Das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg

Tschüß, 3. Semester!
Ab Montag bin ich im 4. Semester und habe somit schon die Hälfte geschafft. Zwei Semester oder ein Jahr liegen noch vor mir und meinen Mitschülern. Manche verlassen uns bereits im Sommer, da sie „nur“ Fachabi machen möchten. Dafür bedarf es keiner Prüfung, lediglich ein Schreiben, dass man nach dem 4. Semester mit dem Fachabi abgehen möchte. Auch, wenn ich weiß, dass ich sehr wahrscheinlich an der FH studieren werde, werde ich das eine Jahr noch machen. Jünger werde ich ja sowieso nicht.

Was ändert sich im 4. Semester?

Im Großen und Ganzen ändert sich nicht viel. Wir konnten jetzt noch Kurse abwählen, zumindest, sofern es möglich ist. Ich habe sieben Grundkurse und kann leider kein Fach abwählen. Dafür habe ich nun VWL schriftlich abgewählt, da ich das eh nicht mit ins Abi nehmen möchte. Lieber schreibe ich in Geschichte eine Klausur.

Im 3. Semester haben wir in den Grundkursen jeweils eine Klausur geschrieben. Jetzt sind es zwei, was aber auch ok ist. Denn wenn eine Klausur nicht so gut läuft, hat man wenigstens noch eine zweite Chance. Das bedeutet zwar mehr Klausuren, aber ich schreibe auch nicht in jedem Fach eine. Physik habe ich mündlich und in Informatik und Literatur gibt es keine Klausuren. Dann fällt außerdem noch die Klausur in VWL weg. Bleiben also nur noch Geschichte, Religion und Mathe übrig sowie meine beiden Leistungskurse.

Dann ändert sich natürlich der Stundenplan. Immerhin habe ich jetzt nicht mehr freitags in der 7. und 8. Religion und davor eine Freistunde. Diesmal trifft es den Mittwoch, aber nur in geraden Wochen und auch ohne Freistunde vorher. Dafür habe ich in den geraden Wochen aber montags vor Mathe eine Freistunde – und zwar in der 5. und 6. Das Gute ist aber, dass ich in den ungeraden Wochen nach der 6. montags (und mittwochs) frei habe. Ganz schön kompliziert, oder?

Rückblick auf das 3. Semester

Etwas gewöhnungsbedürftig war die erste Zeit schon, denn ich war Kurse nicht gewohnt. Außerdem erinnere ich mich, dass am Anfang total kaputt von der Schule kam. Dreimal die Woche bis zur 8. Stunde Schule schlaucht ganz schön. Da habe ich mir manchmal doch meine Zeit in der Apotheke zurück gewünscht. Immerhin war ich da immer auf Achse und saß nicht den ganzen Tag.

Der Stoff im 3. Semester ist schwieriger als in den beiden zuvor. Vor allem in Mathe hatte ich Schwierigkeiten. Obwohl ich vieles davon schon in der schulischen Ausbildung damals hatte, wusste ich nichts mehr und war froh, dass ich noch mal bei Null anfangen konnte. Hätte ich erst zum 3. Semester angefangen, wäre das ein Problem gewesen.

Notenmäßig bin ich recht zufrieden, obwohl es immer noch genug Luft nach oben gibt. Es wäre schön, wenn ich in Mathe auf dem nächsten Zeugnis eine glatte 3, also 8 Punkte, bekäme. Mehr will ich auch gar nicht, denn eine 2 ist schon utopisch.

Ansonsten sind ein paar neue, zum Beispiel Quereinsteiger, zu uns gestoßen, was für etwas Abwechslung sorgte.

Wir haben außerdem seit Sommer einen neuen Koch in der Cafeteria, der uns auch Wünsche erfüllt. Kürbissuppe? Kein Problem! Käsekuchen? Macht er auch! Das Essen ist um Längen besser als vorher, frischer und vielfältiger! Ich hoffe, das bleibt so.

Wenn ich mir das Zeugnis so anschaue, was wir heute bekommen haben, kann ich nicht klagen. Nur das mit Mathe muss ich hinbekommen. 7 Punkte sind okay, aber wie ich oben bereits sagte, 8 wären besser. Und vielleicht komme ich ja auch mal in Englisch und Deutsch auf eine 1. Dafür muss ich mich nur im Unterricht einen Ticken besser beteiligen.

 

Mein Zeugnis feier ich heute Abend dann mit den Aachener Twitterern bei einem Pizza-Testessen. Hmm, lecker!

Und wie immer gilt: Wer Fragen hat, kann sie mir gerne stellen.

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