Lesung: Pierre Jarawan bei Schmetz am Dom

Was wisst ihr über den Libanon? Nichts? So ging es mir nämlich auch, bevor ich zur Lesung von Pierre Jarawan ging. Sein Roman „Am Ende bleiben die Zedern*“, letzten Monat im Berlin Verlag erschienen, handelt von der Vergangenheit dieses Landes.

Vergangenen Dienstag führte seine Lesetour nach Aachen, nämlich zur Buchhandlung Schmetz am Dom. Der Laden war um kurz vor 20 Uhr schon voll. Bisher bin ich erst einmal auf einer Lesung gewesen und da saßen nur wenige Zuhörer. Zum Glück hatte eine Freundin die Karten vorher schon gekauft und so bekam ich auch noch einen Platz. Leider ziemlich weit hinten und von meinem Sitzplatz aus konnte ich dem Autor auch nur zuhören. Lediglich seine Spiegelung war im Fenster auszumachen – naja, sein Arm zumindest. Aber das war nicht schlimm, denn als Poetry Slammer hat er Übung im Vortragen und das kam ihm auch zugute. Ihm zuzuhören war sehr angenehm. Mit seiner Lesung hat er uns auf eine interessante und lehrreiche Reise in den Libanon mitgenommen.

Über das Buch

Im Libanon herrschte Bürgerkrieg und die Eltern des Protagonisten sind vor diesem Krieg geflohen. In Deutschland wächst Samir auf, hört gespannt den vielen Erzählungen seines Vaters zu, bis der Vater eines Tages verschwindet.
Zeitsprung. 20 Jahre später. Samir will mehr über seinen Vater und seine Wurzeln herausfinden und reist in den Libanon.

Eigentlich wollte ich mir das Buch nach der Lesung kaufen, aber da so viele Leute da waren, hätte das etwas länger gedauert und ich wollte auch nach Hause. Aber das Buch läuft ja nicht weg und mein SUB ist schon lang genug.

Gerne hätte ich euch jetzt einen richtig tollen Lesungsbericht geliefert, aber das muss ich wohl noch üben. 😉

1 Kommentare

  1. Café Noir

    Das Buch hole ich mir wahrscheinlich.

    Da muss ich dir unbedingt auch den Film „Waltz with Bashir“ empfehlen, der von einemMann handelt, der unter Traumata aus dem Libanon-Krieg leidet und seine Vergangenheit aufarbeitet:

    Trailer:

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