Der Büchersonntag

neu: Von Katie Fforde zu Jasper Fforde. Es wurde Zeit, sich dem zweiten Band der Thursday Next-Reihe zu widmen: „Lost in a Good Book*“. Außerdem ein neuer „Guilty Pleasure“: „Fever Cure*“ von Phillipa Ashley.
Summer’s Lease*“ von Carrie Elks

beendet:Highland Fling*“ von Katie Fforde. Nettes Buch mit ein paar Stellen, die ich komisch fand. Achtung, Spoiler! An Weihnachten kraxelt Jenny alleine den verschneiten Berg rauf und zufällig kommt Ross, um sie zu retten. Weil es nämlich heftig geschneit hat und das klare Wetter wieder umschlägt. Es ist allerdings zu gefährlich, um umzukehren und da Ross sich auskennt, wandern sie weiter rauf und er baut ein Iglo. Dort kommen sie sich näher (näher als sonst, denn geküsst haben sie sich ja schon). Ross sagt ihr, dass er nichts dabei hat (sprich, ein Kondom). Jenny is das egal. Ach, scheiß drauf. Ungeschützter Sex! Was kann da schon passieren?
Ein paar Seiten weiter macht er ihr einen Antrag. Übrigens ist er der große Auftraggeber, mit dem sie die letzten zwei Jahre nur per Mail kommuniziert hat und nun in Schottland zum ersten Mal trifft. Das hat er ganz clever eingefädelt. Als sie ihn das erste Mal gesehen hat, wusste sie nicht, wer er ist (obwohl er den Namen genannt hat – Ross Grant! Und der Auftraggeber heißt M. R. Grant-Demspey. Hallo?! Wofür das M steht weiß ich übrigens nicht), aber sie fühlte sich direkt zu ihm hingezogen, andererseits stritten sie nachher die ganze Zeit. Naja. Was sich liebt und so.

Achja und mittendrin taucht auch noch ihr eigentlicher Freund Henry auf, der ihr aber mehr auf den Geist geht und sie stellt fest, dass sie ihn gar nicht liebt. Er ist auch irgendwie unsympathisch.

Trotz mancher Dinger fand ich das Buch angenehm zu lesen. Nur zum Ende hin ging alles eben etwas zu schnell für meinen Geschmack. Ich hab das nun schon oft „erlebt“, dass die Männer in den Romanen schon nach gefühlt dem zweiten Date einen Antrag machen. Passiert das auch im wahren Leben? Ich mein, Jenny und Ross sind ja auch quasi erst seit morgen zusammen. Vom Gefühl her.

„Fever Cure“ ist keine literarische Meisterleistung, aber lesen heißt für mich in erster Linie Unterhaltung. Auf einer Hochzeit lernt Keira den Arzt Tom kennen, der nur für kurze Zeit wieder in der Heimat ist, um sich schließlich wieder seiner Arbeit auf der anderen Seite der Erde zu kümmern. Natürlich knistert es zwischen den beiden und obwohl beide, ohne es dem anderen zu gestehen, Angst vor dem Abschied haben, genießen sie ihre Zeit miteinander – und damit es nicht nur um Sex geht haben beide auch noch eine „dunkle“ Vergangenheit. Also ein typischer Romance-Plot. Nichts für jeden, aber wie gesagt, lesen ist Unterhaltung für mich. Persönlich fand ich das Buch sehr schön, auch wenn alles immer so schnell geht in den Romanen. Okay, ich will jetzt nicht sagen, als wäre es bei meinem Freund und mir komplett anders gewesen. Aber immerhin hat Sascha mir auch nach über 7 Jahren noch keinen Antrag gemacht. Wie „Highland Fling“ zeigt, braucht es dafür ja noch nicht einmal ein halbes Jahr!

aktuell: “Summer‘s Lease“ und „Lost in a good Book“, obwohl ich damit nicht ganz warm werde.

Blog: Montagabend habe ich noch meine Rezension zu „A Murder For The Books“ von Victoria Gilbert getippt und veröffentlicht. Dienstag ging es um Kalender für das kommende Jahr – immerhin ist schon Oktober!

Kalender für 2018

Und am Freitag ging mein Beitrag für Janines Aktion #buchpassion online.

http://flying-thoughts.de/2017/09/29/buchpassion-edition-lieblingsautorinnen-und-autoren/

Ego&Uni: In dieser Woche war ich beim Einführungskurs Journalismus und habe dort unter anderem gelernt, was einen guten Text ausmacht, wie journalistische Texte formuliert werden und welche Tricks es gibt. Fand den Kurs wirklich hilfreich und hoffe, dass ich einen Platz im Kurs „Journalistisches Schreiben“ bekomme. Anmelden kann man sich ab Dienstag, allerdings sind die Schreibkurse sehr beliebt und die Plätze begrenzt.

Links: Das Buch „Milchschaumschläger“ liegt noch auf meinem SuB und ich traue mich gar nicht, es zu lesen. Obwohl das Cover ja ganz vielversprechend aussieht. Nachdem ich aber Sinas Rezension gelesen habe, bin ich unsicher. Ich befürchte ja, dass ich das Buch genauso lustig finde, wie „Millionär„.

Jacqueline erzählt, warum sie gerne Klassiker liest. Ich selber kann mit Klassikern leider nichts anfangen.

Bißchen Weihnachten gefällig? „The Little Village Christmas“ von Sue Moorcroft erscheint am 9. Oktober. Klingt ganz gut. Für jemanden, der solche Bücher mag.

Auf Tripfiction kann man Bücher nach Orten suchen. Das ist oftmals interessant, um neue Bücher zu entdecken. „An Almond for a Parrot“ scheint so ein Buch zu sein. Der historische Roman spielt im London des 18. Jahrhunderts.

Eine gute Quelle, wenn es um Notizbücher geht, ist seit jeher der Notizbuchblog. Letztens hat Christian auf das Observer’s Notebook aufmerksam gemacht.

Ich habe mich übrigens immer noch nicht entschieden, ob ich zur Buchmesse fahren soll oder nicht. Sollte ich nicht fahren, kann ich ja an der Leseparty teilnehmen, die zu dem Zeitpunkt stattfindet.

Etwas für Jane Austen- und Rollenspiele-Fans: es gibt anscheinend ein Online-RPG basierend auf Austen. Entwickelt wurde „Ever, Jane“ unter anderem von Judy L Tyrer, die früher bei Linden Labs gearbeitet hat (ihr erinnert euch noch an Second Life?). Herunterladen könnt ihr die Open Beta auf der Seite des Spiels, wo ihr auch alle Informationen findet. Spielen kann man das wohl auch auf dem Mac, wobei es da anscheinend ein paar Probleme gibt, die man mit ein paar Tricks lösen kann. Ich hab es allerdings noch nicht gespielt. Vielleicht teste ich es aber mal.

3 Kommentare

  1. Ich drücke dir die Daumen für den Schreibkurs, das klingt wirklich interessant, aber auch als wäre es nicht so leicht, da reinzukommen.
    Danke fürs Verlinken! Vor allem mit richtig geschriebenem Namen, das freut mich besonders 😀
    Liebe Grüße!

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  2. @Jacquy: danke. 😊 Leider kollidiert der Journalismus-Kurs mit einer anderen Veranstaltung. 😞 Hab mich aber für was anderes angemeldet. Mal sehen, ob das klappt. 😊

    Wäre ja auch peinlich, wenn ich deinen Namen falsch geschrieben hätte. 😉 Ich überprüfe sowas immer doppelt.

    @Sina: gerne 😊

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