[Werbung] piqd – „deine Programmzeitung für guten Journalismus“ (+ Gewinnspiel)

Von piqd habe ich bis ich das Angebot auf trusted blogs bekam, die Seite für euch zu testen, noch nichts gehört. Die meisten Kamapagnen-Angebote, die mir auf trusted blogs vorgeschlagen wurden, passten nie zu meinem Blog. Nicht, dass ich viele Angebot bekommen würde. Aber piqd schien doch irgendwie besser zu passen, als beispielsweise einen Escape Room in Berlin zu testen.

Die Vielzahl an Nachrichten und interessanten Artikeln im Internet ist unüberschaubar. Überall wird man mit Artikeln zugebombt und und weiß nicht: lohnt sich der Artikel? piqd macht die Informationsfülle überschaubarer.

Was genau ist piqd?

Sogenannte Kuratoren sammeln Artikel aus unterschiedlichen Bereichen aus dem Web und fassen sie zusammen. Die Kuratoren sind übrigens Fachjournalisten und Experten aus den unterschiedlichen Gebieten. Nach der Zusammenfassung gelangt man über einen Link zum Originalartikel mit Datum und Quelle. Vorher konnte man sich dank der Zusammenfassung also ein Bild machen, ob der Artikel relevant für einen ist oder nicht. Oft stoße ich auf ellenlange Artikel und habe dann keine Lust mehr, sie bis zum Schluss zu lesen.

Screenshot von meiner piqd-Startseite

Hier wird auch deutlich, um was es bei piqd geht: nämlich handverlesene Artikel. Das Wort stammt vom englischen „hand-picked“. Die Nutzer können außerdem festlegen, aus welchen der 18 Kategorien sie Inhalte lesen möchten. Ich habe zum Beispiel unter anderem die Kanäle Literaturfunk, Reportagen und Interviews sowie Medien und Gesellschaft ausgewählt. Weitere Kanäle sind zum Beispiel: Feminismen, Politik und Netz und Flucht und Vertreibung.

Ob ein Artikel für den jeweiligen Nutzer relevant ist oder nicht, kann man per Daumen rauf bzw. runter bestimmen.

Auch die Mitglieder selber können „gepiqdte“ Artikel in der Community teilen.

Für alle, die, so wie ich, einen RSS Feedreader nutzen, gibt es auch die Möglichkeit, sie Kanäle per RSS Feed zu abonnieren. Das habe ich allerdings nicht gemacht, da mein Reader sowieso schon so voll ist.

Eine Mitgliedschaft kostet 3 Euro pro Monat bzw. aktuell 30 Euro jährlich. Eine lebenslange Mitgliedschaft kostet einmalig 299 Euro. Generell beinhaltet die Mitgliedschaft unter anderem den Zugang zur englischsprachigen Seite, auf der es Empfehlungen von Experten weltweit gibt. Zudem ist das Portal werbefrei.

Übrigens ist piqd für den Grimme Online Award 2017 nominiert.

Fazit

piqd ist wie ein besserer RSS Reader und hilft mir dabei, interessante Artikel zu finden. Der Vorteil ist eindeutig die Zusammenfassung. Denn wie ich bereits erwähnte, kann man so entscheiden, ob es sich lohnt, den Originalartikel zu lesen – vor allem sehr hilfreich bei sehr langen Texten.

meine Kanäle

Hätte ich nicht die Möglichkeit bekommen, piqd zu testen, hätte ich der Seite wohl nicht weiter Beachtung geschenkt. Und die Frage ist auch, ob ich wirklich 3 Euro im Monat dafür ausgegeben hätte. Aber die Arbeit der Kuratoren muss ja auch belohnt und vor allem finanziert werden, schließlich arbeitet niemand gerne umsonst. Und gerade im Internet werden so viele Nachrichten gratis angeboten, obwohl hinter der Recherche so viel Arbeit steckt.

Es ist kein Muss, sich bei piqd zu registrieren und ihr verpasst sicher nichts, wenn ihr es nicht tut. Schließlich ist das Internet voll mit Artikeln, Blogs, Nachrichten… Aber die Idee von piqd gefällt mir. Endlich gibt es jemanden, der die Artikel für mich zusammenfasst. Außerdem findet man vielleicht auch mal Artikel, Videos oder Podcasts, die man sonst nicht entdeckt hätte. Zum Beispiel der Podcast von Häftlingen aus einem Gefängnis in den USA oder der New Yorker Fiction Podcast.

Das Ziel von piqd:

Wir wollen zu einer informierten Öffentlichkeit im Netz beitragen.

piqd ist der Gegenentwurf zu den reichweitenoptimierten Algorithmen sozialer Netzwerke. Was relevant ist, bestimmen bei uns ausschließlich unsere Kuratoren.

Hier stößt mir etwas der letzte Satz auf, denn eigentlich sollte jeder für sich selber entscheiden, was relevant ist.

Schade finde ich außerdem, dass nur ganz wenig kommentiert wird. Denn unter jeder Zusammenfassung haben die Mitglieder auch die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen. Dabei schreibt piqd zu der Kommentarfunktion:

Hier ist der Ort, um diese Standpunkte zu diskutieren und mit unseren Experten und anderen Mitgliedern in den Dialog einzusteigen.

Verlosung: gewinne eine lebenslange Mitgliedschaft

Dank der Kooperation mit piqd darf ich nun an einen von euch eine lebenslange Mitgliedschaft im Wert von 299 Euro verlosen. Um teilnehmen zu können, erzählt mir doch, wo im Netz ihr euch informiert, ob ihr Zeitungen (ob nun Tageszeitung oder überregionale, ist egal) lest und wie ihr den Durchblick erhaltet in der ganzen Flut von Nachrichten, Artikeln, Videos und Informationen.

Das Gewinnspiel läuft ab heute bis einschließlich dem 1531. Juli 2017. Bitte gebt eine gültige E-Mailadresse an, damit ich den Gewinner benachrichtigen kann. 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit piqd entstanden und ich habe dafür eine lebenslange Mitgliedschaft im Wert von 299 Euro erhalten. Dies hatte keinen Einfluss auf meine persönliche und freie Meinung, und die Gestaltung des Beitrags wurde mir selbst überlassen.

2 Kommentare

  1. Moin,
    ich möchte nicht gewinnen, denn ich habe auch getestet und verlose daher selbst, aber ich will doch kurz was kommentieren. 😉

    Bezüglich der wenigen Kommentare: Ich denke, das liegt im Prinzip der Plattform. Man klickt sich ja von da aus weiter und kommentiert dann eher direkt bei dem Artikel. Ich glaube bei piqd direkt werde ich nur kommentieren, wenn der Text zum Artikel meiner Meinung nach völlig schwachsinnig ist und was ganz falsches ankündigt oder eine Meinung äußert, die einen Kommentar benötigt. Ansonsten sagt man durch die Daumen, ob es passt oder nicht und gut ist.

    Aber ich persönlich vermisse die Kommentare auch nicht. Wenn sie dir fehlen, kannst du nur anfangen und gucken, ob andere dir dann antworten 😉

    LG Lexa

    AntwortenAntworten
  2. Hallo Verena,

    ich kannte piqd bisher nicht und habe mich dort eben erst mal umgesehen. Es sieht auf den ersten Blick sehr interessant aus und ich würde mich da gerne weiter umsehen und Mitglied werden. Deshalb probiere ich jetzt einfach mal mein Glück.

    Nachrichten sind für mich sehr wichtig, aber es ist wie du sagst, man wird regelrecht erschlagen. Ich schaue daher nur eine Nachrichtensendung und lese nur ein paar wenige Online – Zeitungen. Da sonst der Überblick verloren geht.

    Viele Grüße
    Ramona

    AntwortenAntworten

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