Wort für Wort #13

Ich habe eine Schreibblockade. In den letzten Wochen hat mich meine Kreativität verlassen, die zuvor nur so aus mir herausströmte. Jetzt bin ich froh, wenn ich mal 50 Wörter schaffe.

Vielleicht liegt es daran, dass ich tagsüber arbeite. Ich könnte ja vor der Arbeit schreiben, aber da ist die Zeit knapp. Um 9 muss ich auf der Arbeit sein, gegen halb 8 stehe ich auf, eine Stunde bevor der Bus kommt. Wenn ich nach dem Frühstück noch ein paar Seiten lesen kann, bin ich schon froh.

Und wenn ich nach Hause komme? Dann – ja, was mache ich dann eigentlich? Jedenfalls nicht schreiben. Etwas Haushalt, sinnlos im Internet surfen. Erst gegen Abend versuche ich schließlich, ein paar Wörter zu tippen. So wie gerade. Immerhin hab ich beim Schreibtreffen 53 Wörter geschafft. Im Hintergrund lief aus irgendeinem Grund 90er Musik.

Ich suche im Internet stundenlang nach Inspirationen, überlege, ob ich ein Bullet Journal anfangen soll, irgendwelche Listen schreiben oder so. Doch dann ist es draußen schon fast dunkel und ich werde müde. Ich muss mich mal aufraffen. Wirklich jetzt!

Vielleicht helfen mir ja die Kekse, die ich von Lambertz zum Testen und Naschen bekommen habe.

Was sind eure Tipps bei Schreibblockaden? Wie bringt ihr den Job und das Schreiben unter einen Hut?

 

3 Kommentare

  1. Café Noir

    Was sind eure Tipps bei Schreibblockaden?

    Wir wärs mal mit Tapetenwechsel? Urlaub 😉

    AntwortenAntworten
  2. @Café Noir: das ist zwar eine gute Idee, aber dafür habe ich momentan kein Geld. Mein Freund hat dieses Jahr noch ein paar Wochen Urlaub, aber zumindest für Anfang September kann ich nix planen, weil ich noch immer keine Zu- oder Absage von der FH habe. Muss jetzt erst mal Geld sparen für die Semestergebühren und die Krankenkasse. 😞 Vielleicht nächstes Jahr. Hoffentlich.
    Freitag gehe ich erst mal mit Freundinnen in die Therme. Das ist ja quasi Urlaub. 😉

    AntwortenAntworten
  3. Mir gehts auch so. Ich bin nach der Arbeit schon so müde, dass ich mich erstmal erholen muss und dann ist es schon so spät, dass ich wieder müde bin. Die Lösung ist: Weniger Arbeiten. haha.

    Ich bin aber auch ein Mensch, der extrem nervös wird, wenn immer das selbe passiert. Und tatsächlich passiert auf Arbeit jeden Tag das Selbe. Das engt mich kreativ total ein und ich brauch immer Gelegenheiten zum Ausbrechen, Jobwechsel, Urlaub oder Ähnliches. Ich würde am liebsten jedes Jahr den Job wechseln, weil mich das irre macht, zu lange an einem Ort zu sein, aber ich reiße mich zusammen. Rastlos. Der Alltag killt meine Kreativität.
    Oder auch: Mehr frische Luft. Ich bin den ganzen Tag im Büro und ich denke dass das Einfluss auf die Leistungsfähigkeit hat. In meinem alten Job war ich viel mehr unterwegs und es war viel anstrengender, aber ich war irgendwie fitter, weil ich viel Draußen war und mich viel bewegt habe.
    Also geh ruhig einmal raus zum Schreiben, nimm dir nur ein Notizbuch mit und setz dich in den Park oder in ein Cafe.
    Ich schreibe derzeit nur am Wochenende. Besser als Nichts. Vielleicht richtest du dir einen Schreibtag ein, oder eine Schreibzeit. Es ist manchmal besser sich 1 Tag auf etwas zu konzentrieren, als jeden Tag daran zu scheitern. Mach dir keinen Druck 🙂
    liebe Grüße, Anja

    AntwortenAntworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.