Der Büchersonntag

 

beendet: Das erste Buch in diesem Jahr, was ich zu Ende gelesen habe, ist „The Honeymoon Hotel*“ – süße Geschichte einer Event Managerin in einem Londoner Hotel. Hester Browne scheint ein Faible dafür zu haben, die Protagonistin und ihren Crush erst am Ende zusammen kommen zu lassen. So war es ja auch bei The Vintage Girl. Ist ja auch nicht schlimm. 😉

The Bonneville Hotel is the best-kept secret in Mayfair: its art deco suites and glittering ballrooms a former home-away-from-home for royalty and movie stars alike. Recent years haven’t been kind, but thanks to events manager Rosie, the Bonneville is reclaiming some of its old cachet as a chic retro-glam wedding venue.

While Rosie’s weddings are the ultimate in romance, Rosie herself isn’t; she’s focused on the details, not the dramas. But when the hotel owner appoints his eccentric son Joe to the Bonneville staff, Rosie finds herself up against an unprecedented challenge: a rival whose predilection for the unconventional could derail not only Rosie’s own career, but the most elaborate, high-profile wedding the Bonneville has ever seen.
(Quelle: Goodreads)

aktuell:Summer at Castle Stone*“ – wieder ChickLit. 😉

This summer, lose your heart in Ireland…

Shayla Sheridan’s a New York native born into big city luxury, but she’s never really fitted in with the “it” crowd. Desperate to make it as a writer and to finally step out from her famous father’s shadow, Shayla decides to take on a tricky assignment across the pond…

Swapping skyscrapers and heels for wellies and the heart of the Irish countryside, Shayla must go about ghost-writing a book of recipes by the notoriously reclusive and attractive head chef of Castle Stone, Tom O’Grady.

The only problem? He has no idea that she’s writing it.
(Quelle: Goodreads)

gekauft: Für die Schule: “Ich liebe dieses Land*

Es ist ganz einfach, auch wenn du nicht ihre Sprache sprichst: Sage ihnen, daß du ihr Land liebst und sie werden dich mit offenen Armen empfangen. Mit dieser Hoffnung auf hilfsbereite Gastfreundschaft und mitmenschliches Verständnis flieht der fünfundzwanzigjährige Beni aus dem von politischen Unruhen erschütterten Nigeria. Jedoch entgegen aller Verheißungen stößt der junge Asylsuchende auf Zurückweisung und Haß. Beharrlich klammert sich Beni an diesen einen deutschen Satz: »Ich liebe dieses Land«. Aber die Menschen, welche ihn im Häftlingszimmer des Abschiebegewahrsams aufsuchen, sind taub für das sich hinter seinen Worten verbergende Bemühen, die aus der Kluft zwischen sich und dem Fremden aufsteigende Angst und Bedrohung zu überwinden. Für den Arzt und den Psychologen, den Journalisten und die Photographin, den Wachebeamten wie den Polizeipräsidenten mit seiner Frau; für sie klingt der Satz sensationell einmalig und faszinierend außergewöhnlich: befremdend. Der Satz ist eine Provokation, wenn ihn ein mit Handschellen gefesselter Ausländer ausspricht, der das vermeintliche Paradies Deutschland nicht kennt. Der Satz fordert zur emotionalen Stellungnahme heraus: Was empfindet der Deutsche, wenn er einfach nur Mensch ist? Allein die polnische Putzfrau mit ihrer »Musikseele« oder auch der kleine Mann, der wegen eines kleinen Delikts in Haft sitzt, verstehen, selbst fremd in Deutschland, den Fremden und sein Bedürfnis nach Menschlichkeit. Turrinis Figuren entlarven die großartigen Plädoyers für eine humane und offene Gesellschaft als folgenlos und verlogen und geben sie der Lächerlichkeit preis – zum Vergnügen des Zuschauers, dem das Lachen im Halse steckenbleibt.
(Quelle: Suhrkamp)

sonstiges: Dieses Jahr möchte ich meinen Blog wieder vermehrt als Bücherblog nutzen. Denn das war der Grund, wieso ich flying-thoughts.de 2008 zwei Jahre nach dem Kauf der Domain komplett neu gebaut habe. Fleißige Leser haben sicher schon die Artikel aus der vergangenen Woche gelesen. Da wäre einmal der Artikel über Romane für Strickfans und die Rezension zu White Oleander.

Und wie immer gilt: Bei Vorschlägen oder Kritik, dürft ihr mir gerne schreiben oder eine Frage stellen!
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3 Kommentare

  1. Wow, das Buch „Ich liebe dieses Land“ hört sich sehr interessant an. Ist ja ein hochaktuelles Thema, mal gucken ob es das hier in der Bücherei gibt 🙂

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  2. Café Noir

    @“Ich liebe dieses Land“

    Da würde mich sehr eine Rezension deinerseits zu interessieren, Verena!!!

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