Warum Scrivener nicht nur für Autoren ist

Als ich letzten Sommer Scrivener kaufte, war ich ganz begeistert und dachte, dass ich nun endlich mehr schreiben würde. Schreiben im Sinne von meinem Hobby seit Kindheitstagen. Auch die Schreibtreffen waren ein guter Anreiz. Beim NaNoWriMo war ich die ersten Tage ebenfalls ganz gut dabei. Zwar nicht so ehrgeizig, wie manch andere, aber ich habe tatsächlich was geschrieben.

Dann kam aber die Flaute und so wurde (immer noch) nix aus meiner Roman-Idee.

Scrivener, was ist das denn?

Achso, das sollte ich euch vielleicht auch noch verraten. Im Grunde ist Scrivener ein Textverarbeitungsprogramm, was aber nicht für Standardtexte wie Briefe ausgelegt ist, sondern für Romane, Kurzgeschichten und Scripte (zum Beispiel fürs Radio oder Theater). Man kann sich eine Deadline setzen, plotten, Charakter mithilfe von Charakterbögen erstellen, kennzeichnen, ob der Text fertig ist oder ob es nur ein Entwurf ist. Und noch viel, viel mehr ist mit Scrivener möglich.

Scrivener für Blogger

Dabei bietet Scrivener so viel und ist ein ideales Tool – und das nicht nur für (Hobby-)Autoren, sondern auch für Blogger. So gibt es zum Beispiel diverse Templates. Den Artikel schreibe ich gerade übrigens mit einem solchen Template. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das gefunden habe (wenn es mir im Laufe des Schreibens einfällt, sag ich es euch natürlich). Aber es gibt ja nicht nur ein Blogging Template für Scrivener, sondern haufenweise. Auf allindiewriters.com beispielsweise findet ihr eins.

Gerade für Bücherblogger ist das Review-Template interessant. Hier kann man die Rezensionen auch direkt in Bewertungskategorien einordnen. Finde ich sehr praktisch und werde ich ab jetzt auch benutzen.

Nützliches für Autoren

Vielleicht sagt euch ja die “Snowflake Methode” etwas?! Obwohl ich den Begriff nun schon mehrfach gelesen habe im Zusammenhang mit Schreiben, habe ich immer noch nicht verstanden, worum es dabei genau geht. Doch auch für diese Methode habe ich ein Template gefunden. Dort gibt es außerdem das Writer’s Notebook.

 

Man kann mit Scrivener also viel machen und lohnenswert ist es auf jeden Fall. Deshalb versuche ich nun, das Programm öfter zu benutzen. Schade nur, dass es noch keine iOS Version gibt. Aber die Leute hinter Scrivener arbeiten dran!

P.S.: Wer Scrivener testen möchte, kann die 30 Tage Trial Version runterladen. Wie man das Programm nutzt – darüber hat Bea auf The Dalaga Project ausführlich geschrieben. Wer einen Mac hat, kann ja auch mal bei Cult of Mac schauen, ob die Scrivener noch mal im Angebot haben. Von dort habe ich meine Version nämlich.

4 Kommentare

  1. @Verena: Weil ich hab zZ voll oft Fehler drin… also wieder vermehrt und mir fallen die nicht auf 😀 Ich glaub Open Office lässt nach 😀

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  2. Scrivener wollte ich auch schon ewig mal ausprobiert haben. Bei Katharina (bloggenfürschlauefrauen) habe ich zum ersten Mal darüber gelesen. Deine Beschreibung klingt auch so gut, da werde ich mir das am Wochenende wohl endlich mal runterladen. 🙂

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