#verenastudiert: Uni-Woche 4

Wow, die vierte Uniwoche ist nun auch schon vorbei. Kaum zu glauben, dass ich schon einen Monat studiere. Mittlerweile haben auch alle Veranstaltungen begonnen, zuletzt das Tutorium zur Einführung in die Sprachwissenschaft. In der Bibliothek war ich noch immer nicht, aber das erste Buch, was ich brauchen werde, habe ich mir gestern zum Geburtstag geschenkt. „Germanistische Linguistik“ brauchen wir für Sprachwissenschaft. Eigentlich müsste ich mir noch ein paar weitere Bücher ausleihen. In Programmierung wird das Java-Buch aus der „Von Kopf bis Fuß“-Reihe von O’Reilly. Allerdings ist die deutsche Ausgabe ziemlich teuer und als PDF möchte ich sie auch nicht haben. Ich muss solche Bücher „anfassen“. Wahrscheinlich werde ich mir einfach das Original kaufen. „Head first“ klingt doch auch besser, oder?
Eine Alternative zu dem Buch ist das aus der Galileo-Presse1. Eine ältere Ausgabe hat Sascha noch in seinem Regal gefunden.

Auch das Buch für Einführung in die Informatik ist nicht günstig. Natürlich könnte ich mir die Bücher ausleihen, aber ich besitze sie lieber selber, um auch mal was zu markieren. Zufällig habe ich aber in Saschas Regalen ein weiteres Buch für Informatik gefunden – nämlich „Rechneraufbau und Rechnerstrukturen“. Zwar ist seine Version schon 16 Jahre alt, aber das wird wohl nicht so schlimm sein. Leider hat er das erst genannte Buch nicht. Aber er hat eben Informatik studiert und brauchte keine „Einführung in die Informatik“.

Montag

Eigentlich ein guter Tag, denn ich habe nur zwei Vorlesungen. Wenn die nur nicht so weit auseinander liegen würden! Außerdem startete die Woche mit Regen.

„Texte in der Wissenschaft“ ist für mich nicht so wichtig, da wir keine Hausarbeit schreiben müssen und keine Anwesenheitspflicht haben. Trotzdem gehe ich hin, weil es auf jeden Fall wichtig ist zu wissen, wie man mit wissenschaftlichen Texten umgeht, wie man eine Hausarbeit schreibt – und schließlich eine Bachelorarbeit.

Die abendliche Vorlesung, das Plenum in Rede- und Gesprächsrhetorik, ist meistens recht unterhaltsam, da der Professor immer anschauliche Beispiele bringt bzw. Videomaterialien hat, die oft auch etwas aufheitern.

Mittwoch

Nach einem freien Dienstag folgt ein voll bepackter Mittwoch. Das Tutorium in Sprachwissenschaften war recht gut. Anschließend war ich mit Kommilitonen in der Mensa essen. Die Frühlingsrolle mit süß-sauer-Soße und Reis sowie Gemüse war ganz okay, aber mehr auch nicht. Viel besser war die Waffel, die ich als Nachtisch am Glühweinstand vor dem Kármán gekauft habe. Danach war ich pappsatt.

Eigentlich hätte ich besser einen Glühwein getrunken, denn der Mittwochnachmittag ist bis 19 Uhr für Mathe reserviert.

In der Übung konnte ich ein Gespräch hinter mir mithören. Der eine Student fragte seinen Kommilitonen, ob er in der Vorlesung gewesen ist. „Nein, ich geh da nicht mehr hin. Ich versteh da eh nix mehr.“ So kann man das auch machen. Ich hätte ein schlechtes Gewissen.

Donnerstag

Mein Geburtstag! Ich bin jetzt 31!!! Unglaublich! Als hätte es der Professor in Sprachwissenschaften geahnt, fiel am Abend die Vorlesung aus. So musste ich nur zu Informatik. Vorher habe ich Cookies für meine Kommilitonen gebacken. So macht man sich Freunde!

Außerdem hab ich mit Sascha noch die Übung in Lineare Algebra durchgesprochen.

Freitag

Vor der LA-Übung habe ich mich mit einer Kommilitonin getroffen, um die Informatik-Übung zu machen. Weit sind wir leider nicht gekommen, aber ich schau am Wochenende noch mal drüber. Am Donnerstag ist nämlich der Abgabetermin.

Nach LA ging es weiter zur nächsten Übung. Diesmal habe ich die Programmieraufgabe in Java leider nicht gemacht, aber ich mache sie auf jeden Fall, weil die weiteren Übungen darauf aufbauen. Aber zur Not bekommen wir auch immer die Musterlösung. Aber es wäre keine gute Idee, mit der Lösung zu arbeiten, denn so lernt man ja nichts.

Mein Plan für heute Abend ist: etwas Java üben, ein wenig Mathe, dazu noch was Informatik. Warum können wir nicht mal in den anderen Fächern Übungen machen? Hoffentlich kommt das noch.

  1. heute heißt der Verlag Rheinwerk Verlag

3 Kommentare

  1. Schön, dass es bei dir so gut läuft.
    Bei mir läuft es darauf hinaus, dass ich da Studium nur auf dem Papier fortsetze und mich fürs nächste Jahr um eine Ausbildung bemühe, leider scheint das Studieren doch nicht meine Welt zu sein.

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  2. Erstmal alles Gute nachtraeglich zum Geburtstag …

    Klingt doch bisher super, mit dem Studium 🙂

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  3. Café Noir

    Von mir auch alles Gute (nachträglich) 🙂 🙂 🙂

    Was hindert dich eigentlich daran zur Bibliothek zu gehen? Es scheint da irgendeine unsichtbare Barriere zu geben? Du schreibst sehr viel „eigentlich“ und „müsste“, das hat so eine Tendenz am Ende auf ein „hätte, hätte, Fahrradkette“ hinauszulaufen 🙁

    Habt ihr eigentlich auch kleine Teilbibliotheken? Also bei uns hier gibt es eine große Bibliothek, aber für jeden Fachbereich auch kleine Zweigbibliotheken, die auf den jeweiligen Fachbereich spezialisiert sind.

    Nimm die Lehrbücher ernst; ohne die wirst du es sehr schwer haben, die Vorlesungen reichen in der Regel bei Weitem nicht und auch die Übungen nicht. Das ist nicht mehr wie in der Schule 😉

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