Das war 2023

Das war 2023
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Vergleich der gelesenen Genres zwischen 2022 und 2023 (Screenshot von The StoryGraph)

Bücher

Insgesamt habe ich 56 Bücher gelesen. Dazu zählen übrigens auch Hörbücher. Von den 56 Büchern waren 8 Hörbücher, 9 gedruckte Bücher und der Rest waren ebooks. Außerdem habe ich nur drei Bücher auf Deutsch gelesen und ansonsten nur englischsprachige, allerdings war da auch eine Übersetzung vom Japanischen ins Englische bei ("Days at the Morisaki Bookshop" (Affiliate-Link) von Satoshi Yagisawa (übersetzt von Eric Ozawa).

Rezensionen

Viele Rezensionen habe ich nicht geschrieben, merke ich gerade. Es gibt nämlich nur diese zwei:

"The Very Secret Society of Irregular Witches" von Sangu Mandanna 

"Cultish: The Language of Fanaticism" von Amanda Montell

Ein paar Monatsrückblicke, in denen ich die gelesenen Bücher erwähne gibt es aber auch:

Monatsrückblick Januar

Monatsrückblick Februar

Monatsrückblick März

Monatsrückblick April

Monatsrückblick Mai

Wer genau wissen will, was ich gelesen habe und teilweise, was ich von dem Gelesenen denke, kann das auf The StoryGraph sehen.

Außerdem habe ich ein paar buchige Strick- und Häkelideen rausgesucht, die ich allerdings selber noch nicht umgesetzt habe habe: "Bücherwurm trifft Nadelkünstler: Kreative Ideen für Leseratten".

Und ich habe ein Fazit nach 12 Monaten Bulletjournal gezogen. Spoiler: ich habe aufgegeben und mir stattdessen ein Hobonichi Weeks gekauft.

Handarbeit

In diesem Jahr habe ich meine erste Mütze gestrickt, eine Patchwork-Tasche genäht und dabei (vermutlich) meine Nähmaschine kaputt gemacht (sie ist noch in Reparatur, muss da nächste Woche mal anrufen). Außerdem habe ich Maschenmarkierer aus Schrumpffolie gemacht. Kleidung genäht habe ich auch, nämlich zwei Wickelkleider, die ich mich aber kaum trage, "draußen" zu tragen und ein einfaches Jerseykleid mit Taschen. Das Kleid ist total schön und super einfach. Vielleicht sollte ich mir das noch mal in einer anderen Farbe nähen.

Von meiner Tante habe ich eine kaum gebrauchte Overlock-Maschine von Aldi bekommen, um das mal zu testen. Richtig benutzt habe ich sie allerdings noch nicht. Nähen ist so viel aufwendiger als Stricken.

Ich war viel auf Ravelry unterwegs, aber gibt es eigentlich auch eine Community, die alle Handarbeiten vereint?

Beruf

Im November 2022 habe ich ja mein Studium mit dem Master abgeschlossen und war noch bis Ende März 2023 eingeschrieben. Bis dahin hatte ich auch noch meinen Hiwi-Job an der Uni. Doch wie sollte es danach weitergehen, sollte ich keinen Job finden? Arbeitslos melden wollte ich mich auf gar keinen Fall. Ich war sowieso über meinen Mann krankenversichert, also eine Sorge weniger. Was ich genau beruflich machen wollte, wusste ich auch nicht. Auch mit weit über 30 hat man nicht immer eine genaue Vorstellung vom Leben. Ich wusste, was ich nicht machen wollte: irgendwas mit Social Media und Marketing. Obwohl ich mich tatsächlich auch in dem Bereich beworben hab. Social Media ist ja ganz nett und schreiben auch. Aber das beruflich machen? Da sehe ich mich nicht.

Ich hatte ein paar online Vorstellungsgespräche, hatte auch die Hoffnung, dass es mit einer Firma klappen könnte, nachdem ich dort zum zweiten Mal eingeladen wurde. Aber dann kam auch hier eine Absage.

Und dann war da noch die Bewerbung an der Uni als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ich hatte keine allzu großen Hoffnungen mehr. Nach dem Vorstellungsgespräch war ich unsicher, wie das nun gelaufen war. Aber meine Sorge war unbegründet, denn zwei Tage später erhielt ich die Zusage!

Bis zum 31. März war ich also noch Hiwi und zum 1. April trat ich meine neue Stelle an. Es fühlt sich immer noch etwas komisch an, mit Ende 30 endlich einen richtigen Job zu haben. Aber ich kann nicht klagen. Meine Kolleg:innen sind sehr nett, ich verdiene gut und hab dreimal die Woche Homeoffice. Fürs Homeoffice habe ich mir im Mai einen höhenverstellbaren Schreibtisch gekauft, weil der kleine IKEA-Schreibtisch, den ich irgendwann 2021 gekauft hab, einfach nicht geeignet war. Eigentlich war der von vornherein zu klein und war auch mehr eine Notlösung. Jetzt habe ich aber einen vernünftigen Schreibtisch mit viel Platz und mein Mann hat mir noch einen sehr guten und bequemen Schreibtischstuhl dazu gekauft.

Ende April, also kurz nachdem ich begonnen habe, war der Betriebsausflug und wir sind bei Landgraaf/Niederlande ca. 12 km gewandert. Die Strecke war sehr schön und würde ich noch mal spazieren.

Im August fand das Sommerfest statt und noch ein kleines Sommerfest von der Abteilung. Natürlich durfte auch ein Oktoberfest nicht fehlen, bei dem ich auch war. Die Weihnachtsfeier habe ich aber ausgelassen, weil mir das Risiko, krank zu werden, doch etwas zu hoch war bei einem Fest mit über 200 Leuten innen. Wie sich herausstellte, waren danach tatsächlich einige krank. Gut, dass ich Urlaub hatte. 😉

alles andere

Auch 2023 habe ich es geschafft, Corona-frei durchs Jahr zu kommen (mein Mann übrigens auch). Obwohl ich seit April regelmäßig ohne Maske auf der Arbeit bin und sogar beim Busfahren und Einkaufen keine mehr trage bzw. nur noch, wenn es zu voll ist. Auch sonst war ich nicht krank, wenn man mal von meiner Migräne absieht. Aber die beglückt mich zum Glück nur selten. Wenn dann ist sie zwar nicht gerade angenehm, aber nach drei, spätestens vier Tagen ist der Spuk vorbei.

Außerdem musste was am Haus repariert werden, nächstes Jahr wird hoffentlich noch einiges renoviert und weiteres repariert.

Im Sommer waren mein Mann und ich im Naturkundemuseum in Maastricht/Niederlande und haben den Fehler gemacht, mit dem Auto zu fahren. Ich war ein paar mal alleine in Aachen zum Shoppen. Allerdings war ich vorwiegend nur in Buchhandlungen und einem Stoffgeschäft. In Bekleidungsgeschäften, zumindest den großen, ist es mir einfach zu stickig, zu grell, zu reizüberflutend. Ich habe sowieso keinen Drang danach, mir neue Kleidung zu kaufen, wenn ich 1. welche selbernähen kann und 2. noch genug habe. Aber ich habe einen kleinen Laden in der Innenstadt entdeckt, bei dem es fair trade, bio etc. gibt, unter anderem Armedangels. Die Kleidung ist zwar teuer, aber das ist es mir wert. In diesem Jahr war ich ein paar Mal dort, weil ich unter anderem neue Jeans brauchte. Die alten werde ich recyceln für kleine Nähprojekte.

Das Jahr in Bildern