Handlettering lernen mit TOPP

Das Internet ist voll damit: schwungvoll geschriebene, nein, gemalte Sprüche. Handlettering! Eigentlich ist das kein sehr neuer Trend mehr, aber ich bin jetzt erst aufgesprungen auf den Zug. In diesem Artikel stelle ich euch zwei Bücher und ein paar Stifte vor, mit denen ich nun meine ersten Erfahrungen lernen will.

Minirezension: Handlettering: Die Kunst der schönen Buchstaben

Inhalt

Das Trendthema auf Pinterest: Handlettering für Einsteiger
Die hübsch gestaltete Kreidetafel beim Lieblingsbäcker, das aufwendig signierte Hochzeitsbuch oder die ausgefallene Glückwunschkarte von der besten Freundin – Handlettering sieht man zur Zeit überall. Denn die beeindruckend gezeichneten Schriftbilder fallen sofort ins Auge. Doch nicht nur talentierte Kalligraphen können solche Meisterwerke gestalten. Handlettering-Fan Frau Annika erklärt verständlich die wichtigsten Grundlagen, die man für das eigene Lettering braucht. An 15 charmanten und alltagstauglichen Projekten lernt man dann Schritt für Schritt auch eigene Letterings zu entwerfen und umzusetzen.
Zusätzlich sind in dem Buch hilfreiche Anleitungen zur eigenen Gestaltung von Worten und Sprüchen. Beispielalphabete zum Abpausen, gerade, schräge und runde Raster für den perfekten Strich und schicke Ornament-Ideen sorgen auch bei Lettering-Anfängern für Glücksgefühle. Und falls es mal nicht klappt, gibt es auch alle Letterings im Buch als Vorlage zum Abpausen. Bestellen Sie gleich das Handlettering Übungsbuch mit, um schöne Schrift zu üben!
Buch inklusive:
• Wichtige Grundlagen und Anleitungen zur eigenen Gestaltung von Worten und Sprüchen
• 15 Handletteringsideen von der Geburtstagskarte bis zum Turnbeutel
• Beispiel-Alphabete, Raster, Vorlagen und Ornament-Ideen garantieren das perfekte ErgebnisQuelle

Ich will nicht sagen, dass ich keine schöne Handschrift habe. Aber andere können das besser. Ich verfolge den Trend „Handlettering“ nun schon eine Weile und wollte das auch endlich mal ausprobieren. Vor allem hat mich Julia angefixt. Nachdem ich im Dezember jeden Tag eine kleine Zeichnung angefertigt habe und das zum Teil im neuen Jahr fortgeführt habe, gingen mir langsam die Ideen aus. Und dann fiel mir ein, dass ich ja Tuschestifte von meinem Bruder bekommen habe.

So habe ich mich zunächst mit einem Handlettering-Set von TOPP ausgestattet, weil ich das bei Listmann in Aachen entdeckt habe und mir Tombows zu teuer sind. Auch von Faber-Castell gibt es geeignete Stifte, aber ich hab ja meine Tuschestifte. Nach den Stiften brauchte ich aber auch ein paar Bücher. Die von TOPP habe ich mir bereits bei Listmann angeschaut, mir aber erst gestern gekauft – und direkt losgelegt. Naja, zumindest mit Üben. Noch habe ich mich nicht an einen Spruch gewagt. 😉

Das Buch erklärt einem erst mal, was Handlettering überhaupt ist, welche Materialien man benötigt und wie ein Buchstabe aufgebaut ist. Dann werden Beispiele zum Nachmachen gezeigt: Geschenkanhänger, eine beschriftete Tasse, Beschriftung für einen Kuchen im Glas. Die Möglichkeiten sind endlos. Schließlich gibt es noch eine Übersicht über unterschiedliche Stile, wie man Buchstaben schreiben kann, Ornamente sowie, am Ende, Kopiervorlagen für Raster.

Beim Durchblättern möchte man direkt loslegen, aber bevor das geht, sollte man am besten üben. Dafür eignet sich das Übungsheft, was ich gleich vorstellen werde.

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Minirezension: Handlettering Übungsheft

Passend zu dem Buch, was ich euch oben vorgestellt habe, gibt es das Übungsheft. Das Papier ist dick und die Farbe der Stifte geht nicht durch.
Ein wenig fühlte ich mich wie ein Grundschüler, der gerade das Schreiben lernt. Dabei geht es bei den Übungen in dem Heft darum, zu lernen, wie man Buchstaben besonders schön schreibt. Wird der Stift unten angesetzt, sind die Striche dünn, man übt also weniger Druck aus. Beginnt man jedoch oben, sollen die Striche dicker werden. Das geschieht durch mehr Druck. Das klingt zwar einfach, aber erfordert tatsächlich etwas Übung. Ich habe auch mehrere Stifte ausprobiert, um zu sehen, welcher am besten geeignet ist. Weiter unten im Artikel erzähle ich euch, welche ich überhaupt habe.


Auf dem Bild seht ihr einen Teil der Übungen. Es werden aber noch mehr Arten, wie man Buchstaben schreiben kann, gezeigt. Übrigens sind die ersten ein bzw. zwei Buchstaben in schwarz angezeigt. Dann folgen noch zwei in grau, die man nachzeichnen soll und schließlich muss man sie „selber“ schreiben.

Nachdem man die Grundformen gelernt hat, geht es um verschiedene Stile: mit und ohne Serifen, Ornamente, dekorative Buchstaben. Bevor man selber aufgefordert wird, einen Spruch mittels der gelernten Formen zu schreiben (hierfür gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung), kann man noch bei der #TOPPlettering-Challange mitmachen. Hier sind Stichworte vorgegeben, die man nun umsetzen soll.

Am Ende findet ihr noch eine Kopiervorlage, falls euch der Platz zum Üben nicht ausreicht.

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Fazit

Sehr nützliche und gut erklärte Bücher, die auch nicht zu teuer sind. Für den Einstieg ins Handlettering kann ich sie euch wirklich empfehlen. Erhältlich sind sie natürlich online, aber auch in der Buchhandlung eures Vertrauens und im Bastelladen.

Übrigens empfinde ich es als extrem beruhigend, die Buchstaben zu malen.

passende Stifte

Ebenfalls von TOPP gibt es ein Set bestehend aus 6 farbigen Brushpens, einem Bleistift (in der Stärke HB) sowie ein Kalligraphiestift in zwei Stärken. Im Vergleich zu dem Stift von Faber-Castell, den ich im Verlauf noch erwähnen werde, ist der Stift jedoch ziemlich hart. Verpackt ist das ganze in einer Blechdose und kostet 12,99 Euro. Für das Set habe ich mich entschieden, da ich für den Anfang keine teuren Stifte von Tombow, Faber Castell oder anderen Marken kaufen wollte. Aber von Faber Castell besitze ich ein Set mit Tuschestiften (Pitt Artist Pen*), ein Geschenk von meinem Bruder zu Weihnachten. Meine Lieblingsstifte aus dem Set sind SC (weiche Keilspitze) sowie SB (weiche Pinselspitze). Beide habe ich für die Übungen verwendet. Zwar kenne ich mich nicht aus, aber ich würde sagen, dass der sich der SC besser eignet als der SB.

nützliche Links

create Darling (der neue Blog von Julia von fashionattitude, auf dem sie unter anderem Tipps zum Handlettering verrät)
Frau Hölle (ich denke, sie kennt jeder, der sich etwas mit Sketchnotes und Handlettering befasst)
Tutorials von Faber-Castell
alle Bücher zum Thema von TOPP Kreativ
Sketchbook im Instagram-Format von paperscreen (davon habe ich mir direkt zwei bestellt, nämlich blanko und dotted und freue mich schon darauf, sie auszuprobieren. Darüber werde ich aber auch berichten!)

Und ihr?

Habt ihr euch auch schon im Handlettering versucht? 

Die mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate-Links. Kauft ihr etwas über diesen Link, erhalte ich eine kleine Provision. Dieser Blogartikel ist übrigens nicht aus einer Kooperation entstanden. Alle vorgestellten Bücher und Materialien habe ich mir selber gekauft bzw. im Falle der Stifte von Faber-Castell von meinem Bruder geschenkt bekommen. Ich möchte sie euch aber vorstellen, weil es Spaß macht, sich im Handlettering zu probieren. 

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