Wort für Wort #4

Es ist wieder so weit: eine neue Ausgabe meiner Reihe „Wort für Wort“ ist da.

Ich mag die deutsche Sprache ja. Immerhin ist es meine Muttersprache. Man kennt sie, man ist an sie gewöhnt, man beherrscht sie meistens auch relativ gut. Aber seit ich so intensiv Englisch lese und auch Filme/Serien auf Englisch schaue, kommt es mir so vor, als würden viele Dinge im Englischen einfach besser klingen. Gestern zum Beispiel wollte ich schreiben, dass die Protagonistin (Cynthia) sich nach vorne lehnt, sodass ihre Stirn die von Dean berührt. Herausgekommen ist folgender Satz:

Okay, das ist kein richtiges Deutsch! Im Englischen würden sich die foreheads berühren. Aber Stirne? Es gibt Gestirne, aber Stirne? Gibt es einen Plural von Stirn?! Ich sollte vielleicht doch auf Englisch schreiben. 😉 Aber da laufe ich Gefahr, zu viele Grammatikfehler zu machen. Lassen wir das lieber.

Ich habe momentan noch eine Idee, wie ich selber mehr über Dean erfahren könnte. Denn er hat eine dunkle Vergangenheit (ein richtiger bad boy). Allerdings habe ich mir noch nichts Genaueres überlegt. Deshalb dachte ich mir, ich könnte eine kurze Story über ihn schreiben. Die kommt dann nicht in den Blogroman, sondern dient eher mir selber beim Schreiben. Was haltet ihr davon?

Nächsten Monat startet übrigens wieder das CampNaNo. Nimmt jemand von euch teil? Welches Ziel habt ihr euch gesetzt? Eine neue Geschichte werde ich nicht anfangen. Stattdessen arbeite ich an der jetzigen weiter. Ich denke, 10000 Wörter könnten für mich drin sein, immerhin habe ich ja Zeit. Vielmehr ist es eine Frage der Disziplin. Wie schaffen andere das eigentlich, jeden Tag zu schreiben?

Zum Schluss noch ein Bild und den aktuellen Stand der Anzahl an geschriebenen Wörtern. Aktuell umfasst mein Blogroman 18.752 Wörter. Das macht 2565 Wörter in einer Woche also.

beim Schreibtreffen gestern habe ich 317 Wörter getippt

2 Kommentare

  1. Café Noir

    Schreib doch die „Dean-Story“ in dem CampNaNo 😉

    Bei NaNo muss ich irgendwie immer an Nanotechnologie denken… oO

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  2. Ich schreibe manchmal einfache Szenen, um Charaktere besser kennenzulernen. Aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.

    Das mit dem Englisch kommt mir bekannt vor. Ich lese zwar kaum englische „Literatur“ (eher SW-Spezifikationen), aber so geht es mir trotzdem manchmal. Wenn ich so einen deutschen Schwof dann fabriziere, dann formuliere ich es letztendlich meist um … bei deinem Satz, puh, abgesehen davon, dass das grauseliger menschlicher Körperkontakt und ieh-bäh-Kram ist, fehlt natürlich ein bisschen Zusammenhang. Aber bei dem Genre kann man sich dann doch austoben …

    Cynthia beugte sich nach vorne und als ihre Stirn die seine berührte, spürte sie ein elektrisierendes Kribbeln.

    Brrr … oder noch weiter Auskosten und noch mehr wuschiges Innenleben 😉

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