geballte Energie für Zwischendurch

Was tun, wenn man die letzten Tage quasi durchgelernt hat? Man backt/kocht/kreiert etwas Leckeres.

Schon seit Längerem habe ich Lust auf selbstgemachte Müsliriegel. Passend zum Lernen eben. Das Internet habe ich bereits auf der Suche nach Rezepten durchforstet und auch einige gespeichert. Doch heute Abend um viertel vor 9 hatte ich keine Lust mehr, etwas zu backen. Aber eigentlich geht es auch ohne: in Anlehnung an dieses Rezept zauberte ich also meine eigenen Bällchen.

Achtung, es folgen super tolle Profi-Fotos von eurer Foodbloggerin Verena.

 für meine Energiebällchen braucht ihr:

  • 200 g Haferflocken + (ungesüßtes) Müsli + Schmelzflocken (eben alles, was mein Küchenschrank so hergegeben hat. Ich hätte auch noch Smacks und Haferfleks nehmen können, aber ich wollte es mal nicht übertreiben. Oh, ich hab ja auch noch eine Dose N’oats Vanillekipferl von MyMüsli – beim nächsten Mal!)
  • 1 Banane (wie gut, dass ich sowieso noch eine übrig hatte)
  • 1,5 dicke EL Honig (ich habe festen Honig genommen, aber flüssiger tut es sicher auch)
  • Chia-Samen (endlich kamen sie mal zum Einsatz)
  • Rosinen + Cranberries
  • etwas gemahlene Mandeln (von Weihnachten hatte ich nur noch einen ganz kleinen Rest übrig, aber das Bisschen hat gereicht)
  • Vanille (oder Zimt oder was auch immer ihr mögt)
  • gehakte Mandeln zum Wälzen
  • Oblaten

So geht’s: 

Erst die Banane mit einer Gabel zerquetschen (hmmm, jammi) und anschließend alle anderen Zutaten, bis auf die gehakten Mandeln und die Oblaten, dazugeben und mit den Händen gut kneten. Eigentlich könnte man auch die gehakten Mandeln verwenden für die Masse und die gemahlenen zum Wälzen. Hm.

Laut Originalrezept kann auch noch Milch dazugegeben werden, falls die Masse zu krümelig ist. Das war bei mir nicht der Fall. Ich habe schließlich kleine Kugeln geformt, sie in den Mandeln gewälzt und die Mandeln dann noch gut eingedrückt, damit sie halten. Der Plan war, die Kugeln auf Oblaten zu setzen. Aber die Masse war nicht klebrig genug, sodass ich dann einfach die Oblaten weggelassen habe. Mehr klebriges Zeug in Form von Honig also?

Zum Schluss werden die Kugeln gut verpackt in einer Dose in den Kühlschrank gestellt bzw. vorher darf auch genascht – äh, probiert werden.

Ergänzungen:

Ich könnte mir auch einen geriebenen Apfel gut als weitere Zutat vorstellen. Auch Schokotröpfchen schweben mir gerade vor. Das ist wohl wie mit Muffins und Cookies: die Erweiterungsmöglichkeiten sind unendlich.

Habt ihr schon mal Müsliriegel selber gemacht? Welches ist euer liebstes Rezept? 

 

2 Kommentare

  1. Oh ja. Aber ich nehm gern pürierte Datteln – die kleben wunderbar und liefern viele tolle Sachen. Mit ein paar Nüssen (oder Cashewkernen), etwas für den Geschmack – yamyam!

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