Blogparade: Mein erstes E-Book

Im Juni findet in Berlin das E-Book-Festival electricbookfair statt. Über den Blog wird mit der Blogparade nun ein Ticket – inklusive Anreise –  verlost. Allen Teilnehmern winkt aber auch noch ein Überraschungspaket.

Ich finde die Blogparade interessant, denn bevor ich Weihnachten 2012 meinen Kindle geschenkt bekommen habe, konnte ich mir nicht vorstellen, E-Books zu lesen. Mittlerweile gehören sie wie selbstverständlich dazu. Aber ich halte mich mehr oder weniger an meine Regel, die ich mir damals auferlegt habe: nur englischsprachige E-Books. Keine Übersetzungen ins Deutsche. Ab und zu mache ich aber eine Ausnahme, wie zum Beispiel bei dem Rezensionsexemplar von „Love on Air. Verliebt in London*“.

Die erste Zeit habe ich nur noch E-Books gelesen. Doch irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich das „echte“ Buch vermisst habe. Deshalb gönne ich mir immer mal wieder ein gedrucktes Buch auf Englisch. Wie gesagt, deutschsprachige Bücher lese ich sowieso in der gedruckten Version.

Als Sascha mir den Kindle schenkte, hatte er selber bereits einen. Für mich war das noch sehr ungewohnt. Aber schnell habe ich mich daran gewöhnt. Das Buch wird im Regen nicht nass, wenn ich am Bahnhof oder an der Haltestelle warte und die Wartezeit mit lesen überbrücken will. Keine vom Wind aufgewehten Blätter. Ich kann selbst in der Abenddämmerung im Wohnzimmer lesen, ohne das Deckenlicht anzumachen. Und vom Schleppen schwerer Bücher ganz zu schweigen!

Liest man dann doch mal ein gedrucktes Buch, passiert vielleicht sowas:
Ihr kennt das sicher: man stolpert auf ein unbekanntes Wort und markiert es mit dem Finger – schon öffnet sich ein Wörterbuch auf dem Reader. Lese ich ein englisches Print-Buch, ertappe ich mich manchmal dabei, wie ich im Kopf schon mit dem Finger das Wort antippen will. Geht es euch auch so? 

Übrigens war mein erstes E-Book „Little Lord Fauntleroy *“. Das habe ich am 24. Dezember 2012 gekauft1. Seitdem sind viele weitere dazugekommen.

Welches mein Lieblingsbuch ist, kann ich gar nicht sagen. Ich habe unzählige E-Books seitdem gelesen. Da waren gute bei, aber auch schlechte. Eins hat mich sogar am Ende zum Weinen gebracht2, obwohl ich nie bei Büchern weinen muss. Aber ein E-Book-Reader kann ja ein paar Tropfen aushalten. 😉

Seit vier Jahren begleitet mich nun mein Kindle Paperwhite. Es müsste dieses Model* sein sein, wenn ich mich nicht irre. Manchmal ist es zwar etwas langsam, aber ansonsten funktioniert es noch einwandfrei. Ein neues würde ich mir also erst mal noch nicht anschaffen. Zur Not gibt es ja immer noch Smartphone und Tablet. Aber auf einem E-Reader liest es sich wirklich besser. Das iPad ist auch passabel, aber das Display ist eben anders. Zumal das iPad natürlich nicht so leicht ist und auch nicht in kleinere Handtaschen passt. Immerhin passt der Kindle in meine kleinste Handtasche, wohingegen ein Buch da keine Chance hat. Höchstens ein dünnes Reclamheft.

Kurz: Ich möchte E-Books nicht mehr missen, aber auch nicht auf gedruckte Exemplare verzichten.

 

 

 

  1. naja, runtergeladen, denn es ist kostenlos.
  2. Me Before You*“ übrigens.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.