bin ich eigentlich eine Buchbloggerin?

Letztens stellte ich mir die Frage, ob ich eigentlich eine Buchbloggerin bin. Ich habe einen Blog, ich lese gerne und ich schreibe manchmal eine Rezension. Jeden Sonntag gibt es ein Update zur aktuellen Lektüre, zu neuen Buchkäufen, dazu ein paar passende Linktipps.

Klingt doch nach dem, was man als Buchblogger so macht, oder? Wenn ich mir allerdings andere Blogs anschaue, merke ich, dass meiner nicht so ist. Ich gehe ganz selten auf Lesungen, vernetze mich kaum mit anderen Bloggern meiner Nische und zur Buchmesse fahre ich auch nur alle paar Jahre.

Mein Blog ist weder bekannt, noch wird er auf anderen Blogs verlinkt1. Die letzte Rezension erschien am 24. August. Besonders gut bin ich in rezensieren auch nicht. Mir gefällt ein Buch nicht? Dann schreibe ich das in der Rezension. Mir gefällt ein Rezensionsexemplar nicht und ich breche es sogar ab? Dann berücksichtige ich das in meiner Rezension. Mir gefällt ein Buch nicht, was ich für eine Leserunde gewonnen habe? Dann sag ich das und breche es sogar ab. Man muss nicht alles schön reden, nur, weil man etwas gratis bekommen hat. Man muss sich nicht durch ein Buch quälen, das einem einfach nicht gefällt.

Ich verlinke Blogs und Artikel, die ich für lesenswert halte. Ich tue das aus freien Stücken. Ohne zu verlangen, dass man mich auch verlinkt.

Ich halte mich wenig an SEO und empfinde es eher als nervig.

Kein Buchblog – aber was dann?

Nicht umsonst klammere ich bei meinem Blognamen „Verenas (Bücher)Blog“ das Wort „Bücher“ ein. So ganz lässt sich flying-thoughts.de nämlich nicht in die Schublade „Buchblog“ stecken. Es ist einfach ein Blog. Hier schreibe ich oft über Bücher, aber oft auch über etwas anderes. Studium, das Schreiben, irgendwas anderes.

Tipps an neue Blogger?

Mit meiner Blog-Erfahrung könnte ich theoretisch ein Buch füllen, denn ich blogge bereits seit 2004. Tipps für Blogneulinge gebe ich allerdings gar nicht. Denn ich habe nicht viele: Macht das, worauf ihr Lust habt! Haltet euch nicht an SEO und andere Regeln (außer der Impressumspflicht und andere rechtliche Dinge). Seid ihr selbst.

 

 

 

  1. Okay, vielleicht auf einem oder zwei.

5 Kommentare

  1. Die verlinkt keiner? Stimmt nicht 😛 Du bist schon lange ein Buchbloggerin für mich, schon eher, als ich mich selber für Eine halte. Der Unterschied ist eben nur, dass sein Blog kein reiner Buchblog ist, sondern eine Mischung aus Alltag, Studium, Schreiben UND Büchern. also 5050 Verena und Papier 😛

    Das macht dich aber trotzdem zu einer guten Buchbloggerin, ich mag deine ehrlichen Rezensionen, sie sind nicht geschönigt, man kann ihnen ansehen, dass du deine ehrliche Meinung sagst. Das sit doch viel wichtiger, als wenn nur 5 Sterne Rezis kommen. Ich muss zugeben, das ich selten schlechte Bücher lese, aber wenn, ja dann sag ich das ebenso. Ich sehe keinen Sinn dahinter, ein Buch gut zu bewerten, dann es einfach nur doof war.

    Ich kenne viele Buchblogger die nie auf einer Vorlesung oder einer Messe waren. Ich war auch noch nie auf einer Vorlesung oder so. Heute wäre ich bei einer gewesen =( aber bin krank und komm net alleine von Köln wieder heim ohne auto, meine sis muss arbeiten =( Egal.

    Aber was jeder Buchblogger gemeinsam hat ist die Lust am Lesen! Die Liebe zu den Büchern! Die Ambition, anderen mitzuteilen, wie einen ein Buch gefallen hat. DAS macht ein Buchblogger aus! Er liebt das geschriebene Wort <3

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  2. Die Frage ist nicht, ob du eine Buchbloggerin bist, die Frage ist, ob du eine Buchbloggerin sein möchtest. Wenn ja, dann bist du eine, wenn nicht, dann bist du keine. So einfach ist dit …

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  3. Café Noir

    Hiiiiiiiiiiiilfeeeeeeeeee… Abkürzungen 😀 😀 😀 Was ist SEO?

    Ansonsten kann ich mich Sven nur anschließen 😉

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