Wie viel Blogger steckt in dir?

Psychotests finde ich ja toll und Anne hat da einen ganz besonderen erstellt. Die Fragen, die ich mit Ja beantwortet habe, sind fett.

Dein Bloglayout ist clean, mit viel Weiß.
– Ich würde es zwar nicht direkt clean bezeichnen, aber im Prinzip stimmt das schon.

Bei Ausflügen denkst du darüber nach, wie sie sich verbloggen lassen.
– Eher sehr selten.

Du besitzt einen iMac oder ein MacBook.
– Ja. Aber das hat mit dem Bloggen, meiner Meinung nach, nichts zu tun.

Auch wenn du nicht im Traum daran denken würdest, mit deinen anderen Hobbys wie Laufen, Querflöte oder Kreuzworträtseln Geld verdienen zu wollen – beim Bloggen nimmst du es persönlich, wenn nichts dabei rumkommt.
– Ach, Unsinn.

Du besitzt ein iPhone.
– Ja, aber auch das hat mit dem Bloggen nichts zu tun. Denn das iPhone bekomme ich immer gebraucht von Sascha und der bloggt nicht. So spare ich mir das Geld für ein Handy. 😉

Du hast schon mindestens einmal ein Foto gepostet, in dem die Mac-Tastatur oder das iPhone ein Element der Bildgestaltung sind.
– Ja, okay. Ich gebe es zu. 😉

Der Header deines Blogs besteht aus einem Schriftzug in handschriftlicher Anmutung.
– Sieht man ja. 😉 Da ist keine Schrift.

Du hast dir schon einmal ein Produkt gekauft, nur um darüber zu bloggen. Von Chia-Samen über Mizellenwasser bis hin zu How to be Parisian wherever you are.
– Chia-Samen habe ich tatsächlich mal gekauft, aber nicht, um darüber zu bloggen. Eher, weil ich in Blogs darüber gelesen habe. 😃

Gedruckte Zitate sind ein Muss. Mindestens eines hängt bei dir an der Wand.
– Momentan hängen nur Fotos an den Wänden bzw. Sachen, die noch von Saschas Eltern sind.

Für einen ganz spontanen Instagram-Schnappschuss arrangierst du schon mal eine Viertelstunde lang alle möglichen Accessoires (iPhone!) und Blumenpötte im Hintergrund.
– Viel zu aufwendig! 😃

Wenn du eine Präsentation hältst, fragst du dich unbewusst, wie hoch die Keyword Density jetzt wohl war.
– Zum Glück muss ich nie welche halten. 😉 Aber das kommt sicher noch im Studium. Aber was ist überhaupt Keyword Density?

Du hast schon mal irgendwo den Spruch „Do what you love“ in einer der diversen Variationen verwendet. Etwa als gerahmten Typo-Print auf einem Foto von deinem Schreibtisch.
– Urgh, ne. Solche Sprüche finde ich ehrlichgesagt nervig.

À propos Schreibtisch: auf Fotos anderer Blogger erkennst du deine halbe Wohnungseinrichtung wieder. Hallo Ikea!
– Leider sind die Möbel nicht von Ikea, denn die Einrichtung ist noch von Saschas Eltern.

Du kaufst Dekoartikel, um deine Blogfotos damit aufzupeppen. Beim Kauf von Accessoires, Blumentöpfen und Möbeln (Ikea!) für deine Wohnung achtest du darauf, dass sie sich gut im Fotohintergrund machen werden.
– Ne, auf zu aufwendig/teuer – und wohin soll ich auch mit dem ganzen Zeug?

Dir ist schon mal das Essen kalt geworden, weil du unbedingt drölfzighundert Fotos davon schießen musstest.
– Ich lasse doch nicht mein Essen kalt werden!

Wenn du im Bekanntenkreis etwas erzählen willst, hörst du ein „Ja, hab ich schon bei dir im Blog gelesen!“
– Tatsächlich ist es eher so, dass Sascha schon alles (oder vieles ;)) auf Twitter gelesen hat, bevor ich es ihm erzählt habe. 😃

Du hast dir den Wecker schon mal früher gestellt oder bist viel zu spät ins Bett gekippt, nur weil du unbedingt einen Blogpost fertig bekommen wolltest.
– Das passiert mir nie! Ich steh doch nicht für ’nen Blogartikel früher auf!

Im Footer deines Blogs zeigst du deinen Instagram-Feed in voller Breite.
– Nein, das mag ich persönlich nicht.

Bin ich also keine richtige Bloggerin? 😉

4 Kommentare

  1. Café Noir

    „Für einen ganz spontanen Instagram-Schnappschuss arrangierst du schon mal eine Viertelstunde lang alle möglichen Accessoires (iPhone!) und Blumenpötte im Hintergrund.“

    Der ist gut 😀

    Als Physiker würde ich behaupten:

    keyword density = Dichte der Schlagwörter = Anzahl der Schlagwörter pro Textlänge

    „Ich steh doch nicht für ’nen Blogartikel früher auf!“

    Wie???? Schäm dich!!! 😛 😀 😀 😀 🙂

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  2. Ich fühlte mich bei Annes Fragen ein paar wenige Male „ertappt“, aber im Großen und Ganzen steckt doch weniger Anne-mäßiger Blogger in mir, als ich dachte…

    Deine Antworten sind erfrischend!

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  3. Wow, in diesem Test wurden ja einfach mal alle Klischees rausgehauen :D:D:D Manche Sachen sind aber auch wirklich extrem.
    How to be Parisian wherever you are?! Noch nie davon gehört… bin ich wohl auch nicht genug Blogger.
    Finde ich übrigens gut, dass du dein Essen nicht kalt lassen werden oder früher aufstehen würdest, würde ich auch nicht tun – man muss Prioritäten setzen! Ich glaube, das ist der Grund warum ich noch nie herzhafte Gerichte gebloggt habe. DAT WIRD DOCH KALT! Cupcakes, Kekse und so können wenigstens nicht kalt werden 😀

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