Der Büchersonntag

Guten Morgen!

Warum schmeisst man an Halloween eklige Sachen irgendwohin? Auf Autos zum Beispiel. Nicht auf unseres (hoffentlich, haben noch nicht nachgeschaut).
Als ich gestern erfahren habe, dass Halloween damals nach Deutschland kam, weil wegen des Golfkrieges 90/91 Karneval ausgefallen ist, war ich etwas erstaunt1. Zwar kann ich mich dunkel daran erinnern (oder weil man es mir erzählte), dass Karneval mal wegen eines Krieges ausgefallen ist, aber dass man stattdessen einfach im Herbst Halloween gefeiert hat, war mir nicht bekannt. Denn erst mit vielleicht 17 habe ich etwas von Halloween gehört. Ich war damals auf der Realschule und irgendwelche Mitschüler feierten das. Mir war das völlig egal, weil ich nie ein Partymensch war. Dass es das aber schon Anfang der 90er gegeben haben soll, ist mir persönlich wirklich neu. Bei uns gab es das auf jeden Fall nicht.

Ob Karneval oder Halloween – ich bin von beidem kein Freund. Für mich ist der 31. Oktober naja, der 31. Oktober eben. Auch nicht Reformationstag. Ich bin ja katholisch.

„Wir haben doch gerade erst Halloween und es gibt schon überall Weihnachtssachen!“ein vielleicht 10jähriges Mädchen, als Hexe oder Gothicdings verkleidet, gestern beim Bäcker zu ihrer gleichaltrigen Freundin

aktuell:Morgen ist leider auch noch ein Tag: Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet*“

Lese- und Linktipps: Es ist November. Das bedeutet, dass es nun endlich mit dem NaNoWriMo losgeht. Sogar die TAZ hat darüber berichtet. Aus Zeitgründen nehme ich diesen Monat gar nicht teil, aber ihr vielleicht? Ich habe hier ein paar Tipps rausgesucht für euch:
Auf A Quiet People gibt Beth einen Einblick darin, wie sie ihr Outline schreibt. Früher habe ich ja einfach drauflos geschrieben und habe mir nie großartig Gedanken über den Aufbau gemacht, darüber, was genau passieren soll. Einzig zu den Personen habe ich mir etwas überlegt.
Chuck Wendig schreibt, warum man teilnehmen soll und warum nicht.

 It will teach you discipline and diligence.Chuck Wendig

Diese Infografiken geben Aufschluss über die Strategien der Teilnehmer. Nur 7% der Befragten schreiben noch per Hand. Ganze 82% benutzen Computer – und 3% eine Schreibmaschine. Letzteres finde ich ja total cool.
Außerdem gibt Writers Digest 30 Tipps, wie man in 30 Tagen einen Roman schreibt.
Passt ja auch irgendwie zum Thema schreiben: Heli erzählt, wieso sie froh ist, kein Berufsblogger zu sein.
Jenny hat ihren Beruf geschmissen, um mit fast 30 noch zu studieren. Finde ich gut! In ihrem aktuellen Artikel zieht sie ein Fazit aus den ersten drei Wochen.
Der nächste Poetry Slam in Aachen2 ist übrigens kommenden Freitag.

schreiben: Meine Kurzgeschichte für den Wettbewerb vom Asta der RWTH und dem Klenkes habe ich noch einmal überarbeitet.

Lesestatistik Oktober 2015
1. Mutation: Der Ruf des Mondes – Franziska Machalitza (22. September – 6. Oktober)
2. Klassenkampf – André Hermann (7. – 21. Oktober)
3. Morgen ist leider auch noch ein Tag – Tobi Katze (seit 22. Oktober)

2 Kommentare

  1. Café Noir

    Ob Karneval oder Halloween – ich bin von beidem kein Freund.

    Dito. Vor allem nervt das ständige Klingeln von irgendwelchen Zombies. Aber schön, dieser Tag ging vorbei, wie jeder andere auch 🙂

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  2. Café Noir

    Einzig den leuchtenden Kürbissen an nebligen Abenden mag ich noch eine gewisse Ästhetik anerkennen 🙂

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