Der Büchersonntag

 

Sonntag? Ist nicht schon seit 3 Tagen Sonntag? Zumindest fühlt es sich so an. Aber tatsächlich: heute ist wirklich Sonntag!
Habt ihr Weihnachten überstanden? Bei vielen wird das Fest ja groß gefeiert, mit viel Essen und noch mehr Geschenken. Wir sind aber bescheiden und so stapeln sich nicht sämtliche hübsch verpackte Pakete unter dem Baum, sondern für jeden nur etwas Kleines. Leider bekomme ich nie Bücher, obwohl ich Sascha meinen Wunschzettel geschickt habe. Was ich bekommen habe, zeige ich beim Fotorückblick am Ende des Artikels.

Wart ihr eigentlich in Weihnachtsstimmung? Seit Jahren fehlt mir die. Es lag also in diesem Jahr nicht nur am Wetter. Aber mal ehrlich: Wer denkt auch schon bei etwa 15 Grad Außentemperatur an Weihnachten, Schnee, Winter, gemütliche Zeit…? Da hilft auch die Deko nichts und ich hab mir sogar bei Albert Heijn endlich einen Papierstern mit LED-Kette gekauft.

aktuell: Gestern Abend habe ich tatsächlich 2 Stunden am Stück „Whispers Under Ground*“ weitergelesen. Normalerweise schaffe ich nur etwa eine halbe Stunde, aber ich fand es so spannend, als Peter und Kumar die Tunnel absuchen und schließlich auf Agent Reynolds stoßen, mit der sie dann jemandem hinterher jagen. Außerdem hoffe ich die ganze Zeit darauf, dass da mal was läuft zwischen Lesley und Peter – ja, ich hab wohl zu viel ChickLit und so gelesen.

neu: Im 6. Semester lesen wir im Deutsch LK „Tauben im Gras*“. Den Roman habe ich direkt bestellt und vor Weihnachten kam er sogar an.

Link- und Lesetipps: Sich mit einem Flüchtling, den man auch noch auf Tinder kennengelernt hat, treffen?! Viele würden bei dem Gedanken daran nur den Kopf schütteln. Dabei ist doch eigentlich gar nichts Schlimmes daran. Wer hat sich nicht schon mit Fremden getroffen, die man beim Chatten kennengelernt hat? Auch ich habe das früher gemacht. Sich aber dann noch mit jemandem zu treffen, der ein sogenannter Flüchtling ist, ist noch was ganz anderes, oder? Ich finde nicht, denn man weiß nie, was das für eine Person ist, die man im Internet getroffen hat.  Sabine hat sich „getraut“ und schreibt in ihrem Blog über diese Erfahrung.  Man könnte das jetzt mit „Hut ab“ kommentieren. Aber warum? Jeder Mensch ist gleich, ob das nun ein Deutscher ist, den man damals bei Knuddels (nein, da habe ich meine Bekanntschaften nicht kennengelernt) getroffen hat oder eben jemand, der aus einem anderen Land hierher gekommen ist, weil er Sicherheit sucht und hier gefunden hat. Es ist doch vielmehr interessant, Menschen aus anderen Kulturen zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Das macht man immerhin nicht täglich.

Mögt ihr Kaffee? Ich habe erst spät begonnen, welchen zu trinken, denn ich mochte den Geschmack nicht. Warum wir dieses braune Gesöff trinken, erklärt das Video.

Salz bekommen wir im Supermarkt in rauen Mengen. Grob oder zum Streuen, mit irgendwelchen Kräutern, Meersalz, mit oder ohne Fluorid usw. Als Kind war ich mal mit meinen Eltern und meinem Bruder im Salzbergwerk in Bad Reichenhall. Daran erinnere ich mich aber kaum noch. Ich weiß nur, dass man dort mit kleinen Bahnen runterfuhr und alle schwarze Overalls tragen mussten.

Tobi stellt einen Bildband vor, der sich mit dem Thema Salz befasst und die Gewinnung dokumentiert.

Hattet ihr früher auch diese Freundschaftsbücher, in der Freunde einen Steckbrief ausfüllen mussten? Ich hab mich gerne selber mehrfach in meins eingetragen. Aber pssst! Gerade bin ich über das Buch der Freunde gestolpert1. Leider kostet das 32 CHF.

neu auf dem Blog:

Neuerscheinung: Mördermädchen (sponsored post)

Bucketlist: Nach dem Abi

vorgestellt: die BeziehungsKiste

Fotorückblick: 

 

1 Kommentare

  1. Hey Verena,
    vielen Dank für die Verlinkung, das freut mich sehr! Ich bin da ganz bei dir. Man weiß nie, wen man da trifft – deshalb habe ich übrigens auch sonst mal mein Pfefferspray in der Tasche, nicht nur in diesem Fall. Aber irgendwie ist da einfach diese gedankliche Barriere, genau dieses „es ist doch irgendwie was anderes“, das man überwinden muss.
    xx

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