#verenastudiert: Uni-Woche 5

Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich in meinen wöchentlichen Uni-Rückblicken schreiben soll. Wie wäre es mit: „Liebes Tagebuch, diese Woche war _________ (passendes Adjektiv einfügen). In der Uni haben wir _______ gelernt. Freitag gab es in der Mensa Milchreis. Der hat komischerweise sogar geschmeckt.“

Es passiert nicht viel. Ich gehe viermal die Woche zur Uni, habe dann Tutorien, Übungen und Vorlesungen. Zwischendurch esse ich bei Mama zu Mittag (oder in der Mensa. Aber nur ganz selten) und fahre wieder nach Hause oder zur Uni. Abends versuche ich dann oft noch den gelernten Stoff aufzuarbeiten. Meistens hilft mir Sascha dabei. Er hat mir auch „Head First Java*“ geschenkt. In Programmierung wird zwar mit der deutschen Übersetzung gearbeitet, aber das Buch ist ziemlich teuer. Außerdem bevorzuge ich immer das englische Original. An dem Buch gefällt mir, dass humorvoll an das Thema rangegangen wird und spielerisch erklärt wird, was Klassen sind, wie irgendwas funktioniert und wie man was schreibt. Dazwischen gibt es immer verschiedene kleine Übungen: entweder muss man zum Beispiel notieren, was jede Codezeile macht oder ein Kreuzworträtsel lösen. Ich denke, dass ich so besser Java lernen kann, als wenn etwas ganz trocken erklärt wird.

Hoffentlich hilft mir das Buch wirklich, denn ich hinke bei den Java-Übungen etwas hinterher. Zwar sind sie freiwillig, aber da am Ende des Semesters eine Klausur ansteht, sollte man die Aufgaben schon lösen. Sie werden auch korrigiert und in den Übungen besprochen. Auch die E-Tests sind wohl hilfreich in Hinblick auf die Klausur.

Nicht freiwillig sind die Übungen in Einführung in die Informatik. Dafür haben wir allerdings zwei statt eine Woche Zeit. Allerdings kann ich mich mit Schaltnetzen nicht anfreunden. Auch, dass wir in Gruppen arbeiten sollen, macht es nicht leichter. Ich bin jemand, der lieber für sich alleine Aufgaben bearbeitet.

Übrigens haben wir bisher nur in den Informatik-Fächern Übungen machen müssen, dabei stelle ich mir das in Einführung in die Sprachwissenschaft oder Rede- und Gesprächsrhetorik auch interessant vor.

Das war’s auch schon zur fünften Uni-Woche! Wie findet ihr eigentlich mein tolles Beitragsbild? Hat nur ein paar Minuten Bastelei mit Pixelmator gedauert. Das Foto zeigt das Treppenhaus der Hauptbibliothek.

 

4 Kommentare

  1. Café Noir

    Auch, dass wir in Gruppen arbeiten sollen, macht es nicht leichter. Ich bin jemand, der lieber für sich alleine Aufgaben bearbeitet.

    Sollt ihr am Ende eine Gruppenlösung abgeben oder einzeln?
    Du kannst doch trotzdem für dich erstmal alleine die Aufgaben bearbeiten und am Ende mit deinen Gruppenmitgliedern vergleichen, bzw. die Ergebnisse dann zusammentragen; wenn alle erstmal ohne Plan zusammen anfangen ist das doch erstaunlich ineffektiv 😉 und man neigt dazu Lösungen von anderen (die vermeintlich besser sind, aber im Grunde nur das stärkere Durchsetzungsvermögen haben, bzw. lauter sprechen) einfach zu übernehmen… und das sollte man vermeiden…
    Ich finde solche Gruppenübungen auch doof! 🙂

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  2. @Café Noir: die Lösung wird als Gruppe abgeben. Die eine aus meiner Gruppe hat eben schon zwei Aufgaben über WhatsApp (ja, ich hab wieder WhatsApp…) geschickt und ich hab noch nicht mal wirklich angefangen! Eigentlich haben wir gestern in der Mittagspause versucht, daran zu arbeiten, aber dann hat doch jeder für sich was gemacht und deshalb bin ich kein Fan davon. Die eine hatte das wohl in der 8. Klasse mal, ich hatte das zufällig vor 10 Jahren bei der schulischen Ausbildung und der andere hat das auch vor Kurzem gelernt. Aber wenn die eine dann einfach für sich die Aufgaben macht, hat das nix mehr mit Gruppenarbeit zu tun. So lern ich ja nix. Deshalb guck ich mir die Aufgaben zu Hause an und mein Freund hilft mir dabei.
    Ich hab mich heute erst mal mit der neuen Java-Übung befasst, weil wir dafür nur eine Woche Zeit haben.

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  3. Café Noir

    die Lösung wird als Gruppe abgeben.
    Das hatte ich mir schon fast gedacht; solch faule Säcke!!! Naja, der Zweck dieser Gruppenabgabe ist halt, dass die Übungsleiter weniger zu korrigieren haben 😉
    Deshalb guck ich mir die Aufgaben zu Hause an und mein Freund hilft mir dabei.
    Ich denke, das machst du goldrichtig. Und vermutlich ist „die eine“ auch kein Fan von Gruppenarbeit und macht deswegen das Zeug einfach für sich. Oder sie denkt sich, hey, schaut doch mal rüber, wie findet ihr das? Will anerkannt werden, sucht Freunde…
    Wichtig ist, denke ich, nur, dass ihr wenn ihr unterschiedliche Ergebnisse raushabt oder unterschiedliche Wege, dann in der Gruppe darüber sprecht und nicht einfach eine Lösung abnickt, weil die Kommunikation nicht stimmt.
    Vielleicht solltet ihr einfach einen „Termin“ ausmachen, an dem ihr eure Ergebnisse miteinander abgleicht (setzt natürlich voraus, dass bis dahin jeder die Aufgaben gemacht hat…): ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ein gemeinsames Erarbeiten eben nur sehr langsam voran geht und wie du schon sagst, irgendwie macht dann doch jeder sein eigenes Zeug; wesentlich effektiver ist, wenn jeder erstmal alleine die Aufgaben macht und dann setzt man sich zusammen und bespricht die Lösungsansätze; dann kann auch jeder etwas dabei lernen… und es macht mehr Spaß 😉

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  4. Ich versuche an Gruppenarbeiten so ran zu gehen, dass die Inhalte auf die Köpfe verteilt werden und dann jeder für sich das erarbeitet und den anderen dann vermittelt. Ansonsten halte ich Gruppenarbeit furchbar anstrengend und nicht zielführende.

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