Finding Fraser

Als ich von „Finding Fraser*“ gelesen habe, dachte ich: „Muss ich lesen!“ Eine junge Frau auf der Suche nach „ihrem“ Jamie und eine Reise nach Schottland.

“Jamie Fraser would be Deeply Gratified at having inspired such a charmingly funny, poignant story—and so am I.”—Diana Gabaldon, #1 New York Times bestselling author of the Outlander series

Escape to Scotland with the delightful new novel that readers have fallen in love with—inspired by Diana Gabaldon’s #1 New York Times bestselling Outlander series.

‚I met Jamie Fraser when I was nineteen years old. He was tall, red-headed, and at our first meeting at least, a virgin. He was, in fact, the perfect man.
That he was fictional hardly entered into it…‘

On the cusp of thirty, Emma Sheridan is desperately in need of a change. After a string of failed relationships, she can admit that no man has ever lived up to her idea of perfection: the Scottish fictional star of romantic fantasies the world over—James Alexander Malcolm MacKenzie Fraser.

Her ideal man might be ripped from the pages of a book, but Emma hopes that by making one life-altering decision she might be able to turn fiction into fact. After selling all her worldly possessions, Emma takes off for Scotland with nothing but her burgeoning travel blog to confide in.

But as she scours the country’s rolling green hills and crumbling castles, Emma discovers that in searching for her own Jamie Fraser, she just might find herself. Quelle

Emma ist Ende 20, bereits geschieden und seit Kurzem ohne Job. Sie liebt Outlander und will „ihren“ Jamie Fraser finden. Wo sie ihn finden will? In Schottland natürlich. Was macht man dann? Verkauft sein Hab und Gut und fliegt einfach mal über den Teich in das Land, in dem der fiktive Charakter gelebt hat. Zumindest in den Büchern. Auf dem Weg nach Schottland macht Emma dann noch Bekanntschaft mit anderen Fans, die teilweise etwas schräg drauf sind und lernt zudem einen Autor aus Schottland kennen. In ihrem Blog berichtet sie regelmäßig von ihrer Reise und der Suche, den Menschen, die sie kennenlernt und erhält ein paar wenige Kommentare, die meisten von ihrer jüngeren (!) Schwester, die sich sehr um ihre Schwester sorgt und dabei klingt wie eine Mutter.

In Schottland angekommen, will sie auf alle Fälle die Orte besuchen, die in Outlander erwähnt werden. Unter anderem auch der Steinkreis Craigh na Dun. Helfen soll ihr dabei der erste Teil der Bücher. Dort drin ist eine Karte mit allen Orten und Emma markiert sich alle wichtigen Sachen. Schon als ich las, dass sie fieberhaft nach DEM Steinkreis sucht, wollte ich am liebsten schreien: „Mädel, es gibt Craigh na Dun nicht!!!“

Zu allem Übel wird sie dann auch noch beraubt von einer jungen Frau, die sie in Schottland getroffen hat und verliert somit ihren Laptop, ihre Kreditkarten – und ihre Kontaktlinsen (das betont sie immer wieder). Doch wie der Zufall es so will, kann sie ihr Rückflugticket stornieren, denn sie kann ja noch nicht nach Hause. Also jobbt sie in einem Café in einem Dorf und lebt auf einem Bauernhof. Dabei trifft sie endlich ihren Jamie. Er taucht in Gestalt von Hamish auf, einem Mechaniker, der vor allem eins im Sinn hat: ab nach Amerika und im sonnigen Kalifornien ein neues Leben aufbauen. Ich finde ihn strunzdoof, Emma fährt voll auf ihn ab. Moment, wie alt war sie noch mal? 13? Ach, nein, fast 30. Sorry, manchmal hab ich das beim Lesen ganz vergessen. Denn sie benimmt sich wie ein naiver Teenager.

Doch Hamish ist nicht der einzige Schotte, den sie dort kennenlernt. Doch er ist der einzige, dem sie Beachtung schenkt. Denn was ist mit Jack, dem Autor, den sie noch in den USA getroffen hat? Wie gesagt, ich hätte sie manchmal gerne geschüttelt.

Fazit

Zwar habe ich das Buch komplett gelesen, weil ich nämlich wissen wollte, wie es nun ausgeht. Doch es war schon anstrengend. Manche Rezensionen auf Goodreads loben das Buch in den Himmel, während es anderen da wie mir geht. Die zwei Sterne gibt es 1. für Schottland und 2. für Jack.

Emmas Charakter ist nervig, ihre Schwester ist ebenso nervig und alles in allem muss man das Buch nicht lesen. I’m sorry!


Genre: Chick Lit
Subjects: Outlander, Schottland, Selbstfindung

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