Das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg

 

Auch im neuen Jahr geht es mit meiner regelmäßigen Reihe weiter. Diesmal allerdings mit einem neuen Banner. Die Zeichnungen sind in mühevoller *hust* Handarbeit entstanden. Ihr seht, dass an mir eine waschechte Zeichnerin verloren gegangen ist!

Okay, das war ein Scherz. Zumindest der Teil mit „waschechte Zeichnerin“ und so mühevoll war die Arbeit auch gar nicht. Mit der Hand hab ich die Blätter, den Stift und das Buch trotzdem gemalt (altes Grafiktablett + klebriger dazu passender Stift + Pixelmator; irgendwann kauf ich ein neues Tablett!). Nur den Schriftzug habe ich nicht selber geschrieben. Denn schreiben kann ich mit dem Tablett einfach nicht gut.

Nun aber zum eigentlichen Thema: das Abitur! Der letzte Monat des dritten Semesters ist angebrochen und somit gibt es auch bald Zeugnisse (ich glaube, am letzten Freitag dieses Monats).

Die erste Woche im neuen Jahr

Nach 2,5 Wochen ging es am Mittwoch wieder los: früh aufstehen (viertel nach 6), den Bus um viertel vor 7 schnappen und gegen zwanzig vor 8 erst mal einen Kaffee in der Schule kaufen.

Eigentlich sollte der Tag mit Religion starten, aber während wir auf die Lehrerin warteten, erfuhren wir, dass es ausfällt. Umsonst so früh aus dem Bett gequält.

Ich lasse mich morgens immer vom iPhone wecken. In letzter Zeit liegt es nicht mehr direkt neben dem Bett. Ich dachte mir, es ist sinnvoller, wenn ich aufstehen muss, um den Wecker zu beenden (oder auf Snooze zu stellen). Als ich Mittwochabend ins Bett ging, stellte ich den Wecker auf 6 Uhr und überlegte kurz, den Wecker auf dem iPad ebenfalls zu stellen, nur ein paar Minuten später. Hm. Hätte ich das mal gemacht.

Donnerstagmorgen, der Wecker klingelt. Ich stehe also auf, tapse zum Handy und stelle ihn auf Snooze. Zurück ins Bett – zzzZZzzzZzzzZzzz… Plötzlich bimmelt etwas auf der anderen Seite. Ich sitze aufrecht da und schaue aufs iPad. „Halb sieben? Warum sagt mir denn keiner Bescheid?!“ Wer auch, Verena, wenn Sascha noch schläft? Und ich hatte den Wecker wohl doch nicht auf Snooze gestellt, denn das Bimmeln um halb 7 war Saschas Wecker. Ihr erinnert euch an den Absatz weiter oben? Das mit dem Bus um viertel vor 7? Gut, dass ich nur eine Minute zur Haltestelle brauche.

Auf Frühstück und Mascara musste ich dann wohl verzichten. Aber immerhin habe ich den Bus locker bekommen.

Noten, Noten, Noten!

Vor den Ferien sind ja noch ein paar Klausuren geschrieben worden und am Mittwoch kamen wir alle um 8 Uhr an, in der Hoffnung, jetzt unsere Klausur in Religion wieder zu bekommen. Dass das nix war, hab ich oben ja schon erzählt.

Immerhin gab es in Deutsch (2) sowie Englisch (2-) die Klausuren wieder. Übrigens war ich die einzige, die in der Englisch-Klausur das Mushroom-Gedicht anstelle des Liebesgedichts gewählt hat. Ein paar dumme Rechtschreibfehler sind mir passiert und die letzte Aufgabe hätte ich was länger ausführen können, denn ich hatte da einen interessanten Ansatz.

Und heute war ja die erste Mathestunde nach den Ferien. Leider (oder zum Glück) haben wir die Klausur noch nicht zurück bekommen.

Da Religion (7./8. Stunde)  heute auch ausgefallen ist, hatte ich nur 4 Stunden. Wenn ich freitags Religion habe, habe ich vorher die 5. und 6. Stunde frei. Dafür gab es dann aber wieder nicht die Klausur wieder.

Montag erfahr ich dann auch, was ich in Geschichte habe und dann habe ich alle Klausuren (bis auf Religion) wieder.

Und sonst so?

Bis Dienstag muss ich noch meine Mappe für Literatur fertig machen. Eigentlich hatte ich das ja in den Ferien vor, aber… es waren Ferien! Außerdem war ich schon etwas mit dem Referat für Geschichte beschäftigt. Das werde ich voraussichtlich am Montag halten.

Für Deutsch habe ich eine neue Lektüre bestellt; die kam gestern an. „Ich liebe dieses Land“ ist ein modernes Drama – endlich mal nix Altes. 😉 Zu dem Stück werde ich sicher auch noch einen Artikel schreiben. Lesen werden wir es im vierten Semester.

Steht was an?

Nö! Da ich keine Klausur verpasst habe, muss ich auch keine nach schreiben. Mit auf Skifreizeit (freiwilliges Angebot) fahre ich nicht und Klausuren werden keine mehr geschrieben (abgesehen von den Nachschreibeklausuren).

Bisher habe ich (bis auf Mathe – das wird auf keinen Fall eine 2) irgendwie nur Zweien geschrieben. Ich hätte ja auch gerne mal eine Eins! Eine klitzekleine Eins vielleicht?

Solange es so weiter geht und die Noten nicht tiefer fallen, ist alles okay. Bis zum Abitur ist es ja auch nur noch etwa ein Jahr. Ein paar verlassen uns nach dem vierten Semester mit dem Fachabitur (Vorteil: keine Prüfung!). Kurz habe ich auch mal darüber nachgedacht, aber ich habe die Befürchtung, dass ich es nachher doch bereue. Denn wenn ich schon zu der Schule gehe mit fast 30, dann zieh ich das auch voll durch bis zum Abi. Damit kann ich mehr Auswahl „später“. Selbst, wenn ich nachher tatsächlich „nur“ an der FH studiere, was ich vorhabe. Wie eine alte Schulfreundin letztens zu mir sagte: „Das war ja schon immer dein Wunsch, das Abitur zu machen.“ Und mit diesem Satz im Ohr werde ich das auch tun. Es war schon immer mein Wunsch und den werde ich mir erfüllen – 11 Jahre nachdem ich den eigentlich erfüllen wollte.

 

Habt ihr Fragen zum Thema Abitur auf dem zweiten Bildungsweg oder zu mir – wieso, weshalb, warum? Dann könnt ihr sie mir gerne stellen!

5 Kommentare

  1. Klingt doch super! 🙂
    Ja, ich hätte es an deiner Stelle auch durchgezogen. Keine halben Sachen, nachher ärgert man sich nur.

    Liebe Grüße!

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  2. Du brauchst aber lange zur Schule! Ist ja fast eine Stunde! Wobei, bei dem Aachener Verkehr geht man lieber etwas früher los.
    Ich lege meinen Wecker auch am liebsten etwas weiter weg. Eine Zeit lang habe ich es nämlich immer geschafft, den auszumachen ohne dabei aufzuwachen XD
    Ich hab es auch immer gehasst, wenn die erste Stunde ausgefallen ist und man umsonst früh aufgestanden ist…
    Was? Du warst auch nie bei Bahlsen? Das finde ich ja faszinierend 😀 ich musste ziemlich schnell hin XD ich meine…Süßigkeiten *_*

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  3. Wenn ich bei meinen Eltern schlafe, brauch ich nur 20 Minuten mit dem Bus.
    Würde mein Freund in der Innenstadt wohnen, wäre es ja auch kein Problem. 😀 So muss ich halt erst zum Elisenbrunnen oder Bushof fahren. Das ist nervig. Wenigstens muss ich nie lange warten. Auf Busse warten mag ich nämlich gar nicht.

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  4. Café Noir

    Fahrrad fahren?

    Ich hab die Erfahrung zumindest in meiner Stadt gemacht, dass ich da meist schneller bin, und… man hat frische Luft 🙂

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