vier Tage London – Tag 1: Ankunft & City of London

29. September, 08:21, Aachen Hbf

Wir, also mein Freund, meine Eltern und ich, fahren mit dem ICE nach Brüssel-Süd. Ich bin nervös, wie immer, wenn wir wegfahren. Gedanken an Anschläge habe ich erfolgreich in den Hinterkopf gedrängt.

09:35, Brüssel-Süd 

Ankunft in Brüssel. Jetzt werden erst mal Toiletten gesucht (und gefunden – allerdings nicht besonders saubere). Dann: wohin geht es zum Eurostar? Wie beim letzten Mal mussten wir erst mal suchen. Aber wir haben es gefunden!

Ticket vorzeigen. Ausweis-Kontrolle bei der belgischen und englischen Polizei. Koffer aufs Band zum Scannen. Man selber wurde auch gescannt. Und dann befanden wir uns in der Wartehalle.

10:56, es geht los

Zwei Stunden dauert die Fahrt von Brüssel nach London. Etwa eine halbe Stunde davon fährt der Eurostar durch den 50km langen Tunnel. In Belgien und Frankreich war das Wetter ganz ok, zwar bewölkt, aber trocken. Landschaften zogen an uns vorbei. Dörfer, Felder, schließlich eine Stadt – bevor es nach Calais geht, hält der Zug in Lille, um dort noch einige Passagiere aufzunehmen.

Die Fahrt durch den Tunnel ist wenig spektakulär. Als wir schließlich auf der anderen Seite des Tunnel herauskommen, begrüßt uns ein typisches britisches Wetter: Nebel. Die Hügellandschaft sieht in dem Nebel richtig schön aus und am liebsten wäre ich durch die Wiesen spaziert, um Fotos zu machen. Aber der Zug fährt und fährt. Vorbei an einer Autobahn, Industriegebieten und von weitem kann man schließlich die Skyline von unserem Ziel sehen: London.

11:57 Ortszeit, St Pancras International 

Durch die Zeitverschiebung von einer Stunde ist es erst kurz vor 12 in London, als wir in St Pancras International ankommen. Mein Vater und mein Freund, die beide Pfund im Portemonaie haben, machen sich auf die Suche nach einem Automat für die Oystercard. Schließlich finden sie auch einen und wir können uns mit der Underground auf den Weg zum Hotel machen. Ziel-Station: Tower Hill.

Tower Hill Station

Mit Länderflaggen aus der ganzen Welt, Fotos von Menschen und dem Hashtag #LondonIsOpen wird jeder Fahrgast an der Tower Hill Station begrüßt. Mit der Kampagne will die Stadt zeigen, dass jeder willkommen ist – egal woher er stammt.

Wie auch 2015 haben wir uns wieder für das Hotel The Tower entschieden. Sascha und ich haben ein Zimmer mit Blick auf die St Katherines Docks, wie auch beim ersten Mal. Meine Eltern blicken von ihrem Zimmer auf die Themse.

Blick von unserem Zimmer

Nachdem wir ausgepackt und uns erfrischt haben, treffen wir uns wieder alle und machen uns auf den Weg Richtung Tower Bridge. Wir haben alle Hunger – Sascha und ich zudem Kopfschmerzen. Durch Londoner Regen spazieren wir über die Brücke, ab und zu bleiben wir stehen, um Fotos zu machen. Schließlich sitzen wir bei Pizzaexpress. Mittlerweile ist es etwa 16 Uhr und wir essen Pizza.

Shard by Verena on 500px.com

 

Der Regen lässt wieder nach und wir spazieren Richtung Millennium Bridge. Unterwegs werden Fotos gemacht. Sascha und ich stellen fest, dass sich die Skyline von London verändert hat. Ein paar neue Hochhäuser sind hinzugekommen.

Auf dem One New Change genießen wir die kostenlose Aussicht. Ziellos wandern wir durch die Stadt. Überall gibt es etwas zu sehen und zu fotografieren. Vor den Pubs versammeln sich Männer in Anzügen, die ihr Feierabendbier trinken. Uber-Taxis und Black Cabs sowie Busse fahren an uns vorbei. Dazwischen: Radfahrer. Geschäftsleute eilen an uns vorbei. Der Evening Standard wird ausgelegt. Schließlich gehen wir wieder runter zur Themse, über Victoria Embankment führt uns der Weg bis Blackfriars an der Themse vorbei. Langsam wird es dunkel und bald ist der Akku meiner Kamera leer.

St Paul by Verena on 500px.com

 

Zurück im Hotel setzen wir uns in die Brasserie, um eine Kleinigkeit zu essen. Der Tag war anstrengend. Trotzdem schlafe ich in der Nacht schlecht. Das Bett ist zwar bequem, aber da es nun Herbst ist, hatte man eine dicke Bettdecke draufgelegt. Allerdings war es draußen, zumindest tagsüber, wirklich nicht kalt.

zurückgelegte Kilometer an dem Tag (inkl. Fußweg zum Bus in Aachen und durch den Hbf in AC und durch den Bf in Brüssel)

Mehr Bilder findet ihr auf Instagram und nach und nach auf 500px

2015 in London: London Calling: day oneLondon Calling: day two & London Calling: day three

 

P.S.: Die Personen auf dem Beitragsbild gehörten nicht zu uns.

5 Kommentare

  1. Café Noir

    … aber du schreibst in der Gegenwart; voll fies 😛

    Hihi; dann viel Spaß wieder hier in Deutschland 😛

    🙂 🙂 🙂

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  2. @Café Noir: ist mir auch aufgefallen. 😃 Im neuen Artikel mische ich die Zeiten etwas.

    Jaja, Spaß habe ich hier. 😜 Mit Husten, den ich aus London mitgebracht habe. Kleine Erinnerung an meine Lieblingsstadt. 😉

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