Mutation: Der Ruf des Mondes (Kanthára-Zyklus 1)

Inhalt

In der Welt Kanthára mutieren Vampire. Einfach so und niemand weiß, wieso. Die Monde haben sich verschoben. Hat es etwas damit zu tun?
Als die Schwester des Vampir-Thronfolgers ebenfalls mutiert, ist Lucien, der beste Freund des Thronfolgers, fest entschlossen, ein Gegenmittel zu finden. Denn Alathea ist ihm sehr wichtig.
Gemeinsam mit einer Wassernymphe und seinem Ombrae macht sich Lucien auf in die Berge. Dort soll eine Bibliothek liegen, in der er vielleicht die Lösung findet. Doch der Weg dorthin ist nicht ungefährlich und ein paar Metamorphosi haben sich zusammen getan, um den Vampir daran zu hindern, ein Mittel gegen die Mutation zu finden.

Meinung

Eigentlich eine gute Geschichte. Trotz ihrer Unterschiede arbeiten zwei Rassen miteinander. Nämlich Vampire und Dryaden. Besonders gefiel mir hier die Wassernymphe Eny. Eine kleine Kreatur, die zwar sehr unscheinbar ist und ihren neuen Freunden eine richtig gute Hilfe ist.
Die Autorin hat sich eine große Welt ausgedacht und mit ihr auch die Bewohner – Metamorphosi, Vampire, Menschen und Nymphen. Jedes Volk lebt in seiner „Ecke“ der Welt mehr oder weniger friedlich. Dann gibt es noch eine ausgestorbene Rasse, die vielleicht die Lösung für die Mutationen der Vampire hat.

Ich bin kein großer Fan von Fantasy-Büchern. Vampire mag ich jedoch trotzdem. Als Kind habe ich „Der kleine Vampir“ gesehen und jetzt als Erwachsene schaue ich „True Blood“ (bzw. momentan nicht. Mir fehlt noch die letzte Staffel). Mit Vampiren kenne ich mich aber dennoch nicht aus. In „Mutation“ gibt es untote und lebende Vampire. Ich weiß nicht, ob das gängig ist?! Dass Vampire tagsüber wach sind und draußen rumlaufen können, finde ich übrigens sehr merkwürdig, aber das Gute an fiktionalen Texten und vor allem Fantasy ist ja, dass man sich austoben kann, sich nicht an bestimmte Regeln halten muss, die bekannte Rassen betreffen.

Was mich beim Lesen aber immer mal wieder stocken ließ, waren Fehler. Rechtschreibfehler, fehlendes Komma – aber ich habe ein Nachsehen. Denn auch, wenn Franziska aka Missi Germanistin ist, bedeutet das ja nicht, dass sie komplett fehlerfreie Texte schreibt1. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich vor allem beim schnellen Schreiben (sowohl von Hand, als auch beim Tippen!) Fehler einschleichen. Meistens sieht man selber sowas auf den ersten Blick gar nicht. Erst beim konzentrierten Lesen fallen sie auf.

Das Problem bei selbst veröffentlichten Büchern ist, dass der Autor keinen Lektor hat. Natürlich kann man Freunden das Buch zum Gegenlesen geben, aber diese sind in den wenigsten Fällen ausgebildete Lektoren. Ich finde es etwas schade, dass viele solcher Bücher vor allem durch Flüchtigkeitsfehler „ruiniert“ werden. Es lässt sich sicher noch einiges mehr aus „Mutation“ herausholen. Ein Lektor kostet jedoch Geld. Das Manuskript an Verlage schicken dauert lange. Und ob man dann auch noch Glück hat? Ich würde mein erstes Buch auch selbst verlegen. Das ist die schnellste und kostengünstigste Alternative.

Aber ich finde es toll, dass Missi ihr erstes Buch rausgebracht hat. Ein Schritt, den ich noch nicht gegangen bin.

Ich wünsche Missi viel Erfolg als Autorin! Übrigens wird es auch noch ein Interview mit ihr geben. 😊

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© Zeichnungen: Franziska Machalitza

  1. Oh Gott, das klingt jetzt irgendwie voll negativ! Das soll es nicht sein. Wirklich!
Mutation: Der Ruf des Mondes
Kanthára-Zyklus
Franziska Machalitza
September 2015
Kindle E-Book
198

3 Kommentare

  1. Vielen Dank für die Rezension 🙂 Tatsächlich hat nur eine liebe Freundin Korrektur gelesen und da wurde schon einiges ausgestrichen. Bei Band 2 werde ich da noch gründlicher drauf achten <3

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  2. steht auch schon auf meiner Liste. ICh schreibe ja selber und hab die erfahrnung gemacht, das beta-leser sehr wichtig sind. ich habe ein team von 10 Leserinnen, die alle geübte betaleser sind. und da wird zusammen mehrere tage gearbeitet. Dann ist eine Freundin von mit Lektorin und die hat zb meine kurzgeschichte kostenlos gemacht 😀

    Selber lesen bringt null, man ist berufsblind. Ich sehe keine fehler bei mir, aber bei andere, ich lese nun bei 3 Autorinnen als betaleserin. Betaleser sind kostenlos und es wird auch noch rezensiert 😀 also winwin find ich 😀

    Aber deine rezension macht mich noch neugieriger, schade das momentan kein neues buch drin sit XD Buchmesse schuld.

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  3. Café Noir

    Warum heißen männliche Vampire eigentlich immer „Lucien“? Wo kommt der Name eigentlich her?

    True Blood will ich auch immer noch mal schauen, hab schon viel Gutes gehört drüber.

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