Fangirl von Rainbow Rowell

Sowohl auf Goodreads als auch im Feed Reader stieß ich des öfteren auf das Buch “Fangirl*” von Rainbow Rowell. Ziemlich viele schienen ziemlich begeistert zu sein davon und als Christin eine Rezension dazu schrieb, dachte ich mir “Ja, warum denn nicht?” Außerdem lese ich doch gerne Young Adult, Collegegirl-Romane und sowas. Leichte Kost für kurzweilige Unterhaltung.

Darum geht es

Die Zwillinge Cath und Wren sind seit Erscheinen der Buchreihe um “Simon Snow” richtige Fans und schreiben auch gemeinsam an einer Fanfiction. Nun sind sie beide am College und Wren hat andere Prioritäten: Jungs, Party, Alkohol. Während sie sich also amüsiert, sitzt Cath an ihrem Laptop und schreibt an ihrer Geschichte. Nebenbei besucht sie im College noch einen Fiction Writing-Kurs, doch ihre eigene Fanfiction ist ihr Ding – was anderes kann sie nicht.
Im Grunde lebt Cath in ihrer eigenen Welt, hat mit Jungs fast keine Erfahrungen (ihre Beziehung zu Abel zählt nicht, denn eine Beziehung sieht anders aus als sich zu Mathe-Wettbewerben zu treffen). Doch der beste Freund und Ex-Freund (Levi) ihrer Mitbewohnerin zeigt Interesse an Cath und gemeinsam verbringen sie Stunden damit, die Fanfiction zu lesen (Cath liest sie ihm vor).
Außerdem trifft sie sich regelmäßig mit ihrem Schreibpartner Nick, der mit ihr den Fiction Writing-Kurs belegt. Doch Nick nutzt Caths Talent nur aus, um selber etwas Gutes schreiben zu können.
Dann ist da noch der Streit mit Wren, denn obwohl sie Zwillinge sind, haben sie grundverschiedene Ansichten, vor allem, was ihre Mutter angeht. Diese hat die Familie vor 10 Jahren verlassen und sich seitdem nicht mehr blicken lassen. Doch auf einmal will sie ihre beiden Mädchen kennenlernen. Cath ist davon weniger begeistert, da sie ihrer Mutter nicht verzeihen kann. Ihr Vater leidet zudem immer noch sehr unter der Trennung und Cath ist sehr besorgt um ihn und seine Gesundheit.
Kurz gesagt: In “Fangirl” geht es um ein Mädchen, was Fanfiction schreiben zu einem fiktiven Buch, was aber stark an Harry Potter erinnert. Erwachsenwerden, Selbstfindung, erste Liebe und Freundschaft – diese Begriffe passen auf “Fangirl”.

Meine Meinung

Oben habe ich es ja schon erwähnt: kurzweilige Unterhaltung. Mehr bietet “Fangirl” für mich nicht. Ich fand die Geschichte süß, aber mir fehlte die Spannung. Zwischendurch gab es immer wieder Ausschnitte aus der Simon Snow-Reihe, die ich jedes Mal übersprungen habe, da sie mich nicht interessierten. Auch die Szenen, in denen Cath Levi aus ihrer Geschichte vorliest, habe ich geschickt übergangen. Vielleicht muss man Harry Potter-Fan sein, um sich für “Fangirl” zu interessieren. Ich war nie einer und auch noch nie ein großer Fan von bekannten Stars wie Sängern, Gruppen oder Schausspielern. Auch habe ich nie Fanfictions gelesen oder sogar geschrieben (immerhin habe ich aber jetzt mit fast 30 damit angefangen ;)).
Die Charaktere fand ich eher lahm. Einzig Cath mochte ich. Ihre Schwester kam arrogant rüber, Levi unwirklich mit seinem Dauerlächeln.
Von mir gibt’s nur 3 Sterne von 5 – und auch nur für die süße Story.

 

* Affiliate-Link

Fangirl
Rainbow Rowell
St. Martin's Press
10. September 2013
Kindle Edition
445
https://www.goodreads.com/book/show/16068905-fangirl

From the author of the New York Times bestseller Eleanor & Park.

A coming-of-age tale of fan fiction, family and first love.

Cath is a Simon Snow fan.

Okay, the whole world is a Simon Snow fan...

But for Cath, being a fan is her life—and she’s really good at it. She and her twin sister, Wren, ensconced themselves in the Simon Snow series when they were just kids; it’s what got them through their mother leaving.

Reading. Rereading. Hanging out in Simon Snow forums, writing Simon Snow fan fiction, dressing up like the characters for every movie premiere.

Cath’s sister has mostly grown away from fandom, but Cath can’t let go. She doesn’t want to.

Now that they’re going to college, Wren has told Cath she doesn’t want to be roommates. Cath is on her own, completely outside of her comfort zone. She’s got a surly roommate with a charming, always-around boyfriend, a fiction-writing professor who thinks fan fiction is the end of the civilized world, a handsome classmate who only wants to talk about words... And she can’t stop worrying about her dad, who’s loving and fragile and has never really been alone.

For Cath, the question is: Can she do this?

Can she make it without Wren holding her hand? Is she ready to start living her own life? Writing her own stories?

And does she even want to move on if it means leaving Simon Snow behind?

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