#verenastudiert: Uni-Woche 6

Endlich Wochenende! Endlich ausspannen, ausschlafen… Aber was sagte Sascha letztens? Als Student hat man keine Wochenenden mehr. Und ich mutiere noch zu einem waschechten Student1. Aber wo liegt der Sinn, zu einer Vorlesung zu gehen, die sowieso aufgezeichnet wird? Und wenn besagte Vorlesung um 18:15 stattfindet und man vorher bis auf eine Vorlesung am Mittag nichts hatte… Da bleibt man doch zu Hause, oder?

Aber solche Vorlesungen sind auch gefährlich. Denn statt sich die Aufzeichnung möglichst sofort nach Erscheinen im L2P anzuschauen, warte ich ein paar Tage. Oder eine Woche. Deshalb muss ich noch ein paar Java-Vorlesungen schauen.

Das Gute ist jedoch, dass ich viel konzentrierter bin, wenn ich mir die Vorlesungen zu Hause anschaue. Ich kann stoppen, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Ich muss mich nicht sorgen, eine Panikattacke im Hörsaal zu bekommen (sowas lenkt nämlich auch sehr ab). Ich kann sie auch theoretisch unterwegs mit Kopfhörern schauen. Das habe ich nämlich am Dienstag gemacht, vor dem Schreibtreffen. Ich musste bis 17 Uhr arbeiten und hab die ersten Minuten einer der Java-Vorlesungen geschaut. Allerdings lief erst das WLAN nicht.

Aber mein Studium besteht ja nicht nur aus Vorlesungen, die aufgezeichnet werden. Es gibt ja auch noch genug, zu denen ich gehe. In „Texte in der Wissenschaft“ haben wir am Montag gelernt, wie man zitiert und Literaturangaben macht. Letzteres habe ich damals2 bei meiner Ausbildung in der Bibliothek gelernt. Manche erinnern sich vielleicht noch, für die anderen: sämtliche Blogartikel, die sich mit der Ausbildung befassen, habe ich gelöscht, denn mir wurde in der Probezeit gekündigt. Falls ihr euch also wundert, wieso ihr gar nichts darüber hier gelesen habt.

Die Übung in „Texte in der Wissenschaft“ bestand nun darin, falsche Literaturangaben zu korrigieren. Das ist nicht so schwer. Nur ein Buch konnte ich partout nicht finden!

Der Mittwoch war diesmal richtig gut, denn Lineare Algebra und Differential- und Integralrechnung fielen aus – zumindest die Vorlesungen. Die Übung in DI fand trotzdem statt. Allerdings hatte ich wenig Lust, für 45 Minuten in die Stadt zu fahren. Vorher hatte ich nämlich frei bzw. nur das Tutorium in Sprachwissenschaft am Vormittag.

Ansonsten habe ich die Übung in Java gemacht und abgegeben, ein wenig für „Einführung in die Informatik“ gemacht, zu oft abends noch Unikram gemacht und zu wenig Zeit für mich genommen. Deshalb habe ich die letzten beiden Abende mit etwas Outlander auf Netflix verbracht und währenddessen sogar ein paar Reihen gestrickt. Ablenkung hatte ich auch durch die Arbeit, denn Dienstag war ich endlich noch mal dort und auch gestern habe ich gearbeitet.

Momentan kann ich Arbeit und Studium gut unter einen Hut bringen. Bald sollte ich aber mit Lernen beginnen, denn die ersten Klausuren sind am 4. Februar (LA und DI).

Das war es auch schon zu meiner Woche. Falls ihr Fragen habt, scheut euch nicht, sie zu stellen.

  1. okay, vielleicht nicht ganz. Denn ich schlafe weder bis in die Puppen noch bin ich dauernd auf Partys
  2. 2009

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