie ich den Doctor kenne, kann er alle retten und das Böse bekämpfen. Wann ich allerdings #2 kaufe, weiß ich aber noch nicht.

 

P.S.: Diesen Artikel habe ich in die Kategorie „Bücher“ gesteckt, weil ich nicht extra eine für Comics erstellen wollte. Am ehesten passt er doch auch hier rein, oder?

Lest ihr hin und wieder Comics oder seid gar große Fans?

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