Die EMP Blogparade: Wie ich zum Metal kam

Da stieß ich doch tatsächlich auf den EMP Blog. Ganz früher, als ich da schon mal bestellt habe, gab es den noch nicht. Denn das ist schon etwa 10 Jahre her. Ich fand die Kleidung damals zwar cool, aber konnte mir nie vorstellen, selber sowas zu tragen. Gothicmäßig eben. Bandshirts schon eher, allerdings gibt es dort einfach keine von Apocalyptica! Dafür habe ich mir vor 10 Jahren mal einen Pulli von Nightwish gekauft, aber selten getragen. Leider ist er auch eeeetwas zu groß. 😉

Nun entdeckte ich also besagten Blog und die Blogparade. Wer EMP nicht kennt: EMP ist quasi der Heavy Metal Shop.

Jetzt aber zur Blogparade. Die läuft bis zum 6. April 2015 und hier kann jeder, der will, erzählen, wie er zum Metal kam. Unter den Teilnehmern werden übrigens Gutscheine verlost.

Wie kam ich denn eigentlich zum Metal?

Dafür müssen wir zurück ins Jahr 2003. Während andere ja schon viel früher ihre Musik entdeckten, kam das bei mir recht spät, denn 2003 wurde ich 18. Im Frühjahr des Jahres war ich noch mit einer Freundin auf einem Westlife-Konzert in Köln. Das war mein erstes überhaupt und ich hatte zu der Zeit ja seit 2 oder 3 Jahren mit Panikattacken zu kämpfen. Keine gute Idee mit dem Konzert also.

Im gleichen Jahr kam Bring Me To Life von Evanescence raus und lief andauernd im Radio. Mir gefiel die Stimme, die Musik. Zeitgleich traf ich meine langjährige Internetbekanntschaft, mit dem ich auch 10 Monate zusammen war. Er hörte Metal/Rock und so kam ich in den Genuß verschiedenster Bands. Darunter auch Apocalyptica, die ich bis heute noch sehr gerne höre, aber noch nie live gesehen habe. Ich hoffe, dass ich das diesen Herbst ändern kann!

Auch andere Bands wurden mir näher gebracht, darunter Within Temptation, Die Ärzte, Die Toten Hosen, Nightwish, …

Wir planten, 2004 gemeinsam zu Rock am Ring zu fahren  und so trafen wir freitags auf dem Gelände ein (wir waren zu dem Zeitpunkt übrigens nicht mehr zusammen). Am Abend sollten Evanescence spielen (juhu!). Ich dachte eigentlich, dass mir das alles leicht fallen würde. Aber diese Menschenmasse machte es mir nicht leicht. Immerhin waren wir abends noch bei den Konzerten, aber ich fühlte mich sehr unwohl und hatte ziemliche Angst. Deshalb hat er mir am nächsten Tag nach Hause fahren müssen.

Und heute?

Das war mein kurzer Ausflug in die Festival-Welt. 2010 war ich dann mal in Aachen auf einem Konzert von Van Canto. Das ist schon eine Besonderheit, denn in Aachen treten selten bekannte Bands auf. Mittlerweile gibt es auch immer weniger Locations. So ist beispielsweise der Jakobshof, in dem das Konzert stattfand, neulich abgerissen worden.

Dennoch hat die Musik mich weiter begleitet und meine folgenden Freunde hörten auch alle Metal, sodass ich immer neue Musik bekam. Nur Sascha ist leider kein Fan dieser Musik. 😉 Ich sag nur H-Gicht, Scooter, Korsakoff oder Mosselman.

Ich war nie ein exzessiver Fan oder Anhänger, hatte zwar ein paar Patches am Rucksack, aber sonst lief ich „normal“ rum. Abgesehen von einem Nietengürtel oder mal schwarzen Haaren. Dennoch habe ich nur Metal oder Rock gehört und nichts anders.

Mittlerweile bin ich offener geworden und höre auch hin und wieder gerne das, was im Radio läuft. Wenn es nicht gerade HipHop oder Helene Fischer ist. Ab und zu schwelge ich auch in Erinnerungen und höre die Backstreet Boys. 😉

Wie ist das denn bei euch so mit der Musik?

I Love Metal

Das Foto hat Fabian mal von mir gemacht. 😉 So um 2009 rum?!

2006

2006

Van Canto

2010

 

5 Kommentare

  1. Van Canto habe ich auch mal live gesehen, schon sehr cool!
    Apocalyptica und Within Temptation höre ich auch sehr gerne 🙂
    Die Bilder finde ich toll <3

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  2. Metal – es geht gar nicht ohne.

    Wie das im Detail bei mir begann? Ich weis das so genau gar nicht mehr. Das war auf einmal da.

    Ich vermute eine Folge von kindlichem Musiktrauma. Aufgewachsen in einem Elternhaus, welches den deutschen Schlager sehr zugetan war entdeckte ich irgendwann mal im Radio Mal sondocks Hotparade, zum Schrecken meiner Eltern. Das muss so 1981 gewesen sein, mit 13.

    Dort gefiele mir die Sachen von Kiss, AC/DC und Konsorten immer am besten. Dies führte allerdings zu noch größeren Schockzuständen, also bei meinen Eltern. Irgendwann folgten dann die ersten LPs und mit 16 endlich das erste Konzert. AC/DC in der Grugahalle – spätestens seit diesem Konzert bin ich süchtig nach Laut und Hart.

    Das ist bis heute so geblieben. Nur meine Eltern haben inzwischen aufgegeben von Baustellenlärm zu sprechen, es tendiert jetzt in die Richtung „Bist Du nicht zu alt dafür?“. 🙂

    Kann man für Metal zu alt sein? Nö! Daher geht es dieses Jahr auch weiter mit lauten Konzerten, zusammen mit meiner Frau, welche ich vor 25 Jahren auch vom Eros-Ramazotti-Virus geheilt habe!

    LG Thomas

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  3. Café Noir

    Wie ist das denn bei euch so mit der Musik?

    Ohne gehts nicht :p

    Metal ist inzwischen zwar arg weniger geworden, aber hin und wieder dreh ichs doch gerne mal auf: Ulver, Manes, Dornenreich, Apocalyptica :), Geist bzw. Eis, Solstafir, L’Âme Immortelle, Shining (aber die aus Norwegen, sind musikalisch einfach nur abgedreht) uvm.

    (Elektro-)Industrial, EBM, Synthpop haben dagegen ganz schön die Oberhand gewonnen, ich mag inzwischen durchaus eingängige und tanzbare Rhythmen; aber es darf dabei ruhig auch ordentlich krachen :D: Front Line Assembly, Rotersand, And One, Anne Clark, Recoil, Chiasm, Velvet Acid Christ, uvm.

    Post-Punk a la Joy Division geht auch immer mal, meistens höre ich so was mehr auf Konzerten in so ner kleineren gemütlichen Location in meiner Stadt.

    Und last but not least: klassische Musik 🙂 hier einfach nur „quer durch den Garten“.

    🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

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