vier Tage London – Tag 4: Southwark & Abreise

Über zwei Monate ist es nun her, dass wir in London waren. Während ich euch schon von Tag eins, zwei und drei erzählt habe, fehlt immer nich der letzte Tag, nämlich der Tag der Abreise. Sascha hat mich mehr als einmal daran erinnert, dass ich doch Tag vier noch verbloggen soll. Ich habe das aber immer vor mich her geschoben. Jetzt aber ist es endlich soweit:

Tag vier unserer viertägigen London-Reise

Was macht man am Abreisetag? Außer im Hotel auschecken. Gegen 14 Uhr wollten wir mit der Tube zum Bahnhof St Pancras fahren. Bis dahin hatten wir also noch Zeit, ein paar neue Ecken zu erkunden.

tunnel

Montagmorgen, London

Nach dem Frühstück ging es erst mal ans Packen. Anschließend haben wir ausgecheckt und unsere Koffer im Hotel aufbewahrt. Über die Tower Bridge, die ja direkt am Hotel ist, gingen wir Richtung Shard, um uns diesen Wolkenkratzer aus nächster Nähe anschauen zu können. Durch die Hay’s Galleria sind wir auf die andere Seite gelangt. Dort gibt es auch eine Buchhandlung, aber ich hatte Kaufverbot, weil wir nicht mehr viele Pfund hatten. Menno!

Der Shard ist schon ziemlich imposant. Gerne würde ich mal rauf fahren, aber das ist schon nicht billig.

shard

Ich versuche gerade, unsere Tour irgendwie wieder ins Gedächtnis zu rufen, aber ich weiß nicht mehr genau, in welcher Reihenfolge wir wo waren. Mein Vater hat zum Glück die ganze Zeit seinen GPS Tracker laufen gelassen, aber ich hab die Daten nicht. Allerdings hat er eine kleine Darstellung der einzelnen Tage als Animation in Key Note erstellt. Ein Gesamtüberblick über alle vier Tage zeigt euch folgende Grafik:

die ganz geraden, langen Linien sind die Fahrten mit der U-Bahn bzw. dem Zug

Wie ihr seht, haben wir nur einen kleinen Teil von London erkunden können. Beim nächsten Mal laufen wir weniger und fahren dafür gezielt zu bestimmten Sehenswürdigkeiten, denn das spart Zeit. Außerdem haben wir nun schon ein bißchen was gesehen und wissen, was wir genauer anschauen wollen.

Ich lasse am besten jetzt die Bilder für sich sprechen – und das sind noch lange nicht alle Fotos. Aber ich kann euch schlecht über 100 Fotos hier zeigen, oder? 😉

london bridge hospital

towerbridge

shard (1)

towerbridge (2)

themse

themse (1)

houses

Vielleicht werde ich auch die anderen Fotos mal bearbeiten und hochladen. Aber diese kleine Auswahl reicht für diesen Artikel.

Zum Abschluss haben wir bei Starbucks, direkt hinter unserem Hotel, noch was getrunken.

ich, E-Mail schreibend bei Starbucks

Später am Bahnhof habe ich mir ein Buch gekauft und ein paar Snacks für unterwegs. Sascha hat sich bei Caffe Nero einen Kaffee gegönnt, der uns beiden aber nicht schmeckte. Und dann, dann wurde unser Eurostar aufgerufen und wir strömten zum Gleis. Während wir auf der Hinfahrt in einem älteren Eurostar saßen, kamen wir nun in den Genuss eines moderneren. Mit Displays und WLAN.

Die Fahrt war unspektakulär. Ich war etwas traurig, weil es wieder nach Hause ging. Aber ich denke, wir waren alle auch müde, weil die vier Tage schon anstrengend waren. Zumal ich irgendwie nicht gut geschlafen habe.

Montagabend, Aachen

Nach vier Tagen in London, fühlt es sich einerseits vertraut an, wieder in Aachen zu sein. Der knapp verpasste Bus, obwohl wir laut App noch Zeit hatten. Der Müll auf den Straßen. Lärmende Jugendliche. Und vor allem: Regen. Auch die Luft ist anders.

Keine Männer in Anzügen vor Kneipen. Hier stehen höchstens ältere Männer mit dicken Bäuchen vor Kneipen. Am frühen Nachmittag. Niemand ist wirklich schick gekleidet. Keiner hetzt durch die Straßen.

Geschäftsleute eilen durch London. Mit einem Becher Kaffee in der einen Hand und einer Tüte von Pret in der anderen. Sie versammeln sich zum Feierabendbier vor den Pubs. Manche radeln durch die Stadt zwischen den Taxen und Bussen. Die Straßen sind relativ sauber.

Die Unterschiede zwischen Aachen, laut Definition eine Großstadt, und der Millionenstadt London sind groß. 245.885 vs. 8.538.689 Einwohner. Dennoch mag ich beide Städte. Aachen natürlich, weil die Kaiserstadt meine Heimat ist. Weil sie klein ist und es hier alles wichtige gibt. Und London? Die britische Hauptstadt hat so viel zu bieten. Es gibt so viel zu sehen. So viele unterschiedliche Gebäude. So viele unterschiedliche Menschen. Ich kann gar nicht genau sagen, weshalb ich London so sehr mag.

Ich hoffe, dass wir irgendwann wieder hinfahren werden. Vielleicht nicht nächstes Jahr, weil wir ja auch noch Freunde in Zürich besuchen wollen. Aber vielleicht in zwei Jahren wieder?

 

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