Du willst englische Bücher lesen? Hier sind meine Tipps!

Christiane schrieb mich mal mit einer Artikel-Idee an. Ihr Vorschlag war, dass ich doch mal ein paar Bücher vorstellen könnte, die sich für den Einstieg in fremdsprachige (englische) Bücher eignen.

Ich glaube, mein erstes englischprachiges Buch muss „The Tea House on Mulberry Street*“ gewesen sein – oder war es „About a Boy*“? Ob die Bücher nun geeignet sind für Leser, die sonst nur Übersetzungen ins Deutsche lesen oder deutsche Originaltitel, das kann ich nicht mehr genau sagen. Zu lange ist es her.

Regel Nummer 1: Kein Wörterbuch!

Am Anfang habe ich immer ein Wörterbuch neben mir liegen gehabt, um unbekannte Wörter nachschlagen zu können. Damals waren Smartphones eben noch nicht so weit verbreitet. 😉 Allerdings habe ich irgendwann festgestellt, dass das Quatsch ist mit dem Wörterbuch. Am besten ist es, einfach zu lesen. Versteht man ein Wort mal nicht, liest man den Satz mal genauer und kann es sich aus dem Zusammenhang erschließen.

Regel Nummer 2: keine alten Schinken!

Man beginnt vielleicht nicht direkt mit „Lord of The Rings“ oder „Game of Thrones“, aber alles, was nicht sehr anspruchsvoll ist und/oder vor dem 19./20. Jahrhundert geschrieben wurde, empfehle ich euch. „Peter Pan“ oder „Pride and Prejudice “ finde ich also nicht passend für den Anfang.

Ich finde, Jugendbücher sind am besten geeignet, da sie ja nun eine Leserschaft ansprechen, die selber noch nicht viel mit Fremdwörtern anfangen kann – oder gar altes Englisch beherrscht.

Regel Nummer 3: keine Übersetzungen!

Wie ihr sicher wisst, lese ich keine Übersetzungen ins Englische. Die bevorzuge ich dann doch lieber in meiner Muttersprache. Wenn schon Englisch, dann nur das Original.

Und was empfehle ich euch jetzt?

Wie eingangs schon erwähnt, fing es bei mir mit „About a Boy“ und „The Tea House on Mulberry Street“ an. Wie einfach sie waren, daran erinnere ich mich gar nicht mehr. Ich würde aber nicht mit einem Buch beginnen, dass sowieso schon sehr komplex ist oder alte Wörter enthält, die heute nicht mehr in Gebrauch sind (siehe Regel 1 und 2).

Leichte Kost wie ChickLit oder YoungAdult finde ich für den Einstieg aber geeignet. Vielleicht werdet ihr bei meinen Rezensionen ja fündig. Ansonsten schaut doch mal bei Goodreads vorbei.

Welches war euer erstes fremdsprachiges Buch?

 

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9 Kommentare

  1. Ich erinnere mich nicht mehr ganz genau an mein erstes englisches Buch, aber ich weiß noch, dass meine Englischlehrerin es mir geliehen hatte. Und danach habe ich mich tatsächlich als nächstes durch „Lord of the Rings“ gelesen in sechs Wochen Sommerferien, weil mein nächster Englischlehrer es mir lieh. Das ist schon fünfzehn oder sechzehn Jahre her und bei uns auf dem Dorf mitten in Mecklenburg kam man zu der Zeit gar nicht an englische Bücher.

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  2. Ich muss. Unbedingt mehr englisch lesen 🙁 ich war so gut (immer nur Sehr Gut in englisch, habe viele englische Filme geguckt, Serien, Gelesen, Blogs, Zeitschriften) und jetzt ist das alles so… eingeschlafen. Ich wollte immer mit Büchern das „neu beleben“ und habe Harry Potter angefangen. Ist ja auch Jugend/Kinder Buch, aber… ich kann mich nie durchringen, es weiter zulesen. Das stimmt mich auch traurig, ich meide sogar englischsprachige Webseiten deshalb. Meh!

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  3. Ich muss sagen, das mir wirklich Jugendbücher am besten liegen. So wie du sagst, ohne Wörterbuch. Wenns wirklich nicht geht ok, daher liebe ich den eReader, da kann man dann doch mal schnell nachschlagen und beim Paperwhite ist es noch besser finde ich. Englisch-Englisch Wörterbücher finde ich sinnvoller.

    Ich lese momentan immer noch ein Buch von Jennifer L. Armentrout. Auch sind die Bücher von Anna Todd in sehr einfachen Englisch. Das selbst ich, die Englisch nie besser als 5 war, versteht!
    Ich hasse eigentlich Englisch, weil ichs einfach nie verstanden habe. Dabei würde ich so gerne einige Serien in OT sehen, weil sie einfach noch nicht übersetzt sind… tja.

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  4. Café Noir

    Man beginnt vielleicht nicht direkt mit „Lord of The Rings“ oder „Game of Thrones“,

    oder Edgar Allan Poe, das war tatsächlich mein erstes englischsprachiges Buch und… ich habe nix verstanden und mein Wörterbuch, das eigentlich recht dick und umfangreich ist, kannte auch viele der veralteten Begriffe gar nicht, tja, so hab ich den guten Poe dann doch auf Deutsch gelesen, wo sicher viel Charme verloren ging 🙁

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  5. Ich glaube mein erstes englisches Buch war in der Schule Catcher in the Rye. Was ich übrigens zu Schulzeiten nicht gut fand, heute jedoch absolut lesenswert finde 🙂

    Mein erstes Buch (nicht Schule oder Uni) war The Official Preppy Handbook, das habe ich in New York gekauft und habe es mehrere Male verschlungen und habe es auch heute noch <3

    Absolut richtig finde ich deine Tipps, nicht jedes Wort nachschlagen, das kann man auch aus dem Kontext lernen. Und als Einsteiger mit etwas anfangen, was einen wirklich interessiert. Kaum einer quält sich als Einsteiger gerne durch Wuthering Heights.

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  6. Mein erstes englisches Buch war „CHERUB: The Recruit“ von Robert Muchamore. Im deutschen kenne ich die Reihe schon, doch ich finde sie auf Englisch schöner zu lesen, da auch der Wortwitz hier teilweise etwas besser rüber kommt. Außerdem wurde in der deutschen Version einiges „entschärft“, der Name „Bin Laden“ zum Beispiel.

    Viele Grüße aus Aachen
    Benni

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  7. Mein erstes englisches Buch war eine Sherlock-Novelle von Sir Arthur Conan Doyle „The Adventure of the Speckled Band“, und ich fand es toll. Es war eine Schulausgabe mit Vokabeln am Rand.

    Du hast absolut Recht: Originalausgaben mit Wörterbuch zu lesen, macht nicht viel Sinn – ich habe immer nur nachgeschlagen, wenn es unbedingt sein musste.

    Für Einsteiger eignen sich meines Erachtens auch leicht verständliche historische Romane wie „Girl with a Pearl Earring“ von Tracy Chevalier oder kurze Kriminalgeschichten.

    Viele Grüße

    Rosa

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  8. Noek Hitzke

    Ich finde es zu schwer, ohne Wörterbuch ein Buch zu lesen. Es bedeutet, dass einige Wörter einfach ausfallen. Sie gehen in den passiven Wortschatz und man nie sie umgangssprachlich benutzen. Das ist bestimmt schlimm und sinnlos. Während meiner Deutschlehre habe ich nur Comics gelesen und, als ich die ernsten Bücher habe lesen angefangen, habe ich die Probleme mit dem Verständnis. Nicht auf meine Amtsprache, sondern auf Deutsch.
    Für das Lesen könnte ich dwds.com oder http://www.m-translate.de/ Übersetzer empfehlen. Und ich verhalte mich zu „Lesen ohne Wörterbuch“ ganz skeptisch….

    HG aus Aachen,
    Noek.

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