Freude mit Zentangle – Der Einsteigerkurs

Ich habe euch die Rezension ja bereits angekündigt.

Was ist Zentangle?!

Das Wort selber ist ein Kunstwort. Man sieht schon auf den ersten Blick, dass Zen drin steckt. Davon habt ihr sicher schon mal gehört.

Zentangle ist eine Art der Meditation, wie Mandalas, die ihr sicher noch aus der Grundschulzeit kennt. Ich erinner mich zumindest schwach daran, dass wir welche zum Ausmalen bekommen haben. Das Zen steht also für die Meditation.

Tangle ist Englisch und bedeutet Gewirr. Sieht man sich die vielen Muster an, erkennt man auch direkt, wieso.

Ein ehemaliger Mönch, der mal in Indien gelebt hat, hat diese Methode der Meditation entwickelt. Hilfe hatte er dabei von einer Illustratorin.

Das Ziel von Zentangle ist der Stressabbau, Entspannung und Achtsamkeit. Man kann seine Kreativität ausleben – egal wo.

Laut Buch wird diese Methode auch in Therapien gegen Angst, Depressionen oder Sucht angewandt. Klingt doch gut!

Ein Blick in das Buch

Auf 65 Seiten erklärt uns Anya Lothrop, was Zentangle ist, wo es herkommt und welche Materialien man braucht. Ausserdem stellt sie eine Reihe von Mustern vor. Diese tragen alle Namen. Zum Beispiel habe ich in meinen Versuchen Hollibaugh ausprobiert – ein sehr einfaches Muster. Schön finde ich auch Swarm und Quandary.

Auf den ersten Blick mag dieses Gewirr kompliziert aussehen. Doch mit den Schritt-für-Schritt-Anleitungen hat man eine gute Hilfe.

Nachdem die Muster vorstellt werden, bekommt man noch einen Einblick in die dritte Dimension: Hier geht es um Schattierungen, Licht und Glanz. Besonders mit den Schatten tu ich mich ja immer schwer.

Schließlich werden noch interessante Figuren und Formen (Schnecke oder Drache) gezeigt. Oder wie wäre es mit einer getangleten Landschaft?

Meine ersten Versuche

Beim Zeichnen bin ich Perfektionistin. Das Problem ist, dass ich wirklich nicht gut bin. Dennoch wollte ich dieses Tanglen mal ausprobieren. Vielleicht hilft es ja im Alltag, wenn ich in der Schule mal wieder mit dunklen Gedanken zu kämpfen habe oder mich nicht konzentrieren kann. Zum Abschalten ist Tanglen auch prima!
Weil ich keine Kacheln habe, die üblicherweise benutzt werden zum Tanglen, musste mein Hobbit-Notizbuch herhalten. Also habe ich einfach mal zwei Kacheln eingezeichnet und losgelegt.

Man erkennt es: Ich habe leider auch mal radiert. Tut mir Leid! 😉 Dabei sollte man das doch vermeiden. Aber da kommt die Perfektionistin in mir raus.

Fazit

Für Einsteiger ist das Buch eine sehr schöne Hilfe und bietet viele Anregungen. Am liebsten möchte man sofort starten. Zumindest war das bei mir so. 😉 Für 8,99 Euro macht man auch wirklich nichts falsch.

Probiert es doch mal aus! Ich werde mir nach Weihnachten mal ein paar Materialien kaufen.

Der Trinity Verlag hat noch andere Zentangle-Bücher im Angebot. Schaut euch doch einfach mal um. Mehr erfahrt ich außerdem auf dem Blog über Zentangle. Ansonsten schaut mal auf Pinterest. Dort findet ihr auch jede Menge Inspirationen!

 

Vielen Dank an den Trinity Verlag für das Rezensionsexemplar!

© Coverfoto: Trinity Verlag


Genre: Sachbücher
Subjects: Zentangle

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