#verenastudiert: Die 2. Uniwoche

Wie schnell die Zeit doch vergeht! Jetzt ist die zweite Uniwoche auch schon rum. Und morgen habe ich dann schon meinen Bachelor, oder was?

Montag

Eigentlich ist der Montag gar nicht so schlecht. Zwei Vorlesungen und der nächste Tag ist frei. Wären die beiden Vorlesungen zeitlich nicht so weit auseinander. Immerhin hatte ich keine Panikattacke abends.

Kurz vor 10 kam ich am Kármán an und wartete, wie abgemacht, auf Isa, die noch im Bus feststeckte. Gemeinsam kämpften wir uns schließlich zum Hörsaal hoch.

In „Texte in der Wissenschaft“ mussten/konnten wir uns für den Kurs „Fit in die Bib“ anmelden. Hab ich mal gemacht. Schadet ja nicht. Außerdem konnten schon die Themen für die Hausarbeit bzw. das Exposé festgelegt werden. Wir Taler können das aber auch per Mail machen. Im Gegensatz zu den SpraKowis müssen wir nicht zu der Vorlesung, da ja zeitgleich noch die Programmierung-Vorlesung stattfindet. Ich denke, dass ich ein Exposé zum Thema Sprachwandel verfassen werde.

Abends im Plenum zur Rede- und Gesprächsrhetorik wurden uns unter anderem optische und akustische Täuschungen vorgeführt. Irgendwie ist das das einzige, was bei mir hängengeblieben ist.

Es heißt, wenn man durch den Torbogen geht, schafft man den Abschluss nicht. Ups.

Mittwoch

Wie gesagt, am Dienstag hatte ich frei. Den Tag habe ich genutzt, um mir die beiden Programmierung-Vorlesungen online anzuschauen, die Übung zu bearbeiten und noch andere Dinge zu machen.

Der Mittwoch stand schließlich ganz im Zeichen der Mathematik. Los ging es mit einer Vorlesung zur Linearen Algebra. Das ging sogar und kam mir verständlicher vor. Differential- und Integralrechnung hingegen war… nunja. Verwirrend. Zunächst sollten wir einen anonymen „Einstufungstest“ machen, der Inhalte aus beiden Fächern umfasste. Obwohl die Aufgaben super einfach waren und ich das alles noch vor ein paar Monaten bis zum Umfallen gelernt habe, wusste ich quasi nichts mehr! Ziemlich frustrierend.

Zu guter Letzt hatten wir noch eine Übung in Differential- und Integralrechnung. Da habe ich auch nicht besonders viel verstanden. Ich hab mir das später noch mal mit Sascha genauer angeschaut und das hat etwas geholfen, glaube ich.

die „AachenMünchener Halle“ oder auch Aula im Hauptgebäude der RWTH ist sehr vielfältig: Kinosaal, Hörsaal,…

Donnerstag

Gegen Mittag radelte ich Richtung Informatikzentrum, wo die Vorlesung „Einführung in die Informatik“ stattfindet. Obwohl ich früher schon mal den ganzen Kram mit binär, hexadezimal, Oktav und so weiter hatte, habe ich erst nicht alles verstanden. Obwohl das ja eigentlich gar nicht so schwer ist. Auch hier muss ich also immer schön üben, üben, üben.

Abends musste ich dann noch mal in die Stadt, denn die Vorlesung „Einführung in die Sprachwissenschaft“ fand zum ersten Mal statt. Anschließend, ab 20 Uhr, konnte man sich online für das zugehörige Tutorium anmelden. Im Bus habe ich mich dann im CampusOffice eingeloggt und mich schnell für meinen favorisierten Termin angemeldet. So wie es aussieht, habe ich den Platz mittwochs bekommen. Yeah, der freie Dienstag ist gerettet!

Zitat des Professors: „Berti Vogts, der bekannte Sprachwissenschaftler.“

ein Kakao vor der Vorlesung kann nicht schaden

Freitag

Ach, das Studentenleben! Wieder musste ich erst um halb ein los zur Uni. Aber keine Sorge, alle zwei Wochen habe ich freitags um 10:15 auch noch eine Übung. Der Freitag steht irgendwie ganz im Zeichen der Übungen.

Los ging es erst mit Lineare Algebra. Ich hatte vorher zwei Aufgaben gemacht und bei der Übung festgestellt, dass ich die erste falsch gemacht habe. Weil ich irgendwie nicht nachgedacht habe. Denn ansich war sie einfach.

Danach hatte ich noch die Java-Übung. Erst wurde die vorherige besprochen und anschließend die neue Übung. Wir sollen Mastermind programmieren – allerdings mit Zahlen statt Farben. Klingt nicht soooo schwer, finde ich. Aber mal schauen. Für heute habe ich mir vorgenommen, den ganzen Unikram zu machen. Oder zumindest so weit wie ich komme.

Nachdem ich mich von einem Kommilitonen vor dem Seminargebäude verabschiedet hatte, hörte ich, wie jemand sagte: „Da ist Verena!“ Ich drehte mich um. Mein Plan, den Bus in 13 Minuten zu nehmen, wurde durch die Ankunft zweier ehemaliger Mitschülerinnen zunichte gemacht. Wir unterhielten uns eine Weile, denn es kommt nicht oft vor, dass ich meine Mitschüler vom Kolleg treffe, auch wenn einige von uns an der gleichen Uni sind. Wir studieren alle was anderes und die RWTH ist über die ganze Stadt verteilt.

Also kam ich erst eine Stunde später nach Hause. Aber das macht auch nichts, denn es war mal gut, jemanden zu treffen, den ich kenne und sich auszutauschen. Und wenn ich mich so umhöre, habe ich noch am wenigsten Stress.

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